Kartoffelschnitz und Spatzen – Gaisburger Marsch Camper-Style

Kartoffelschnitz und Spatzen – Gaisburger Marsch Camper-Style

Schwäbischer Kartoffel-Spätzle-Eintopf mit Seitenwurst aus einem Topf

Es gibt Gerichte, die gehören bei uns einfach zum Samstag dazu. Eines davon ist unser Gaisburger Marsch oder wie wir Schwaben sagen Kartoffelschnitz und Spatzen. Zu Hause gibt es den natürlich ganz klassisch mit extra gekochten Spätzle und ordentlich gerösteten Zwiebeln. Aber nur weil wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind, wollten wir auf unser absolutes Wohlfühlessen nicht verzichten.

Also haben wir kurzerhand unsere Camper-Version daraus gemacht. Kartoffeln, Karotten, Spätzle, Brühe und Seitenwürste wandern alles in einen Topf. Die Spätzle werden dabei nicht separat gekocht, sondern direkt als kleine Nocken in die Brühe gegeben. Das spart einen Topf, jede Menge Abwasch und funktioniert unterwegs sehr gut.

Und genau deshalb gibt es dieses schwäbische Lieblingsessen bei uns jetzt auch im Camper.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2
🔪 Prep: ca. 20 Minuten
🔥 Gar: ca. 25 Minuten
🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar)
🧰 Zubehör: 1 Topf, Schneidebrett, Messer, Schüssel, Teelöffel
⭐ Abwasch: wenig

Das Schöne an diesem Rezept, ihr braucht wirklich nicht viel.

  • ein Topf reicht für das komplette Essen
  • kein extra Topf für die Spätzle
  • wenig Abwasch
  • einfache Zutaten, die man gut unterwegs bekommt
  • Kartoffeln, Gemüse, Spätzle und Wurst werden gleichzeitig zu einem sättigenden Essen
  • perfekt für kühle Abende, an denen man einfach etwas Herzhaftes braucht

Gerade im Wohnmobil versuchen wir beim Kochen gerne, es uns so einfach wie möglich zu machen. Wenn ein Gericht normalerweise drei Töpfe braucht, überlegen wir gerne, ob es auch mit einem funktioniert. Bei unserem Kartoffelschnitz und Spatzen mit Seitenwurst klappt das richtig gut.

Kleine Schwaben-Warnung: Das hier ist unsere Camper-Version und nicht der klassische Gaisburger Marsch. Den gibt es traditionell mit Rinderbrühe und Fleisch. Unsere Variante ist einfacher, schneller und für unterwegs gedacht.

Zutaten

Für den Spätzleteig

  • 6 leicht gehäufte EL Mehl
  • 2 Eier Größe M
  • 1–2 EL Sprudelwasser oder Wasser
  • 1 Prise Salz

Der Teig soll eher fest und zäh sein und nicht flüssig vom Löffel laufen.

Für den Eintopf

  • etwas Öl zum Anbraten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1200 ml Gemüsebrühe
  • 2 Seitenwürste
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • frische Petersilie

Benötigtes Zubehör

  • 1 größerer Topf
  • 1 Schüssel für den Spätzleteig
  • 1 Schneidebrett
  • 1 Messer
  • 1 Teelöffel
  • Kochlöffel


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Zubereitung

Schritt 1 – Spätzleteig vorbereiten

  • Mehl und Salz in eine Schüssel geben.
  • Eier dazugeben.
  • 1-2 EL Sprudelwasser dazugeben und alles gut vermischen.
  • Der Teig soll zäh und relativ fest sein.
  • Den Teig etwa 20 Minuten ruhen lassen.

Die Ruhezeit ist kein Muss, aber sie hilft dem Mehl beim Quellen und macht den Teig etwas geschmeidiger. 20 Minuten sind dafür absolut im Rahmen.

Schritt 2 – Zwiebeln richtig schön anrösten

  • Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen.
  • Die gewürfelte Zwiebel hineingeben.
  • Bei ordentlich Hitze kräftig anbraten.
  • Die Zwiebeln dürfen ruhig richtig Farbe bekommen.
  • Genau diese Röstaromen geben unserem Eintopf später ordentlich Geschmack.
  • Knoblauch fein hacken und kurz mit den Zwiebeln anbraten.

Nicht zu früh die Brühe dazugeben: Die Zwiebeln sollen wirklich erst schön gebräunt sein.

Schritt 3 – Kartoffeln und Karotte dazu

  • Kartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
  • Karotte in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  • Beides zu den gerösteten Zwiebeln geben.
  • Kurz miteinander anbraten.
  • Mit 1200 ml Gemüsebrühe aufgießen.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Alles aufkochen lassen.
  • Anschließend etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind.

Schritt 4 – Spätzle direkt in die Brühe geben

Jetzt kommt der Camper-Trick:

  • Einen Teelöffel kurz in die heiße Brühe tauchen.
  • Mit dem feuchten Löffel eine kleine Portion Spätzleteig abstechen.
  • Die Nocke direkt in die Brühe gleiten lassen.
  • Den Löffel anschließend wieder in die Brühe tauchen.
  • So löst sich der Teig leichter vom Löffel.
  • Für die nächste Nocke den Löffel wieder feucht machen.
  • So nach und nach den kompletten Spätzleteig verarbeiten.

Wichtig: Den Löffel wirklich jedes Mal vorher in die Brühe tauchen. Ist er trocken, klebt der Teig daran.

Schritt 5 – Seitenwürste dazugeben

  • Sobald alle Spätzlenocken in der Brühe sind, die Seitenwürste direkt in den Topf legen.
  • Die Hitze reduzieren.
  • Alles noch etwa 7–10 Minuten ziehen lassen.
  • Dabei sollte die Brühe nicht mehr sprudelnd kochen.

So können die Spätzle in der heißen Brühe gar ziehen und die Seitenwürste werden gleichzeitig warm.

Schritt 6 – Abschmecken und servieren

  • Mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  • Noch einmal Salz und Pfeffer prüfen.
  • Frische Petersilie hacken und darübergeben.
  • Am besten direkt heiß aus dem Topf genießen.

Und wenn ihr mögt, dürfen natürlich noch ordentlich geröstete Zwiebeln oben drauf. Bei uns gehören die einfach dazu.

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Unsere Tipps zum Rezept

Die Zwiebeln dürfen richtig dunkel werden

Für unseren Geschmack sind die Zwiebeln nicht einfach nur glasig gebraten. Sie dürfen ordentlich Farbe bekommen. Dadurch kommen Röstaromen in den Eintopf, ohne dass ihr dafür eine zusätzliche Pfanne braucht.

Beim Spätzleteig lieber vorsichtig mit Wasser sein

Der Teig soll für diese Methode deutlich fester sein als ein Teig, den man durch eine Spätzlepresse drückt. Deshalb das Wasser lieber nach und nach dazugeben.

Der feuchte Löffel ist hier wirklich wichtig

Das ist wahrscheinlich der wichtigste kleine Trick beim Rezept. Den Teelöffel vor jeder neuen Nocke kurz in die Brühe tauchen. Dadurch bleibt der Teig nicht ständig am Löffel hängen.

Die Spätzle nicht wild kochen lassen

Nachdem die Nocken in der Brühe sind, die Hitze reduzieren. Ein stark sprudelndes Kochen ist hier nicht nötig. Die Spätzle können in der heißen Brühe ziehen und garen.

Kartoffelgröße nicht unterschätzen

Die Kartoffelwürfel sollten ungefähr 1,5 cm groß sein. Sind sie deutlich größer, brauchen sie länger und die Spätzle wären unter Umständen schon fertig, bevor die Kartoffeln weich sind.

Die Brühe lieber erst später endgültig abschmecken

Die Spätzle geben beim Garen etwas Stärke an die Brühe ab. Deshalb würzen wir lieber zunächst etwas zurückhaltend und schmecken den fertigen Eintopf am Ende noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.

🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

🏕️ Mobil gekocht: 
Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Zum Schaberle

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Varianten des Rezepts

Mit klassischer Rinderbrühe

Wenn ihr näher an den klassischen Gaisburger Marsch wollt, könnt ihr statt Gemüsebrühe eine kräftige Rinderbrühe verwenden. Klassische Varianten werden mit Rindfleisch und Rinderbrühe zubereitet.

Ohne Seitenwurst

Die Seitenwürste könnt ihr einfach weglassen. Dann habt ihr einen richtig schönen Kartoffel-Spätzle-Eintopf.

Mit mehr Gemüse

Wer möchte, kann zusätzlich etwas Sellerie, Lauch oder Petersilienwurzel in den Eintopf geben. Das passt ebenfalls sehr gut zur schwäbischen Richtung.

Häufige Fragen zum Rezept 

Muss der Spätzleteig wirklich 20 Minuten ruhen?

Nein, zwingend notwendig ist die Ruhezeit nicht. Etwa 10–20 Minuten sind aber sinnvoll, damit das Mehl quellen kann und der Teig geschmeidiger wird. 20 Minuten passen für dieses Rezept daher gut.

Warum muss der Spätzleteig für dieses Rezept relativ fest sein?

Weil wir keine klassische Spätzlepresse oder Spätzlereibe verwenden. Wir stechen kleine Nocken mit einem Teelöffel ab und geben sie direkt in die Brühe. Ein zu weicher Teig würde sich dabei schlecht portionieren lassen.

Warum klebt der Teig am Löffel?

Meistens ist der Löffel einfach nicht feucht genug. Vor jeder neuen Nocke den Löffel kurz in die heiße Brühe tauchen. Dann lässt sich der Teig wesentlich leichter lösen.

Kann ich die Seitenwürste direkt in der Brühe erwärmen?

Ja. Genau deshalb kommen sie erst am Ende dazu. Wenn die Kartoffeln und Spätzle fertig sind, die Würste in die heiße Brühe legen und alles bei reduzierter Hitze noch 7–10 Minuten ziehen lassen.

Kann ich auch fertige Spätzle verwenden?

Für unsere Camper-Version würden wir dann die Garzeit entsprechend anpassen und die fertigen Spätzle erst gegen Ende in die Brühe geben. Selbst gemachte Spätzlenocken funktionieren bei diesem Rezept aber besonders gut, weil sie direkt in der Brühe garen.

Ist das ein klassischer Gaisburger Marsch?

Nicht ganz. Der klassische Gaisburger Marsch wird traditionell mit kräftiger Rinderbrühe, Rindfleisch, Kartoffeln und Spätzle zubereitet. Unsere Variante ist bewusst eine vereinfachte Camper-Version mit Gemüsebrühe und Seitenwurst. Die Kombination aus Kartoffeln und Spätzle ist aber gerade das typische Merkmal des Gerichts.

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Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz aus dem Omnia

Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz aus dem Omnia

Herzhafter Zwetschgen-Knusperkranz – süß, würzig und richtig schön knusprig

Zwetschgen müssen nicht immer nur auf den Kuchen. Bei diesem Rezept landen sie zusammen mit cremigem Gorgonzola und Schwarzwälder Schinken in knusprigem Blätterteig , genau diese Mischung aus süß, herzhaft und würzig macht den Kranz so lecker.

Wir lieben solche Rezepte gerade beim Campen. Wenig Zutaten, schnell vorbereitet und der Omnia Campingbackofen übernimmt den Rest. Besonders im Spätsommer, wenn es überall frische Zwetschgen gibt, ist das für uns ein richtig schönes Campinggericht.

Die leicht süßen Zwetschgen passen überraschend gut zum kräftigen Gorgonzola. Dazu kommt der würzige Schwarzwälder Schinken und außen der knusprige Blätterteig. Am besten schmeckt der Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz übrigens lauwarm, dann kommen die verschiedenen Aromen richtig schön zur Geltung.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2-3, 🔪 Prep: ca. 15 Minuten, 🔥 Gar: ca. 20–25 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar)., 🔥 höchste Stufe, 🧰 Zubehör: Omnia Campingbackofen, Silikonform, Messer, Pinsel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Schwierigkeitsgrad: einfach 🧽 Abwasch: wenig

Der Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz ist genau die Art von Rezept, die wir beim Camping mögen.

Ihr braucht nur wenige Zutaten und müsst nichts vorkochen. Die Zwetschgen lassen sich schnell vorbereiten, der Blätterteig kommt direkt aus dem Kühlregal und anschließend übernimmt der Omnia Campingbackofen.

Außerdem braucht ihr nur ein paar Utensilien und habt keinen großen Abwasch. Und optisch macht der fertige Kranz auf dem Campingtisch auch noch richtig was her.

Besonders schön ist das Rezept für die Zeit zwischen Sommer und Herbst, wenn die ersten Zwetschgen auf dem Markt liegen und man schon wieder Lust auf etwas Herzhaftes und Wärmendes bekommt.

Zutaten

  • 12 Zwetschgen
  • 100 g Gorgonzola
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 Eigelb
  • 1 EL gehackte Mandeln oder andere Nüsse

Benötigtes Zubehör

Zubereitung

Schritt 1 – Zwetschgen vorbereiten

  • Zwetschgen waschen und halbieren.
  • Dabei nicht komplett durchschneiden, sodass die beiden Hälften unten noch zusammenhängen.
  • Die Steine vorsichtig entfernen.
  • Jeweils etwa 1 TL Gorgonzola in die geöffnete Zwetschge geben.

Schritt 2 – Zwetschgen mit Schinken umwickeln

  • Jede Scheibe Schwarzwälder Schinken längs halbieren.
  • Je eine halbe Scheibe um eine gefüllte Zwetschge wickeln.
  • Die Zwetschge sollte dabei oben noch etwas herausschauen.

Schritt 3 – Blätterteig vorbereiten

  • Blätterteig ausrollen.
  • In 12 möglichst gleich große Stücke schneiden.
  • Je eine eingewickelte Zwetschge auf ein Stück Blätterteig setzen.
  • Den Blätterteig seitlich nach oben klappen und rund um die Zwetschge zusammendrücken.
  • Auch hier darf die Zwetschge oben noch sichtbar bleiben.

Schritt 4 – Ab in den Omnia

  • Die Silikonform in den Omnia stellen.
  • Die vorbereiteten Zwetschgen rundherum in die Form setzen.
  • Mit verquirltem Eigelb bepinseln.
  • Mit den gehackten Mandeln oder anderen Nüssen bestreuen.
  • Deckel aufsetzen.

Schritt 5 – Backen

  • Den Knusperkranz etwa 20–25 Minuten bei höchster Stufe backen.
  • Nach etwa 20 Minuten zum ersten Mal kontrollieren.
  • Sobald der Blätterteig schön goldbraun und knusprig ist, ist der Kranz fertig.

Wichtig: Den Knusperkranz nach dem Backen etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckt er unserer Meinung nach am besten und die Aromen von Zwetschgen, Gorgonzola und Schinken kommen dann besonders gut zusammen.

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Unsere Tipps zum Rezept

Zwetschgen nicht ganz durchschneiden

Das ist bei diesem Rezept besonders wichtig: Die Zwetschgen nicht komplett durchschneiden, sondern unten noch zusammenlassen. So könnt ihr sie gut aufklappen und füllen, ohne dass sie auseinanderfallen oder der Gorgonzola später zu leicht herausläuft.

Gorgonzola nach Geschmack

Wir mögen die Kombination mit dem kräftigen Gorgonzola sehr gerne. Wenn ihr es etwas milder mögt, könnt ihr natürlich auch einen milderen Blauschimmelkäse verwenden.

Die Zwetschge darf oben herausschauen

Beim Umwickeln mit Schinken und später beim Einschlagen des Blätterteigs muss die Zwetschge nicht komplett verschwinden. Wir lassen sie oben bewusst etwas herausschauen, das sieht schön aus und man erkennt direkt, was sich im Knusperkranz versteckt.

Blätterteig nicht zu knapp bemessen

Die 12 Blätterteigstücke sollten groß genug sein, damit ihr die Zwetschge seitlich gut einschlagen könnt. Dabei muss nicht alles perfekt aussehen, im Omnia darf es ruhig ein bisschen rustikal sein.

Die Hitze im Omnia

Bei diesem Rezept backen wir auf höchster Stufe etwa 20–25 Minuten. Da jeder Herd etwas anders arbeitet, solltet ihr ab etwa 20 Minuten einen Blick darauf werfen.

Entscheidend ist nicht die genaue Minute, sondern dass der Blätterteig schön goldbraun und knusprig ist.

Ohne Vorkochen

Die Zwetschgen kommen roh in den Blätterteig. Es muss vorher nichts gekocht oder angebraten werden.

Silikonform oder Gitter?

Wir haben den Knusperkranz in der Silikonform gebacken. Das funktioniert unkompliziert und erleichtert später das Herausnehmen.

Wenn ihr keine Silikonform habt, könnt ihr den Knusperkranz auch auf dem Omnia-Gitter mit Backpapier zubereiten. Das Backpapier sollte dabei passend zugeschnitten sein und nicht über den Rand hinausragen. Das Zuschneiden klappt am Besten mit unserem Muki´s Schaberle.

Nicht direkt heiß essen

Hier lohnt sich ein bisschen Geduld. Lasst den Knusperkranz nach dem Backen kurz abkühlen und esst ihn am besten lauwarm. Dann sind die Zwetschgen schön weich, der Gorgonzola cremig und die verschiedenen Aromen kommen viel besser zur Geltung.

Nüsse nach Geschmack

Wir haben gehackte Mandeln verwendet. Ihr könnt aber genauso gut Walnüsse oder Haselnüsse nehmen – je nachdem, was ihr gerade im Camper habt.

🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

🏕️ Mobil gekocht: 
Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Zum Schaberle

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Varianten des Rezepts

Variante 1 – mit Walnüssen

Statt Mandeln gehackte Walnüsse verwenden. Die passen besonders gut zum kräftigen Gorgonzola.

Variante 2 – milder

Gorgonzola durch einen milderen Blauschimmelkäse oder einen cremigen Weichkäse ersetzen.

Variante 3 – ohne Fleisch

Den Schwarzwälder Schinken einfach weglassen. Die Kombination aus Zwetschgen, Käse und Blätterteig funktioniert auch vegetarisch.

Variante 4 – etwas würziger

Wer es gerne etwas kräftiger mag, kann zusätzlich eine kleine Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer über die Zwetschgen geben.

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann man den Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz vorbereiten?

Ja. Ihr könnt die Zwetschgen bereits füllen und mit Schinken und Blätterteig vorbereiten. Bis zum Backen am besten kühl stellen. Das Eigelb und die Nüsse kommen erst direkt vor dem Backen darauf.

Wie lange hält sich der Zwetschgen-Knusperkranz?

Am besten schmeckt er frisch und lauwarm. Falls etwas übrig bleibt, könnt ihr ihn abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und später noch einmal erwärmen. Der Blätterteig wird dann allerdings nicht mehr ganz so knusprig wie frisch aus dem Omnia.

Kann ich die Zutaten ersetzen?

Ja. Gorgonzola könnt ihr durch einen anderen Blauschimmelkäse ersetzen. Bei den Nüssen seid ihr ebenfalls flexibel.

Für eine vegetarische Variante könnt ihr den Schwarzwälder Schinken einfach weglassen.

In welcher Omnia Form habt ihr das Rezept gebacken?

In der kleinen 2 l Omnia Form. Die 12 Zwetschgen passen mit der verwendeten Silikonform dort perfekt hinein.

Funktioniert das Rezept im 3-Liter-Omnia?

Ja, natürlich. Im 3-Liter-Omnia funktioniert das Rezept ebenfalls. Da die 3-Liter-Maxiform höher ist, könnte die Garzeit etwas variieren. 

Funktioniert das Rezept auch in anderen Campingbacköfen?

Ja. Das Rezept lässt sich auch in anderen Campingbacköfen zubereiten. Wenn ihr einen anderen Campingbackofen verwendet, kann die benötigte Backzeit etwas abweichen.

Funktioniert das Rezept auch ohne Silikonform?

Ja. Wenn ihr keine Silikonform habt, könnt ihr den Knusperkranz auch mit dem Omnia-Gitter und passend zugeschnittenem Backpapier backen.

Das Gitter sorgt dafür, dass der Blätterteig nicht direkt auf dem Boden der Form liegt. Das Backpapier verhindert zusätzlich, dass etwas durch das Gitter fällt.

Wichtig: Das Backpapier passend zuschneiden und darauf achten, dass es nicht über den Rand hinausragt und mit der Flamme in Kontakt kommen kann -> Muki´s Schaberle

Muss der Omnia vorgeheizt werden?

Für dieses Rezept heizen wir den Omnia nicht separat vor. Die vorbereiteten Zwetschgen kommen direkt in den Omnia und werden dort gebacken.

Warum sollte man den Kranz lauwarm essen?

Weil dann die Kombination aus süßen Zwetschgen, cremigem Gorgonzola und würzigem Schwarzwälder Schinken unserer Meinung nach am besten zur Geltung kommt. Direkt aus dem Omnia ist der Käse außerdem noch sehr heiß.

❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

Kartoffel-Hörnchen-Gulasch mit Wiener One Pot aus dem Omnia

Kartoffel-Hörnchen-Gulasch mit Wiener One Pot aus dem Omnia

One-Pot-Kartoffelgulasch mit Nudeln – alles roh in den Omnia

Eigentlich war dieses Kartoffelgulasch eher ein Gericht für einen kühleren Abend gedacht. Wir standen im September mit MUKi an einem See in Spanien und dann kam die spanische Sonne um die Ecke und machte aus unserem geplanten Herbstessen kurzerhand ein ziemlich sommerliches Mittagessen. 😄

Aber egal. Kartoffeln, Hörnchennudeln und Wiener kamen trotzdem in den Omnia und tatsächlich funktioniert die Kombination richtig gut, Kartoffeln und Nudeln garen gleichzeitig, ohne dass vorher etwas vorgekocht werden muss.

Und ja, natürlich geht das Ganze auch ganz normal im Topf. Aber wir kochen halt gerne im Kreis. 😉 Und wir finden sogar, dass dieses One-Pot-Gericht im Omnia besser durchgart, als wenn man Kartoffeln und Nudeln roh zusammen in einen normalen Topf gibt. Im Topf müsste man während des Garens immer wieder umrühren und aufpassen, dass nichts ansetzt oder die Nudeln unten festkleben. Im Omnia können wir einfach den Deckel draufmachen und alles in Ruhe garen lassen.

Genau das macht solche One-Pot-Rezepte für uns unterwegs so praktisch, alles in eine Form, Deckel drauf und fertig. Kein extra Topf für die Kartoffeln, keiner für die Nudeln und am Ende auch weniger Abwasch.

 

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2
🔪 Prep: ca. 10 Minuten
🔥 Gar: ca. 30 Minuten
🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher – D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar
🍲 Omnia: 2-Liter-Form
🧰 Zubehör: Kochlöffel, Messer, Schneidebrett
🧻 Backpapier: nicht nötig
⭐ Abwasch:  wenig

Genau solche Rezepte mögen wir unterwegs ... alles in eine Form, Deckel drauf und fertig. Kein extra Topf für die Kartoffeln, kein zweiter Topf für die Nudeln und damit auch weniger Abwasch.

Natürlich könnte man Kartoffeln und Nudeln auch roh zusammen in einem normalen Topf als One-Pot-Gericht kochen. Wir finden aber, dass es im Omnia einfach besser funktioniert. Im Topf müsstet ihr während des Garens immer wieder umrühren und darauf achten, dass nichts am Boden ansetzt oder die Nudeln festkleben. Im Omnia wird alles schön gleichmäßig gegart, während der Deckel draufbleibt.

Und genau das ist für uns beim Camping praktisch, nicht ständig danebenstehen und umrühren, sondern Deckel drauf, Hitze einstellen und nebenbei schon mal den Tisch decken. 😉

Dazu braucht ihr keine komplizierten Zutaten und müsst weder Kartoffeln noch Nudeln vorkochen. Die Kartoffeln kommen roh hinein, die Hörnchennudeln ebenfalls und nach rund 30 Minuten steht ein komplettes, herzhaftes Essen auf dem Tisch.

Ja ...das Ganze würde natürlich auch im normalen Topf funktionieren. Aber wir kochen halt gerne im Kreis. 😄

Zutaten

Für das Kartoffel-Hörnchen-Gulasch

  • 1 Paar Wiener Würstchen, ca. 150 g
  • 350–400 g Kartoffeln
  • 100 g Hörnchennudeln, ca. 8 Minuten Kochzeit
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Prise Paprikapulver, rosenscharf
  • 2 EL Röstzwiebeln
  • 400 ml Wasser

Topping

  • Petersilie
  • Crème fraîche

  • dazu passt Baguette

Benötigtes Zubehör

Zubereitung

Schritt 1 – Wiener und Gewürze anrösten

  • Wiener Würstchen in Scheiben schneiden.
  • Die Würstchenscheiben direkt in die Omnia-Form geben und kurz anbraten.
  • Tomatenmark dazugeben.
  • Knoblauch fein würfeln und ebenfalls hineingeben.
  • Paprikapulver edelsüß und rosenscharf darüberstreuen.
  • Alles kurz miteinander anrösten.
  • Mit einem kleinen Teil des Wassers ablöschen und kurz köcheln lassen.

Schritt 2 – Kartoffeln und Nudeln dazu

  • Kartoffeln schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  • Wichtig: Die Kartoffelwürfel sollten wirklich nicht größer sein, sonst brauchen sie länger als die Nudeln.
  • Die bereits angeröstete Masse in der Omnia-Form etwas zur Seite schieben.
  • Kartoffelwürfel in die freie Fläche geben.
  • Zwischen den Kartoffelstücken Platz für die Hörnchennudeln lassen.
  • Die Hörnchennudeln roh dazugeben.
  • Röstzwiebeln darüberstreuen.

Schritt 3 – Wasser dazu und garen

  • Das restliche Wasser gleichmäßig in die Form gießen.
  • Deckel aufsetzen.
  • 15 Minuten auf höchster Stufe garen.
  • Anschließend auf mittlere Hitze zurückschalten und weitere 15 Minuten garen.

Schritt 4 – Durchmischen und servieren

  • Deckel vorsichtig abnehmen.
  • Alles einmal gut miteinander vermischen.
  • Prüfen, ob die Kartoffeln weich und die Nudeln gar sind.
  • Bei Bedarf noch kurz nachgaren.
  • Mit Petersilie und einem Klecks Crème fraîche servieren.
  • Dazu passt Baguette besonders gut.

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Unsere Tipps zum Rezept

Die Kartoffelgröße ist hier entscheidend

Bei diesem One-Pot-Rezept übernehmen die Kartoffeln und Nudeln gemeinsam die Garzeit. Deshalb die Kartoffeln wirklich nur ca. 1 cm groß würfeln. Größere Stücke können dazu führen, dass die Nudeln schon fertig sind, während die Kartoffeln noch Biss haben.

Nicht irgendwelche Nudeln verwenden

Wir haben Hörnchennudeln mit etwa 8 Minuten Kochzeit verwendet. Sehr lange kochende Nudelsorten würde ich für dieses Rezept nicht einfach 1:1 austauschen, weil sich dadurch das Verhältnis zwischen Flüssigkeit und Garzeit verändert.

Die Nudeln nicht vorher einweichen oder vorkochen

Genau das ist der Clou an diesem Rezept: Die Nudeln kommen trocken und roh in die Omnia-Form. Sie nehmen während des Garens Flüssigkeit auf und werden gleichzeitig mit den Kartoffeln gar.

Erst heiß, dann runter

Die ersten 15 Minuten auf hoher Stufe helfen dabei, die Flüssigkeit schnell auf Temperatur zu bringen. Danach reicht mittlere Hitze, damit das Gulasch weiter gart, ohne unnötig stark am Boden anzusetzen.

Wiener sind nicht die einzige Möglichkeit

Wenn gerade keine Wiener an Bord sind, funktionieren auch Landjäger oder Pfefferbeißer. Bei kräftig gewürzten Würsten kann man beim Paprikapulver entsprechend etwas zurückhaltender sein.

Und wenn es draußen eigentlich viel zu warm ist?

Dann einfach trotzdem machen. 😄

Wir hatten unser Kartoffelgulasch schließlich auch bei spanischer Sonne am See vor uns stehen. Geplant war eher ein gemütliches Herbstessen, geschmeckt hat es uns trotzdem hervorragend.

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Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Varianten des Rezepts

Mit Landjäger

Wiener durch Landjäger ersetzen. Dadurch wird das Gulasch etwas kräftiger und würziger.

Mit Pfefferbeißern

Auch Pfefferbeißer passen richtig gut. Dann beim rosenscharfen Paprikapulver etwas vorsichtiger sein.

Vegetarische Variante

Die Würstchen einfach weglassen und stattdessen etwas mehr Kartoffeln verwenden. Für mehr Würze können beispielsweise geräuchertes Paprikapulver oder etwas Gemüsebrühe eingesetzt werden.

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann man Kartoffeln und Nudeln wirklich gleichzeitig im Omnia garen?

Ja. Genau darauf ist dieses Rezept ausgelegt. Entscheidend sind zwei Dinge: kleine Kartoffelwürfel von etwa 1 cm und eine Nudelsorte mit einer relativ kurzen Kochzeit. Wir verwenden Hörnchennudeln mit etwa 8 Minuten Kochzeit.

Kann man das Rezept in der 3-Liter-Omnia-Form zubereiten?

Ja. Omnia empfiehlt für die 3-Liter-Maxiform die 1,5-fache Menge. Die Garzeiten bleiben gleich.

Muss man die Kartoffeln vorkochen?

Nein. Das ist gerade das Praktische an diesem Rezept. Die Kartoffeln kommen roh in die Omnia-Form. Wichtig ist lediglich die Größe: etwa 1 cm große Würfel.

Kann man eine andere Nudelsorte verwenden?

Grundsätzlich ja, aber nicht jede Nudelsorte verhält sich gleich. Am einfachsten funktioniert eine kurze Pasta mit einer Kochzeit von ungefähr 8 Minuten. Bei deutlich längeren Kochzeiten muss die Flüssigkeitsmenge beziehungsweise die Garzeit angepasst werden.

Funktioniert das auch mit einer Silikonform?

Für dieses Rezept würden wir die Zutaten direkt in der Omnia-Form zubereiten, weil die Wiener und das Tomatenmark zuerst angeröstet werden. Eine Silikonform ist dafür nicht nötig.

Funktioniert der Omnia auf anderen Campingkochern?

Ja. Der Omnia Classic kann laut Hersteller auf verschiedenen Wärmequellen verwendet werden, unter anderem auf Gas-, Elektro- und Glaskeramik-Kochfeldern sowie auf Trangia-Kochern. Induktion ist dagegen nicht geeignet.

❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

Chili con Carne One Pot mit Hörnli-Nudeln aus dem Omnia

Chili con Carne One Pot mit Hörnli-Nudeln aus dem Omnia

Würziger One-Pot-Auflauf mit Hackfleisch, Bohnen, Mais und Käse

Chili con Carne gehört zu den bekanntesten Gerichten der Tex-Mex-Küche. Woher das ursprüngliche Chili genau stammt, darüber wird bis heute diskutiert, fest steht aber, die Kombination aus würzigem Fleisch, Tomaten, Bohnen und Chili ist längst ein Klassiker und eignet sich perfekt für einen großen Topf über dem Feuer.

​Chili trifft Campingküche

​Wir drehen den Klassiker heute einfach ein bisschen weiter. Statt nur Chili gibt es bei uns noch kleine Hörnli-Nudeln dazu. Und genau die machen aus dem würzigen Gericht einen richtig praktischen One Pot aus dem Omnia. Die Nudeln kommen roh in die Sauce und garen direkt darin, während Bohnen, Mais und Paprika für ordentlich Geschmack und Biss sorgen.

​Zum Schluss wird das Ganze noch mit Mozzarella und Cheddar überbacken. So wird aus einem klassischen Chili ein unkompliziertes Campinggericht, das nach einem langen Tag unterwegs genau das Richtige ist, deftig, sättigend und mit möglichst wenig Abwasch.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Personen: ca. 2-3 🔪 Vorbereitung: ca. 10 Minuten, 🔥 Garzeit: ca. 43–50 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30 mbar), 🔥 Omnia: 2-Liter-Omnia-Form, 🧰 Zubehör: Messer, Schneidebrett, Kochlöffel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Faktor: einfach & deftig, 🧽 Abwasch: gering

Zutaten

  • 350–400 g Rinderhack
  • 1 Dose, 400 g gehackte Tomaten
  • 125 g Hörnle-Nudeln
  • 1 rote Paprika
  • 1 Dose 400 g Kidneybohnen mit Flüssigkeit
  • 1 kleine Dose ca. 150 g Mais mit Flüssigkeit
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Mais Wasser → ca. 150 g/ml Wasser
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Cheddar nach Geschmack
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüß
  • optional: geräuchertes Paprikapulver, Zartbitterschokolade

Benötigtes Zubehör

Zubereitung

Schritt 1 – Hackfleisch im Omnia anbraten

  • Rinderhackfleisch direkt in die Omnia-Form geben.
  • Auf höchste Stufe das Hackfleisch unter Rühren krümelig braten.
  • Mit Salz, Pfeffer, edelsüßem Paprikapulver und optional geräuchertem Paprikapulver würzen.
  • Tomatenmark dazugeben und kurz mit anrösten.

Schritt 2 – Die One-Pot-Zutaten dazugeben

  • Die rohen Hörnli-Nudeln dazugeben.
  • Gehackte Tomaten hineingeben.
  • Rote Paprika in kleine Würfel schneiden und dazugeben.
  • Kidneybohnen mit ihrer Flüssigkeit hineingeben.
  • Mais ebenfalls mit der Flüssigkeit dazugeben.
  • Chilischote in feine Ringe schneiden und unterheben.
  • 100 ml Wasser dazugeben.

Schritt 3 – One Pot garen

  • Deckel aufsetzen.
  • 10 Minuten auf höchster Stufe garen.
  • Danach auf mittlere Hitze zurückschalten.
  • Weitere 25–30 Minuten garen.
  • Gegen Ende kontrollieren, ob die Hörnle gar sind.

Falls die Nudeln noch etwas Biss haben, einfach noch einige Minuten weitergaren
Immer wieder Flüssigkeit kontrollieren und ggf. nachgießen

Schritt 4 – Käse drauf und überbacken

  • Mozzarella in kleine Stücke zupfen.
  • Auf dem Chili con Carne verteilen.
  • Cheddar darüber geben.
  • Deckel wieder aufsetzen.
  • Weitere 8–10 Minuten auf mittlerer Stufe überbacken.

Danach den Omnia vom Herd nehmen und das Chili con Carne einige Minuten ruhen lassen.

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Unsere Tipps zum Rezept

Unser kleiner Chili-Geheimtipp: Zartbitterschokolade

Ein kleines Stück Zartbitterschokolade kann dem Chili richtig viel Geschmack geben.

Keine Angst: Es soll natürlich nicht nach Schokolade schmecken. Die Schokolade sorgt eher für eine dunklere, etwas rundere und tiefere Würze.

Die Flüssigkeit aus Bohnen und Mais bleibt drin

Bei einem normalen Chili würden wir die Flüssigkeit vielleicht abgießen. Hier nicht.

Die Flüssigkeit aus Kidneybohnen und Mais hilft dabei, die rohen Hörnle-Nudeln im Omnia zu garen. Zusammen mit den gehackten Tomaten und dem Wasser entsteht genau die Flüssigkeit, die wir für den One Pot brauchen.

Warum kleine Hörnle?

Wir haben Mini-Hörnle verwendet. Die kleinen Nudeln eignen sich super für dieses Rezept, weil sie schnell gar werden und viel von der würzigen Sauce aufnehmen.

Natürlich könnt ihr auch andere kleine Hörnchen-Nudeln verwenden.

Bei größeren Nudeln kann sich die Garzeit verlängern und eventuell etwas mehr Flüssigkeit notwendig sein.

2-Liter- oder 3-Liter-Omnia?

​Wir haben dieses Rezept mit der angegebenen Menge in unserer 2-Liter-Omnia-Form gekocht. Es hat funktioniert, allerdings wurde die Form dabei ziemlich voll und beim Garen kann es schon mal etwas herausblubbern.

​Wenn ihr die 2-Liter-Form nutzt, würden wir deshalb beim nächsten Mal nur etwa ⅔ der angegebenen Menge nehmen. Das entspricht ungefähr 250–270 g Hackfleisch, 270 g gehackten Tomaten, 80–85 g Hörnle-Nudeln, 270 g Kidneybohnen und 100 g Mais. Die restlichen Zutaten könnt ihr entsprechend etwas reduzieren und bei Chili und Gewürzen einfach nach Geschmack dosieren.

​Die komplette angegebene Menge könnt ihr dagegen sehr gut in der 3-Liter-Omnia-Form zubereiten. Dort hat das Chili con Carne One Pot deutlich mehr Platz und kann entspannter vor sich hin köcheln.

​Unser Fazit: 2 Liter = lieber etwas weniger, 3 Liter = die komplette Menge. So müsst ihr beim Garen nicht ständig aufpassen, dass euch das Chili über den Rand blubbert.

Vorbereitung zu Hause – perfekt für Reisetage

Das ist tatsächlich einer unserer liebsten Tipps für dieses Rezept.

Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause vorbereiten und in der Omnia-Form mitnehmen. Am Stellplatz müsst ihr dann nicht erst Hackfleisch braten, Paprika schneiden und sämtliche Dosen öffnen.

Noch praktischer: Den Käse separat einpacken und erst am Ende dazugeben.

So habt ihr nach einem langen Fahrtag mit wenigen Handgriffen ein warmes Abendessen.

Chili vorkochen? Nicht unbedingt

Ihr könnt das Gericht auch komplett zu Hause zubereiten. Für uns macht aber gerade die One-Pot-Zubereitung unterwegs den Reiz aus.

Wenn ihr es vorbereitet mitnehmen möchtet, achtet auf eine geeignete Kühlung und verarbeitet Hackfleisch entsprechend hygienisch.

Hitze lieber kontrolliert einsetzen

Die ersten 10 Minuten auf höchster Stufe helfen beim Aufheizen. Danach reicht mittlere Hitze.

Gerade bei einem Gericht mit Tomatensauce und Nudeln bringt dauerhaft volle Leistung keinen Vorteil. Die Sauce kann sonst am Rand zu stark einkochen.

Erst ruhen lassen, dann umrühren

Nach dem Garen ein paar Minuten warten.

Die Sauce dickt noch etwas nach und verteilt sich beim anschließenden Umrühren schön um die Hörnle.

🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

🏕️ Mobil gekocht: 
Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Zum Schaberle

Omnia reinigen & Backpapier-Schablone – 2in1 Schaber für Campingbackofen – Muki’s Schaberle

7,90 €

Varianten des Rezepts

Chili-Hörnle extra scharf

Wer es richtig scharf mag, kann zusätzlich Chiliflocken oder etwas scharfe Chilisauce verwenden.

Chili-Cheese One Pot

Noch mehr Cheddar, etwas Mozzarella und am Ende eine besonders großzügige Käsekruste

Vegetarischer Chili One Pot

Das Rinderhack lässt sich problemlos durch eine vegetarische Hackalternative ersetzen.

Häufige Fragen zum Rezept 

Muss ich die Hörnle-Nudeln vorkochen?

Nein. Die kleinen Hörnle kommen roh in die Omnia-Form und garen direkt in der Flüssigkeit des Chili con Carne.

Das ist einer der Gründe, warum das Rezept so praktisch als One Pot funktioniert.

Kann ich andere Nudeln verwenden?

Ja. Kleine Nudelformen wie Hörnle, kleine Muscheln oder kurze Penne eignen sich gut.

Bei größeren Nudeln kann sich die Garzeit verändern. Kontrolliert deshalb gegen Ende einfach die Konsistenz.

Warum wird mein Chili im Omnia zu flüssig?

Das kann während des Garens zunächst ganz normal sein.

Tomaten, Bohnen und Mais bringen Flüssigkeit mit, während die Nudeln diese nach und nach aufnehmen. Nach dem Garen und der kurzen Ruhezeit wird das Chili deutlich sämiger.

Was mache ich, wenn das Chili zu trocken wird?

Wenn die Nudeln noch nicht gar sind und kaum Flüssigkeit vorhanden ist, gebt einfach einen kleinen Schluck Wasser dazu.

Anschließend bei mittlerer Hitze weitergaren.

Kann ich das Rezept in der 3-Liter-Omnia-Form machen?

Ja. Für die ursprüngliche Menge ist die 3-Liter-Form sogar besser geeignet.

Die 2-Liter-Form wird mit der Originalmenge sehr voll. Für die 2-Liter-Form empfehlen wir deshalb die reduzierte Menge

Kleinere Menge für die 2-Liter-Form

Bei ca. ⅔ der Menge ergibt sich:

  • 250–270 g Rinderhack
  • 270 g gehackte Tomaten
  • 80–85 g Hörnle-Nudeln
  • ca. ⅔ rote Paprika
  • ca. 270 g Kidneybohnen mit Flüssigkeit
  • 100 g Mais mit Flüssigkeit
  • ⅔ Chilischote bzw. nach Geschmack
  • 1⅓ EL Tomatenmark
  • ca. 100 ml Wasser
  • ½–⅔ Kugel Mozzarella
  • Cheddar nach Geschmack

Funktioniert das Chili con Carne One Pot auch in anderen Campingbacköfen?

Grundsätzlich ja.

Das Rezeptprinzip lässt sich auch auf andere Campingbacköfen übertragen. Allerdings unterscheiden sich die Geräte bei Wärmeverteilung und Leistung. Deshalb können Garzeit und Hitzeeinstellung abweichen.

Brauche ich die Omnia-Silikonform?

Nein. Für dieses Rezept könnt ihr direkt in der Omnia-beschichteten Form kochen. Eine Silikonform ist nicht erforderlich.

Kann ich das Rezept zu Hause vorbereiten?

Ja – und genau das empfehlen wir besonders für Camping- und Reisetage.

Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause vorbereiten und unterwegs im Omnia fertig garen. Den Käse am besten separat mitnehmen und erst zum Überbacken auflegen.


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Balkan-Reisauflauf mit Kartoffeln, Ajvar & Feta aus dem RoadBaker

Balkan-Reisauflauf mit Kartoffeln, Ajvar & Feta aus dem RoadBaker

Herzhaft, mediterran und alles in einem Topf

Dieser Balkan-Reisauflauf aus dem RoadBaker ist genau das richtige Campingessen: Reis, Kartoffeln, Ajvar, Feta, Oliven und Tomaten werden einfach übereinandergeschichtet und anschließend im RoadBaker gegart. Kein Vorkochen, kein extra Topf und am Ende gibt es einen richtig würzigen Auflauf mit diesen typischen Balkan-Aromen.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2-3, 🔪 Vorbereitung: ca. 15 Minuten, 🔥 Garzeit: ca. 40–45 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher, D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar, 🥘 Campingbackofen: RoadBaker, 🧰 Zubehör: RoadBaker, scharfes Messer, Gemüsehobel, Messbecher, Kochlöffel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Schwierigkeitsgrad: einfach, 🧽 Abwasch: gering 

Dieses Rezept ist für uns ein richtiges Camping-One-Pot-Gericht.

Ihr braucht:

  • nur einen Campingbackofen
  • keinen zusätzlichen Topf zum Reiskochen
  • kein Anbraten
  • keine vorbereitete Sauce
  • wenig Geschirr
  • Zutaten, die sich gut transportieren lassen

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, den Auflauf bereits vor der Abfahrt einzuschichten und später am Stellplatz einfach auf dem Kocher fertig zu garen.

Und während der RoadBaker arbeitet, müsst ihr nicht danebenstehen – genau das lieben wir beim Kochen unterwegs.

Zutaten

  • 300 g Ajvar
  • 200 g Langkornreis, ungekocht
  • 600 g Kartoffeln
  • 150 g Zwiebeln, ca. 3 Stück
  • 150 g Schafskäse/Feta
  • 100 g grüne Oliven ohne Stein, ca. 13 Stück
  • 250 g Cocktailtomaten
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 50–60 ml Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Benötigtes Zubehör

Zubereitung

Schritt 1 – Zutaten vorbereiten

  • Kartoffeln schälen und mit dem Gemüsehobel in sehr feine Scheiben hobeln.
  • Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
  • Cocktailtomaten halbieren.
  • Oliven in Ringe schneiden.
  • Schafskäse grob zerbröseln (muss nicht vorher gemacht werden, reicht beim einschichten, dann braucht man kein Extra-Gefäß dafür)
  • Gemüsebrühe bereitstellen (kann lauwarm sein) 

Wichtig: Die Kartoffelscheiben sollten wirklich dünn sein. So garen sie zusammen mit dem Reis zuverlässig durch.

Schritt 2 – Ajvar als erste Schicht

  • Den Ajvar gleichmäßig auf dem Boden des RoadBakers verteilen.
  • Etwa die Hälfte des zerbröselten Schafskäses darübergeben.
  • Anschließend die Zwiebelringe darauf verteilen.

Schritt 3 – Reis und Kartoffeln einschichten

  • Den ungekochten Langkornreis gleichmäßig über den Zwiebeln verteilen.
  • Darauf die dünnen Kartoffelscheiben verteilen.
  • Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen.
  • Das Olivenöl gleichmäßig darübergeben.
  • Anschließend die 400 ml Gemüsebrühe vorsichtig über die gesamte Fläche gießen.

Schritt 4 – Das Topping verteilen

Jetzt kommen Cocktailtomaten, Oliven und der restliche Feta darauf.

Damit der Auflauf nicht nur lecker, sondern auch schön aussieht, verteilen wir die Zutaten nicht einfach wild durcheinander:

  • eine kleine Handvoll halbierte Cocktailtomaten verteilen
  • daneben eine kleine Handvoll Oliven
  • anschließend wieder Cocktailtomaten
  • daneben wieder Oliven
  • dazwischen den restlichen Feta verteilen

So entsteht ein abwechslungsreiches Muster aus roten Tomaten, grünen Oliven und weißem Feta.

Schritt 5 – Ab in den RoadBaker

  • Deckel aufsetzen.
  • 10 Minuten auf höchster Stufe garen.
  • Anschließend die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.
  • Weitere 30–35 Minuten garen.
  • Durch das Sichtfenster könnt ihr den Garvorgang beobachten, ohne den Deckel ständig anheben zu müssen.

Der RoadBaker ist gerade dafür praktisch, weil der Glasdeckel einen Blick auf das Gargut ermöglicht und beim Öffnen keine unnötige Hitze verloren geht.

Schritt 6 – Kurz ruhen lassen

  • Nach Ende der Garzeit den RoadBaker von der Hitze nehmen.
  • Den Auflauf einige Minuten ruhen lassen.
  • Anschließend alles vorsichtig miteinander vermengen.
  • Abschmecken und direkt servieren.

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Unsere Tipps zum Rezept

Kartoffeln wirklich dünn schneiden

Das ist bei diesem Rezept einer der wichtigsten Punkte. Die Kartoffeln werden roh eingeschichtet . Je dünner die Scheiben, desto zuverlässiger werden sie zusammen mit dem Reis gar.

Reis nicht vorher kochen

Der Reis kommt ungekocht in den RoadBaker. Die Gemüsebrühe und die Flüssigkeit aus Ajvar und Tomaten reichen während des Garens aus, damit der Reis quellen kann.

Nicht zu früh umrühren

Auch wenn es verlockend ist: Lasst die Schichten während des Garens möglichst in Ruhe. Erst nach der Garzeit wird alles miteinander vermischt.

Die Flüssigkeit gleichmäßig verteilen

Die Gemüsebrühe nicht nur an einer Stelle hineingießen. Am besten langsam rundherum verteilen, damit der Reis überall Flüssigkeit bekommt.

Hitze lieber kontrolliert halten

Der RoadBaker reagiert auf die jeweilige Hitzequelle, Außentemperatur und Wind. Deshalb sind unsere Angaben zur Flamme Richtwerte. Der Hersteller empfiehlt außerdem, den RoadBaker mittig auf eine passende Hitzequelle zu stellen und darauf zu achten, dass die Flamme nicht größer als der Backofenboden ist.

Für unterwegs vorbereiten

Das ist tatsächlich eines unserer Lieblingsmerkmale bei diesem Rezept, Ihr könnt den kompletten Auflauf bereits zu Hause im RoadBaker einschichten, den Deckel aufsetzen und ihn für die Fahrt transportieren.

Am Stellplatz müsst ihr dann nur noch den RoadBaker auf den Kocher stellen und loslegen.

Wichtig: Die Gemüsebrühe würde ich erst kurz vor dem Garen dazugeben, wenn der vorbereitete RoadBaker länger transportiert wird. So steht der Reis nicht schon vorher in Flüssigkeit.

Nicht zu viel Flüssigkeit nachgießen

Wenn der Reis am Ende noch etwas Biss hat, nicht sofort große Mengen Flüssigkeit hineingießen. Lieber ein paar Minuten länger bei reduzierter Hitze garen. Die Kartoffeln und der Reis sollen am Ende weich, aber nicht schwimmend in Flüssigkeit liegen.

Simmerplatte nutzen

Wenn euer Kocher sehr viel direkte Hitze abgibt, kann eine Simmerplatte helfen, die Wärme gleichmäßiger zu verteilen. Gerade bei einem Gericht, das relativ lange auf dem Kocher steht, kann das praktisch sein.

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Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Varianten des Rezepts

Mit mehr Schärfe

Für eine pikante Variante einfach scharfen Ajvar verwenden. Auch Chiliflocken oder etwas Pul Biber passen sehr gut.

Mit anderem Gemüse

Ihr könnt zusätzlich Paprika, Zucchini oder Aubergine verwenden. Achtet allerdings darauf, nicht zu viel zusätzliches Gemüse einzubauen, da dieses ebenfalls Flüssigkeit abgibt.

Mit anderem Käse

Feta bzw. Schafskäse kann durch Hirtenkäse ersetzt werden. Wer es etwas kräftiger mag, kann zusätzlich etwas geriebenen Käse über den Auflauf geben.

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann ich den Balkan-Reisauflauf vorbereiten?

Ja, und genau dafür eignet er sich besonders gut. Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause im RoadBaker einschichten und den Auflauf anschließend mitnehmen.

Unser Tipp: Die Gemüsebrühe erst kurz vor dem Garen dazugeben, wenn zwischen Vorbereitung und Kochen einige Zeit liegt. So bleibt der Reis trocken und quillt nicht bereits beim Transport.

Wie lange hält sich der fertige Auflauf?

Reste sollten nach dem Abkühlen zeitnah in den Kühlschrank und innerhalb von etwa 2 Tagen verzehrt werden. Beim Camping gilt natürlich besonders: Eine durchgehend sichere Kühlung ist Voraussetzung.

Muss der Reis vorher gekocht werden?

Nein. Der Langkornreis kommt trocken in den RoadBaker und gart direkt im Auflauf.

Warum müssen die Kartoffeln so dünn geschnitten werden?

Weil sie roh in den Auflauf kommen. Dünne Scheiben werden deutlich zuverlässiger innerhalb der angegebenen Garzeit weich. Dickere Kartoffelscheiben können dazu führen, dass der Reis bereits fertig ist, während die Kartoffeln noch Biss haben.

Kann ich statt Langkornreis auch anderen Reis verwenden?

Grundsätzlich könnt ihr auch andere Reissorten ausprobieren. Wir empfehlen für dieses Rezept aber Langkornreis, weil wir ihn dafür verwendet und die Garzeit darauf abgestimmt haben. Bei anderen Reissorten können Flüssigkeitsbedarf und Garzeit abweichen.

Funktioniert das Rezept im kleinen Omnia?

Nicht 1:1 mit dieser Menge. Der kleine Omnia hat ein deutlich kleineres Fassungsvermögen. Wenn ihr ihn verwenden möchtet, solltet ihr das Rezept entsprechend verkleinern und die Garzeit anpassen.

Für den klassischen 3-Liter-Omnia ist die Menge grundsätzlich eher passend, allerdings wurde dieses Rezept von uns im RoadBaker entwickelt und dort getestet.

Funktioniert der Auflauf auch in anderen Campingbacköfen?

Das Rezeptprinzip sollte auch mit anderen Campingbacköfen funktionieren. Garzeit und Hitzeeinstellung können aber abweichen, weil Campingbacköfen unterschiedlich konstruiert sind und verschiedene Kocher verwendet werden.

Muss der RoadBaker vorgeheizt werden?

Für dieses Rezept nicht. Wir starten direkt mit dem eingeschichteten Auflauf und beginnen die ersten 10 Minuten mit höherer Hitze.

❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

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