Käse-Lauch-Lasagne aus dem Omnia – der Klassiker als Auflauf

Käse-Lauch-Lasagne aus dem Omnia – der Klassiker als Auflauf

Die virale Käse-Lauch-Suppe mal nicht als Suppe, sondern als cremige Lasagne

Die Käse-Lauch-Suppe kennt wahrscheinlich mittlerweile jeder. Hackfleisch, Lauch und jede Menge cremiger Käse. Wir wollten genau diese Kombination einmal anders machen und haben eine Käse-Lauch-Lasagne gemacht.

Die Zutaten erinnern an den bekannten Klassiker, nur kommt bei uns noch eine Schicht Lasagne dazu und statt aus dem Suppentopf kommt das Ganze direkt aus dem Omnia Campingbackofen. Und genau dafür eignet sich so ein One-Pot-Gericht unterwegs natürlich besonders gut.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2–3
🔪 Prep: ca. 10 Minuten
🔥 Gar: ca. 30–35 Minuten
🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher, D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar
🍲 Omnia: 2-Liter-Omnia-Form, antihaftbeschichtet
🧰 Zubehör: Schneidebrett, Küchenmesser, Kochlöffel
🧻 Backpapier: nicht notwendig
⭐ Abwasch: wenig

Wir lieben One-Pot-Gerichte beim Camping sowieso. Je weniger Töpfe und Pfannen auf dem Kocher stehen, desto besser.

Bei dieser Variante wird das Hackfleisch direkt im Omnia angebraten, der Lauch kommt dazu und auch die komplette cremige Käse-Sauce entsteht anschließend in derselben Form. Die Lasagneplatten garen direkt darin mit.

Das bedeutet: eine Form, ein Kocher und am Ende deutlich weniger Abwasch.

Solche unkomplizierten Gerichte machen für uns unterwegs einfach Sinn.

Zutaten

  • 400 g Hackfleisch
  • 1–2 Stangen Lauch, bei uns ca. 250 g
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 200 g Schmelzkäse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauchpulver
  • Chilipulver oder Paprikapulver rosenscharf
  • Muskatnuss
  • 170 g Lasagneblätter, trocken
  • 125 g geriebener Emmentaler
  • 50 g Parmesan

    Benötigtes Zubehör

    Zubereitung

    Schritt 1 – Hackfleisch anbraten

    • Hackfleisch direkt in die antihaftbeschichtete Omnia-Form geben.
    • Ohne zusätzliches Öl auf höchster Stufe anbraten.
    • Dabei mit dem Kochlöffel immer wieder zerkleinern.

    Schritt 2 – Lauch dazugeben

    • Lauch gründlich waschen und in feine Ringe schneiden.
    • Zum Hackfleisch geben.
    • Kurz gemeinsam anschwitzen.

    Schritt 3 – Aus der Suppe wird die Sauce

    Jetzt kommt der Teil, der an die bekannte Käse-Lauch-Suppe erinnert:

    • Schmelzkäse auf dem Hackfleisch und Lauch verteilen.
    • Deckel aufsetzen und kurz anschmelzen lassen.
    • Sahne und Gemüsebrühe dazugeben.
    • Mit Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Muskatnuss und etwas Chili oder Paprika rosenscharf würzen.
    • Alles gut miteinander verrühren.

    Jetzt habt ihr im Prinzip die cremige Basis der Käse-Lauch-Suppe, nur eben als Sauce für unseren Auflauf.

    Schritt 4 – Lasagneplatten dazugeben

    • Die trockenen Lasagneblätter in passende Stücke brechen.
    • Hochkant in die Sauce stellen.
    • Möglichst gleichmäßig in der Form verteilen.
    • Darauf achten, dass die Lasagneplatten nicht weit aus der Flüssigkeit herausragen.
    • Deckel aufsetzen.
    • Etwa 15 Minuten auf höchster Stufe garen.

    Schritt 5 – Käse drauf

    • Nach etwa 15 Minuten kontrollieren, ob noch ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist.
    • Falls die Sauce schon sehr stark eingedickt ist, etwas Wasser dazugeben.
    • Emmentaler und Parmesan darüberstreuen.
    • Deckel wieder aufsetzen.
    • Weitere 15–20 Minuten auf mittlerer Stufe garen.

    Die Lasagne ist fertig, wenn die Lasagneplatten weich sind und der Käse schön geschmolzen ist.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Die Lasagneplatten kommen trocken hinein

    Genau das macht das Rezept unterwegs so unkompliziert. Die trockenen Lasagneblätter garen direkt in der cremigen Käse-Lauch-Sauce.

    Wichtig ist nur, dass genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Die Lasagneplatten nehmen beim Garen ordentlich davon auf.

    Nicht zu sparsam mit der Sauce

    Bei einer normalen Lasagne wird die Sauce zwischen den einzelnen Schichten verteilt. Hier funktioniert es etwas anders, weil die Lasagneplatten hochkant in der Sauce stehen. Deshalb sollte die Sauce beim Einsetzen der Platten wirklich schön flüssig sein.

    Der Käse kommt erst zum Schluss

    Emmentaler und Parmesan geben wir erst nach der ersten Garphase dazu. So können die Lasagneplatten zunächst in der Sauce weich werden und anschließend bekommt der Auflauf seine schöne Käseschicht.

    Beim Lauch ruhig etwas mehr nehmen

    Die ca. 250 g Lauch, die wir verwendet haben, passen für uns sehr gut. Wer den typischen Geschmack der Käse-Lauch-Suppe besonders mag, kann beim Lauch ruhig großzügig sein.

    Die Würzung an die Käse-Lauch-Suppe anpassen

    Muskatnuss, Knoblauch und etwas Schärfe passen hier besonders gut. Beim Salz allerdings zunächst zurückhaltend sein, weil Schmelzkäse und Parmesan bereits einiges an Würze mitbringen.

    🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
    Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

    🏕️ Mobil gekocht: 
    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Zum Schaberle

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    7,90 €

    Varianten des Rezepts

    Mit mehr Schärfe

    Wer die Käse-Lauch-Suppe gerne etwas kräftiger mag, kann mehr Chili oder Paprika rosenscharf verwenden.

    Mit Rinderhack

    Das gemischte Hackfleisch kann problemlos durch Rinderhack ersetzt werden.

    Noch käsiger

    Für alle, denen Käse nie genug sein kann, einfach die Menge von Emmentaler oder Parmesan etwas erhöhen.

    Ohne Lasagneplatten

    Wer lieber einen klassischen Käse-Lauch-Auflauf möchte, kann die Lasagneplatten auch weglassen. Dann sollte allerdings die Flüssigkeitsmenge entsprechend angepasst werden, da die Lasagneplatten im Originalrezept einen Teil der Sauce aufnehmen.

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Kann man die Käse-Lauch-Suppen-Lasagne im 3-Liter-Omnia machen?

    Ja. Für die 3-Liter-Omnia-Form empfiehlt Omnia die 1,5-fache Menge.

    Die Garzeit kann bei der größeren Menge etwas abweichen. Deshalb am Ende prüfen, ob die Lasagneplatten weich sind und die Sauce noch genügend Flüssigkeit hat.

    Müssen die Lasagneplatten vorgekocht werden?

    Nein. Wir verwenden trockene Lasagneblätter und geben sie direkt in die Sauce.

    Sie garen während der Zubereitung im Omnia weich. Wichtig ist, dass sie ausreichend von der Flüssigkeit umgeben sind.

    Was mache ich, wenn die Sauce zu dick wird?

    Wenn die Lasagneplatten noch nicht weich sind, die Sauce aber bereits sehr stark eingedickt ist, einfach etwas Wasser dazugeben.

    Am besten zunächst nur einen kleinen Schluck und anschließend noch einmal kontrollieren.

    Warum sollen die Lasagneplatten hochkant in den Omnia?

    Die klassische rechteckige Lasagneplatte passt natürlich nicht besonders gut in die runde Omnia-Form.

    Durch das Brechen und Hochkant-Einstellen können wir die Platten gleichmäßig in der Sauce verteilen, sie verkleben nicht und garen gleichmäßig durch.

    Kann ich den Schmelzkäse durch Frischkäse ersetzen?

    Das ist möglich, verändert aber die Konsistenz und den Geschmack. Schmelzkäse passt hier besonders gut, weil wir damit die typische cremige Käse-Lauch-Suppen-Richtung bekommen.

    Kann ich anderen Käse verwenden?

    Ja. Emmentaler kann beispielsweise durch Gouda oder einen anderen gut schmelzenden Käse ersetzt werden. Auch beim Parmesan könnt ihr nach Geschmack variieren.

    ❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

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    Kartoffelschnitz und Spatzen – Gaisburger Marsch Camper-Style

    Kartoffelschnitz und Spatzen – Gaisburger Marsch Camper-Style

    Schwäbischer Kartoffel-Spätzle-Eintopf mit Seitenwurst aus einem Topf

    Es gibt Gerichte, die gehören bei uns einfach zum Samstag dazu. Eines davon ist unser Gaisburger Marsch oder wie wir Schwaben sagen Kartoffelschnitz und Spatzen. Zu Hause gibt es den natürlich ganz klassisch mit extra gekochten Spätzle und ordentlich gerösteten Zwiebeln. Aber nur weil wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind, wollten wir auf unser absolutes Wohlfühlessen nicht verzichten.

    Also haben wir kurzerhand unsere Camper-Version daraus gemacht. Kartoffeln, Karotten, Spätzle, Brühe und Seitenwürste wandern alles in einen Topf. Die Spätzle werden dabei nicht separat gekocht, sondern direkt als kleine Nocken in die Brühe gegeben. Das spart einen Topf, jede Menge Abwasch und funktioniert unterwegs sehr gut.

    Und genau deshalb gibt es dieses schwäbische Lieblingsessen bei uns jetzt auch im Camper.

    Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

    👥 Pers.: 2
    🔪 Prep: ca. 20 Minuten
    🔥 Gar: ca. 25 Minuten
    🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar)
    🧰 Zubehör: 1 Topf, Schneidebrett, Messer, Schüssel, Teelöffel
    ⭐ Abwasch: wenig

    Das Schöne an diesem Rezept, ihr braucht wirklich nicht viel.

    • ein Topf reicht für das komplette Essen
    • kein extra Topf für die Spätzle
    • wenig Abwasch
    • einfache Zutaten, die man gut unterwegs bekommt
    • Kartoffeln, Gemüse, Spätzle und Wurst werden gleichzeitig zu einem sättigenden Essen
    • perfekt für kühle Abende, an denen man einfach etwas Herzhaftes braucht

    Gerade im Wohnmobil versuchen wir beim Kochen gerne, es uns so einfach wie möglich zu machen. Wenn ein Gericht normalerweise drei Töpfe braucht, überlegen wir gerne, ob es auch mit einem funktioniert. Bei unserem Kartoffelschnitz und Spatzen mit Seitenwurst klappt das richtig gut.

    Kleine Schwaben-Warnung: Das hier ist unsere Camper-Version und nicht der klassische Gaisburger Marsch. Den gibt es traditionell mit Rinderbrühe und Fleisch. Unsere Variante ist einfacher, schneller und für unterwegs gedacht.

    Zutaten

    Für den Spätzleteig

    • 6 leicht gehäufte EL Mehl
    • 2 Eier Größe M
    • 1–2 EL Sprudelwasser oder Wasser
    • 1 Prise Salz

    Der Teig soll eher fest und zäh sein und nicht flüssig vom Löffel laufen.

    Für den Eintopf

    • etwas Öl zum Anbraten
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 5 mittelgroße Kartoffeln
    • 1 Karotte
    • 1200 ml Gemüsebrühe
    • 2 Seitenwürste
    • Salz
    • Pfeffer
    • etwas frisch geriebene Muskatnuss
    • frische Petersilie

    Benötigtes Zubehör

    • 1 größerer Topf
    • 1 Schüssel für den Spätzleteig
    • 1 Schneidebrett
    • 1 Messer
    • 1 Teelöffel
    • Kochlöffel


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    Zubereitung

    Schritt 1 – Spätzleteig vorbereiten

    • Mehl und Salz in eine Schüssel geben.
    • Eier dazugeben.
    • 1-2 EL Sprudelwasser dazugeben und alles gut vermischen.
    • Der Teig soll zäh und relativ fest sein.
    • Den Teig etwa 20 Minuten ruhen lassen.

    Die Ruhezeit ist kein Muss, aber sie hilft dem Mehl beim Quellen und macht den Teig etwas geschmeidiger. 20 Minuten sind dafür absolut im Rahmen.

    Schritt 2 – Zwiebeln richtig schön anrösten

    • Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen.
    • Die gewürfelte Zwiebel hineingeben.
    • Bei ordentlich Hitze kräftig anbraten.
    • Die Zwiebeln dürfen ruhig richtig Farbe bekommen.
    • Genau diese Röstaromen geben unserem Eintopf später ordentlich Geschmack.
    • Knoblauch fein hacken und kurz mit den Zwiebeln anbraten.

    Nicht zu früh die Brühe dazugeben: Die Zwiebeln sollen wirklich erst schön gebräunt sein.

    Schritt 3 – Kartoffeln und Karotte dazu

    • Kartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
    • Karotte in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
    • Beides zu den gerösteten Zwiebeln geben.
    • Kurz miteinander anbraten.
    • Mit 1200 ml Gemüsebrühe aufgießen.
    • Mit Salz und Pfeffer würzen.
    • Alles aufkochen lassen.
    • Anschließend etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind.

    Schritt 4 – Spätzle direkt in die Brühe geben

    Jetzt kommt der Camper-Trick:

    • Einen Teelöffel kurz in die heiße Brühe tauchen.
    • Mit dem feuchten Löffel eine kleine Portion Spätzleteig abstechen.
    • Die Nocke direkt in die Brühe gleiten lassen.
    • Den Löffel anschließend wieder in die Brühe tauchen.
    • So löst sich der Teig leichter vom Löffel.
    • Für die nächste Nocke den Löffel wieder feucht machen.
    • So nach und nach den kompletten Spätzleteig verarbeiten.

    Wichtig: Den Löffel wirklich jedes Mal vorher in die Brühe tauchen. Ist er trocken, klebt der Teig daran.

    Schritt 5 – Seitenwürste dazugeben

    • Sobald alle Spätzlenocken in der Brühe sind, die Seitenwürste direkt in den Topf legen.
    • Die Hitze reduzieren.
    • Alles noch etwa 7–10 Minuten ziehen lassen.
    • Dabei sollte die Brühe nicht mehr sprudelnd kochen.

    So können die Spätzle in der heißen Brühe gar ziehen und die Seitenwürste werden gleichzeitig warm.

    Schritt 6 – Abschmecken und servieren

    • Mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
    • Noch einmal Salz und Pfeffer prüfen.
    • Frische Petersilie hacken und darübergeben.
    • Am besten direkt heiß aus dem Topf genießen.

    Und wenn ihr mögt, dürfen natürlich noch ordentlich geröstete Zwiebeln oben drauf. Bei uns gehören die einfach dazu.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Die Zwiebeln dürfen richtig dunkel werden

    Für unseren Geschmack sind die Zwiebeln nicht einfach nur glasig gebraten. Sie dürfen ordentlich Farbe bekommen. Dadurch kommen Röstaromen in den Eintopf, ohne dass ihr dafür eine zusätzliche Pfanne braucht.

    Beim Spätzleteig lieber vorsichtig mit Wasser sein

    Der Teig soll für diese Methode deutlich fester sein als ein Teig, den man durch eine Spätzlepresse drückt. Deshalb das Wasser lieber nach und nach dazugeben.

    Der feuchte Löffel ist hier wirklich wichtig

    Das ist wahrscheinlich der wichtigste kleine Trick beim Rezept. Den Teelöffel vor jeder neuen Nocke kurz in die Brühe tauchen. Dadurch bleibt der Teig nicht ständig am Löffel hängen.

    Die Spätzle nicht wild kochen lassen

    Nachdem die Nocken in der Brühe sind, die Hitze reduzieren. Ein stark sprudelndes Kochen ist hier nicht nötig. Die Spätzle können in der heißen Brühe ziehen und garen.

    Kartoffelgröße nicht unterschätzen

    Die Kartoffelwürfel sollten ungefähr 1,5 cm groß sein. Sind sie deutlich größer, brauchen sie länger und die Spätzle wären unter Umständen schon fertig, bevor die Kartoffeln weich sind.

    Die Brühe lieber erst später endgültig abschmecken

    Die Spätzle geben beim Garen etwas Stärke an die Brühe ab. Deshalb würzen wir lieber zunächst etwas zurückhaltend und schmecken den fertigen Eintopf am Ende noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.

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    Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

    🏕️ Mobil gekocht: 
    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Varianten des Rezepts

    Mit klassischer Rinderbrühe

    Wenn ihr näher an den klassischen Gaisburger Marsch wollt, könnt ihr statt Gemüsebrühe eine kräftige Rinderbrühe verwenden. Klassische Varianten werden mit Rindfleisch und Rinderbrühe zubereitet.

    Ohne Seitenwurst

    Die Seitenwürste könnt ihr einfach weglassen. Dann habt ihr einen richtig schönen Kartoffel-Spätzle-Eintopf.

    Mit mehr Gemüse

    Wer möchte, kann zusätzlich etwas Sellerie, Lauch oder Petersilienwurzel in den Eintopf geben. Das passt ebenfalls sehr gut zur schwäbischen Richtung.

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Muss der Spätzleteig wirklich 20 Minuten ruhen?

    Nein, zwingend notwendig ist die Ruhezeit nicht. Etwa 10–20 Minuten sind aber sinnvoll, damit das Mehl quellen kann und der Teig geschmeidiger wird. 20 Minuten passen für dieses Rezept daher gut.

    Warum muss der Spätzleteig für dieses Rezept relativ fest sein?

    Weil wir keine klassische Spätzlepresse oder Spätzlereibe verwenden. Wir stechen kleine Nocken mit einem Teelöffel ab und geben sie direkt in die Brühe. Ein zu weicher Teig würde sich dabei schlecht portionieren lassen.

    Warum klebt der Teig am Löffel?

    Meistens ist der Löffel einfach nicht feucht genug. Vor jeder neuen Nocke den Löffel kurz in die heiße Brühe tauchen. Dann lässt sich der Teig wesentlich leichter lösen.

    Kann ich die Seitenwürste direkt in der Brühe erwärmen?

    Ja. Genau deshalb kommen sie erst am Ende dazu. Wenn die Kartoffeln und Spätzle fertig sind, die Würste in die heiße Brühe legen und alles bei reduzierter Hitze noch 7–10 Minuten ziehen lassen.

    Kann ich auch fertige Spätzle verwenden?

    Für unsere Camper-Version würden wir dann die Garzeit entsprechend anpassen und die fertigen Spätzle erst gegen Ende in die Brühe geben. Selbst gemachte Spätzlenocken funktionieren bei diesem Rezept aber besonders gut, weil sie direkt in der Brühe garen.

    Ist das ein klassischer Gaisburger Marsch?

    Nicht ganz. Der klassische Gaisburger Marsch wird traditionell mit kräftiger Rinderbrühe, Rindfleisch, Kartoffeln und Spätzle zubereitet. Unsere Variante ist bewusst eine vereinfachte Camper-Version mit Gemüsebrühe und Seitenwurst. Die Kombination aus Kartoffeln und Spätzle ist aber gerade das typische Merkmal des Gerichts.

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    Chili con Carne One Pot mit Hörnli-Nudeln aus dem Omnia

    Chili con Carne One Pot mit Hörnli-Nudeln aus dem Omnia

    Würziger One-Pot-Auflauf mit Hackfleisch, Bohnen, Mais und Käse

    Chili con Carne gehört zu den bekanntesten Gerichten der Tex-Mex-Küche. Woher das ursprüngliche Chili genau stammt, darüber wird bis heute diskutiert, fest steht aber, die Kombination aus würzigem Fleisch, Tomaten, Bohnen und Chili ist längst ein Klassiker und eignet sich perfekt für einen großen Topf über dem Feuer.

    ​Chili trifft Campingküche

    ​Wir drehen den Klassiker heute einfach ein bisschen weiter. Statt nur Chili gibt es bei uns noch kleine Hörnli-Nudeln dazu. Und genau die machen aus dem würzigen Gericht einen richtig praktischen One Pot aus dem Omnia. Die Nudeln kommen roh in die Sauce und garen direkt darin, während Bohnen, Mais und Paprika für ordentlich Geschmack und Biss sorgen.

    ​Zum Schluss wird das Ganze noch mit Mozzarella und Cheddar überbacken. So wird aus einem klassischen Chili ein unkompliziertes Campinggericht, das nach einem langen Tag unterwegs genau das Richtige ist, deftig, sättigend und mit möglichst wenig Abwasch.

    Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

    👥 Personen: ca. 2-3 🔪 Vorbereitung: ca. 10 Minuten, 🔥 Garzeit: ca. 43–50 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30 mbar), 🔥 Omnia: 2-Liter-Omnia-Form, 🧰 Zubehör: Messer, Schneidebrett, Kochlöffel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Faktor: einfach & deftig, 🧽 Abwasch: gering

    Zutaten

    • 350–400 g Rinderhack
    • 1 Dose, 400 g gehackte Tomaten
    • 125 g Hörnle-Nudeln
    • 1 rote Paprika
    • 1 Dose 400 g Kidneybohnen mit Flüssigkeit
    • 1 kleine Dose ca. 150 g Mais mit Flüssigkeit
    • 1 Chilischote
    • 2 EL Tomatenmark
    • 1 Dose Mais Wasser → ca. 150 g/ml Wasser
    • 1 Kugel Mozzarella
    • Cheddar nach Geschmack
    • Salz
    • Pfeffer
    • Paprikapulver, edelsüß
    • optional: geräuchertes Paprikapulver, Zartbitterschokolade

    Benötigtes Zubehör

    Zubereitung

    Schritt 1 – Hackfleisch im Omnia anbraten

    • Rinderhackfleisch direkt in die Omnia-Form geben.
    • Auf höchste Stufe das Hackfleisch unter Rühren krümelig braten.
    • Mit Salz, Pfeffer, edelsüßem Paprikapulver und optional geräuchertem Paprikapulver würzen.
    • Tomatenmark dazugeben und kurz mit anrösten.

    Schritt 2 – Die One-Pot-Zutaten dazugeben

    • Die rohen Hörnli-Nudeln dazugeben.
    • Gehackte Tomaten hineingeben.
    • Rote Paprika in kleine Würfel schneiden und dazugeben.
    • Kidneybohnen mit ihrer Flüssigkeit hineingeben.
    • Mais ebenfalls mit der Flüssigkeit dazugeben.
    • Chilischote in feine Ringe schneiden und unterheben.
    • 100 ml Wasser dazugeben.

    Schritt 3 – One Pot garen

    • Deckel aufsetzen.
    • 10 Minuten auf höchster Stufe garen.
    • Danach auf mittlere Hitze zurückschalten.
    • Weitere 25–30 Minuten garen.
    • Gegen Ende kontrollieren, ob die Hörnle gar sind.

    Falls die Nudeln noch etwas Biss haben, einfach noch einige Minuten weitergaren
    Immer wieder Flüssigkeit kontrollieren und ggf. nachgießen

    Schritt 4 – Käse drauf und überbacken

    • Mozzarella in kleine Stücke zupfen.
    • Auf dem Chili con Carne verteilen.
    • Cheddar darüber geben.
    • Deckel wieder aufsetzen.
    • Weitere 8–10 Minuten auf mittlerer Stufe überbacken.

    Danach den Omnia vom Herd nehmen und das Chili con Carne einige Minuten ruhen lassen.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Unser kleiner Chili-Geheimtipp: Zartbitterschokolade

    Ein kleines Stück Zartbitterschokolade kann dem Chili richtig viel Geschmack geben.

    Keine Angst: Es soll natürlich nicht nach Schokolade schmecken. Die Schokolade sorgt eher für eine dunklere, etwas rundere und tiefere Würze.

    Die Flüssigkeit aus Bohnen und Mais bleibt drin

    Bei einem normalen Chili würden wir die Flüssigkeit vielleicht abgießen. Hier nicht.

    Die Flüssigkeit aus Kidneybohnen und Mais hilft dabei, die rohen Hörnle-Nudeln im Omnia zu garen. Zusammen mit den gehackten Tomaten und dem Wasser entsteht genau die Flüssigkeit, die wir für den One Pot brauchen.

    Warum kleine Hörnle?

    Wir haben Mini-Hörnle verwendet. Die kleinen Nudeln eignen sich super für dieses Rezept, weil sie schnell gar werden und viel von der würzigen Sauce aufnehmen.

    Natürlich könnt ihr auch andere kleine Hörnchen-Nudeln verwenden.

    Bei größeren Nudeln kann sich die Garzeit verlängern und eventuell etwas mehr Flüssigkeit notwendig sein.

    2-Liter- oder 3-Liter-Omnia?

    ​Wir haben dieses Rezept mit der angegebenen Menge in unserer 2-Liter-Omnia-Form gekocht. Es hat funktioniert, allerdings wurde die Form dabei ziemlich voll und beim Garen kann es schon mal etwas herausblubbern.

    ​Wenn ihr die 2-Liter-Form nutzt, würden wir deshalb beim nächsten Mal nur etwa ⅔ der angegebenen Menge nehmen. Das entspricht ungefähr 250–270 g Hackfleisch, 270 g gehackten Tomaten, 80–85 g Hörnle-Nudeln, 270 g Kidneybohnen und 100 g Mais. Die restlichen Zutaten könnt ihr entsprechend etwas reduzieren und bei Chili und Gewürzen einfach nach Geschmack dosieren.

    ​Die komplette angegebene Menge könnt ihr dagegen sehr gut in der 3-Liter-Omnia-Form zubereiten. Dort hat das Chili con Carne One Pot deutlich mehr Platz und kann entspannter vor sich hin köcheln.

    ​Unser Fazit: 2 Liter = lieber etwas weniger, 3 Liter = die komplette Menge. So müsst ihr beim Garen nicht ständig aufpassen, dass euch das Chili über den Rand blubbert.

    Vorbereitung zu Hause – perfekt für Reisetage

    Das ist tatsächlich einer unserer liebsten Tipps für dieses Rezept.

    Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause vorbereiten und in der Omnia-Form mitnehmen. Am Stellplatz müsst ihr dann nicht erst Hackfleisch braten, Paprika schneiden und sämtliche Dosen öffnen.

    Noch praktischer: Den Käse separat einpacken und erst am Ende dazugeben.

    So habt ihr nach einem langen Fahrtag mit wenigen Handgriffen ein warmes Abendessen.

    Chili vorkochen? Nicht unbedingt

    Ihr könnt das Gericht auch komplett zu Hause zubereiten. Für uns macht aber gerade die One-Pot-Zubereitung unterwegs den Reiz aus.

    Wenn ihr es vorbereitet mitnehmen möchtet, achtet auf eine geeignete Kühlung und verarbeitet Hackfleisch entsprechend hygienisch.

    Hitze lieber kontrolliert einsetzen

    Die ersten 10 Minuten auf höchster Stufe helfen beim Aufheizen. Danach reicht mittlere Hitze.

    Gerade bei einem Gericht mit Tomatensauce und Nudeln bringt dauerhaft volle Leistung keinen Vorteil. Die Sauce kann sonst am Rand zu stark einkochen.

    Erst ruhen lassen, dann umrühren

    Nach dem Garen ein paar Minuten warten.

    Die Sauce dickt noch etwas nach und verteilt sich beim anschließenden Umrühren schön um die Hörnle.

    🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
    Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

    🏕️ Mobil gekocht: 
    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Varianten des Rezepts

    Chili-Hörnle extra scharf

    Wer es richtig scharf mag, kann zusätzlich Chiliflocken oder etwas scharfe Chilisauce verwenden.

    Chili-Cheese One Pot

    Noch mehr Cheddar, etwas Mozzarella und am Ende eine besonders großzügige Käsekruste

    Vegetarischer Chili One Pot

    Das Rinderhack lässt sich problemlos durch eine vegetarische Hackalternative ersetzen.

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Muss ich die Hörnle-Nudeln vorkochen?

    Nein. Die kleinen Hörnle kommen roh in die Omnia-Form und garen direkt in der Flüssigkeit des Chili con Carne.

    Das ist einer der Gründe, warum das Rezept so praktisch als One Pot funktioniert.

    Kann ich andere Nudeln verwenden?

    Ja. Kleine Nudelformen wie Hörnle, kleine Muscheln oder kurze Penne eignen sich gut.

    Bei größeren Nudeln kann sich die Garzeit verändern. Kontrolliert deshalb gegen Ende einfach die Konsistenz.

    Warum wird mein Chili im Omnia zu flüssig?

    Das kann während des Garens zunächst ganz normal sein.

    Tomaten, Bohnen und Mais bringen Flüssigkeit mit, während die Nudeln diese nach und nach aufnehmen. Nach dem Garen und der kurzen Ruhezeit wird das Chili deutlich sämiger.

    Was mache ich, wenn das Chili zu trocken wird?

    Wenn die Nudeln noch nicht gar sind und kaum Flüssigkeit vorhanden ist, gebt einfach einen kleinen Schluck Wasser dazu.

    Anschließend bei mittlerer Hitze weitergaren.

    Kann ich das Rezept in der 3-Liter-Omnia-Form machen?

    Ja. Für die ursprüngliche Menge ist die 3-Liter-Form sogar besser geeignet.

    Die 2-Liter-Form wird mit der Originalmenge sehr voll. Für die 2-Liter-Form empfehlen wir deshalb die reduzierte Menge

    Kleinere Menge für die 2-Liter-Form

    Bei ca. ⅔ der Menge ergibt sich:

    • 250–270 g Rinderhack
    • 270 g gehackte Tomaten
    • 80–85 g Hörnle-Nudeln
    • ca. ⅔ rote Paprika
    • ca. 270 g Kidneybohnen mit Flüssigkeit
    • 100 g Mais mit Flüssigkeit
    • ⅔ Chilischote bzw. nach Geschmack
    • 1⅓ EL Tomatenmark
    • ca. 100 ml Wasser
    • ½–⅔ Kugel Mozzarella
    • Cheddar nach Geschmack

    Funktioniert das Chili con Carne One Pot auch in anderen Campingbacköfen?

    Grundsätzlich ja.

    Das Rezeptprinzip lässt sich auch auf andere Campingbacköfen übertragen. Allerdings unterscheiden sich die Geräte bei Wärmeverteilung und Leistung. Deshalb können Garzeit und Hitzeeinstellung abweichen.

    Brauche ich die Omnia-Silikonform?

    Nein. Für dieses Rezept könnt ihr direkt in der Omnia-beschichteten Form kochen. Eine Silikonform ist nicht erforderlich.

    Kann ich das Rezept zu Hause vorbereiten?

    Ja – und genau das empfehlen wir besonders für Camping- und Reisetage.

    Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause vorbereiten und unterwegs im Omnia fertig garen. Den Käse am besten separat mitnehmen und erst zum Überbacken auflegen.


    ❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

    Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

    Balkan-Reisauflauf mit Kartoffeln, Ajvar & Feta aus dem RoadBaker

    Balkan-Reisauflauf mit Kartoffeln, Ajvar & Feta aus dem RoadBaker

    Herzhaft, mediterran und alles in einem Topf

    Dieser Balkan-Reisauflauf aus dem RoadBaker ist genau das richtige Campingessen: Reis, Kartoffeln, Ajvar, Feta, Oliven und Tomaten werden einfach übereinandergeschichtet und anschließend im RoadBaker gegart. Kein Vorkochen, kein extra Topf und am Ende gibt es einen richtig würzigen Auflauf mit diesen typischen Balkan-Aromen.

    Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

    👥 Pers.: 2-3, 🔪 Vorbereitung: ca. 15 Minuten, 🔥 Garzeit: ca. 40–45 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher, D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar, 🥘 Campingbackofen: RoadBaker, 🧰 Zubehör: RoadBaker, scharfes Messer, Gemüsehobel, Messbecher, Kochlöffel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Schwierigkeitsgrad: einfach, 🧽 Abwasch: gering 

    Dieses Rezept ist für uns ein richtiges Camping-One-Pot-Gericht.

    Ihr braucht:

    • nur einen Campingbackofen
    • keinen zusätzlichen Topf zum Reiskochen
    • kein Anbraten
    • keine vorbereitete Sauce
    • wenig Geschirr
    • Zutaten, die sich gut transportieren lassen

    Besonders praktisch ist die Möglichkeit, den Auflauf bereits vor der Abfahrt einzuschichten und später am Stellplatz einfach auf dem Kocher fertig zu garen.

    Und während der RoadBaker arbeitet, müsst ihr nicht danebenstehen – genau das lieben wir beim Kochen unterwegs.

    Zutaten

    • 300 g Ajvar
    • 200 g Langkornreis, ungekocht
    • 600 g Kartoffeln
    • 150 g Zwiebeln, ca. 3 Stück
    • 150 g Schafskäse/Feta
    • 100 g grüne Oliven ohne Stein, ca. 13 Stück
    • 250 g Cocktailtomaten
    • 400 ml Gemüsebrühe
    • 50–60 ml Olivenöl
    • Salz
    • Pfeffer
    • Muskatnuss

    Benötigtes Zubehör

    Zubereitung

    Schritt 1 – Zutaten vorbereiten

    • Kartoffeln schälen und mit dem Gemüsehobel in sehr feine Scheiben hobeln.
    • Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
    • Cocktailtomaten halbieren.
    • Oliven in Ringe schneiden.
    • Schafskäse grob zerbröseln (muss nicht vorher gemacht werden, reicht beim einschichten, dann braucht man kein Extra-Gefäß dafür)
    • Gemüsebrühe bereitstellen (kann lauwarm sein) 

    Wichtig: Die Kartoffelscheiben sollten wirklich dünn sein. So garen sie zusammen mit dem Reis zuverlässig durch.

    Schritt 2 – Ajvar als erste Schicht

    • Den Ajvar gleichmäßig auf dem Boden des RoadBakers verteilen.
    • Etwa die Hälfte des zerbröselten Schafskäses darübergeben.
    • Anschließend die Zwiebelringe darauf verteilen.

    Schritt 3 – Reis und Kartoffeln einschichten

    • Den ungekochten Langkornreis gleichmäßig über den Zwiebeln verteilen.
    • Darauf die dünnen Kartoffelscheiben verteilen.
    • Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen.
    • Das Olivenöl gleichmäßig darübergeben.
    • Anschließend die 400 ml Gemüsebrühe vorsichtig über die gesamte Fläche gießen.

    Schritt 4 – Das Topping verteilen

    Jetzt kommen Cocktailtomaten, Oliven und der restliche Feta darauf.

    Damit der Auflauf nicht nur lecker, sondern auch schön aussieht, verteilen wir die Zutaten nicht einfach wild durcheinander:

    • eine kleine Handvoll halbierte Cocktailtomaten verteilen
    • daneben eine kleine Handvoll Oliven
    • anschließend wieder Cocktailtomaten
    • daneben wieder Oliven
    • dazwischen den restlichen Feta verteilen

    So entsteht ein abwechslungsreiches Muster aus roten Tomaten, grünen Oliven und weißem Feta.

    Schritt 5 – Ab in den RoadBaker

    • Deckel aufsetzen.
    • 10 Minuten auf höchster Stufe garen.
    • Anschließend die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.
    • Weitere 30–35 Minuten garen.
    • Durch das Sichtfenster könnt ihr den Garvorgang beobachten, ohne den Deckel ständig anheben zu müssen.

    Der RoadBaker ist gerade dafür praktisch, weil der Glasdeckel einen Blick auf das Gargut ermöglicht und beim Öffnen keine unnötige Hitze verloren geht.

    Schritt 6 – Kurz ruhen lassen

    • Nach Ende der Garzeit den RoadBaker von der Hitze nehmen.
    • Den Auflauf einige Minuten ruhen lassen.
    • Anschließend alles vorsichtig miteinander vermengen.
    • Abschmecken und direkt servieren.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Kartoffeln wirklich dünn schneiden

    Das ist bei diesem Rezept einer der wichtigsten Punkte. Die Kartoffeln werden roh eingeschichtet . Je dünner die Scheiben, desto zuverlässiger werden sie zusammen mit dem Reis gar.

    Reis nicht vorher kochen

    Der Reis kommt ungekocht in den RoadBaker. Die Gemüsebrühe und die Flüssigkeit aus Ajvar und Tomaten reichen während des Garens aus, damit der Reis quellen kann.

    Nicht zu früh umrühren

    Auch wenn es verlockend ist: Lasst die Schichten während des Garens möglichst in Ruhe. Erst nach der Garzeit wird alles miteinander vermischt.

    Die Flüssigkeit gleichmäßig verteilen

    Die Gemüsebrühe nicht nur an einer Stelle hineingießen. Am besten langsam rundherum verteilen, damit der Reis überall Flüssigkeit bekommt.

    Hitze lieber kontrolliert halten

    Der RoadBaker reagiert auf die jeweilige Hitzequelle, Außentemperatur und Wind. Deshalb sind unsere Angaben zur Flamme Richtwerte. Der Hersteller empfiehlt außerdem, den RoadBaker mittig auf eine passende Hitzequelle zu stellen und darauf zu achten, dass die Flamme nicht größer als der Backofenboden ist.

    Für unterwegs vorbereiten

    Das ist tatsächlich eines unserer Lieblingsmerkmale bei diesem Rezept, Ihr könnt den kompletten Auflauf bereits zu Hause im RoadBaker einschichten, den Deckel aufsetzen und ihn für die Fahrt transportieren.

    Am Stellplatz müsst ihr dann nur noch den RoadBaker auf den Kocher stellen und loslegen.

    Wichtig: Die Gemüsebrühe würde ich erst kurz vor dem Garen dazugeben, wenn der vorbereitete RoadBaker länger transportiert wird. So steht der Reis nicht schon vorher in Flüssigkeit.

    Nicht zu viel Flüssigkeit nachgießen

    Wenn der Reis am Ende noch etwas Biss hat, nicht sofort große Mengen Flüssigkeit hineingießen. Lieber ein paar Minuten länger bei reduzierter Hitze garen. Die Kartoffeln und der Reis sollen am Ende weich, aber nicht schwimmend in Flüssigkeit liegen.

    Simmerplatte nutzen

    Wenn euer Kocher sehr viel direkte Hitze abgibt, kann eine Simmerplatte helfen, die Wärme gleichmäßiger zu verteilen. Gerade bei einem Gericht, das relativ lange auf dem Kocher steht, kann das praktisch sein.

    🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
    Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

    🏕️ Mobil gekocht: 
    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Zum Schaberle

    Omnia reinigen & Backpapier-Schablone – 2in1 Schaber für Campingbackofen – Muki’s Schaberle

    7,90 €

    Varianten des Rezepts

    Mit mehr Schärfe

    Für eine pikante Variante einfach scharfen Ajvar verwenden. Auch Chiliflocken oder etwas Pul Biber passen sehr gut.

    Mit anderem Gemüse

    Ihr könnt zusätzlich Paprika, Zucchini oder Aubergine verwenden. Achtet allerdings darauf, nicht zu viel zusätzliches Gemüse einzubauen, da dieses ebenfalls Flüssigkeit abgibt.

    Mit anderem Käse

    Feta bzw. Schafskäse kann durch Hirtenkäse ersetzt werden. Wer es etwas kräftiger mag, kann zusätzlich etwas geriebenen Käse über den Auflauf geben.

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Kann ich den Balkan-Reisauflauf vorbereiten?

    Ja, und genau dafür eignet er sich besonders gut. Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause im RoadBaker einschichten und den Auflauf anschließend mitnehmen.

    Unser Tipp: Die Gemüsebrühe erst kurz vor dem Garen dazugeben, wenn zwischen Vorbereitung und Kochen einige Zeit liegt. So bleibt der Reis trocken und quillt nicht bereits beim Transport.

    Wie lange hält sich der fertige Auflauf?

    Reste sollten nach dem Abkühlen zeitnah in den Kühlschrank und innerhalb von etwa 2 Tagen verzehrt werden. Beim Camping gilt natürlich besonders: Eine durchgehend sichere Kühlung ist Voraussetzung.

    Muss der Reis vorher gekocht werden?

    Nein. Der Langkornreis kommt trocken in den RoadBaker und gart direkt im Auflauf.

    Warum müssen die Kartoffeln so dünn geschnitten werden?

    Weil sie roh in den Auflauf kommen. Dünne Scheiben werden deutlich zuverlässiger innerhalb der angegebenen Garzeit weich. Dickere Kartoffelscheiben können dazu führen, dass der Reis bereits fertig ist, während die Kartoffeln noch Biss haben.

    Kann ich statt Langkornreis auch anderen Reis verwenden?

    Grundsätzlich könnt ihr auch andere Reissorten ausprobieren. Wir empfehlen für dieses Rezept aber Langkornreis, weil wir ihn dafür verwendet und die Garzeit darauf abgestimmt haben. Bei anderen Reissorten können Flüssigkeitsbedarf und Garzeit abweichen.

    Funktioniert das Rezept im kleinen Omnia?

    Nicht 1:1 mit dieser Menge. Der kleine Omnia hat ein deutlich kleineres Fassungsvermögen. Wenn ihr ihn verwenden möchtet, solltet ihr das Rezept entsprechend verkleinern und die Garzeit anpassen.

    Für den klassischen 3-Liter-Omnia ist die Menge grundsätzlich eher passend, allerdings wurde dieses Rezept von uns im RoadBaker entwickelt und dort getestet.

    Funktioniert der Auflauf auch in anderen Campingbacköfen?

    Das Rezeptprinzip sollte auch mit anderen Campingbacköfen funktionieren. Garzeit und Hitzeeinstellung können aber abweichen, weil Campingbacköfen unterschiedlich konstruiert sind und verschiedene Kocher verwendet werden.

    Muss der RoadBaker vorgeheizt werden?

    Für dieses Rezept nicht. Wir starten direkt mit dem eingeschichteten Auflauf und beginnen die ersten 10 Minuten mit höherer Hitze.

    ❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

    Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

    Raguletto-Style Pasta: Der Klassiker wie früher Cremige One-Pot-Pasta aus dem Omnia Campingbackofen

    Raguletto-Style Pasta: Der Klassiker wie früher Cremige One-Pot-Pasta aus dem Omnia Campingbackofen

    Cremige Raguletto-Pasta aus dem Campingbackofen

    Kennt ihr noch Raguletto von früher? Diese cremig-würzige Pasta aus dem Glas, die irgendwie immer geschmeckt hat? Heute ist sie leider  nicht mehr in den Supermarkt Regalen zu finden und genau deshalb haben wir uns irgendwann gefragt: Warum eigentlich nicht selbst machen?

    Also haben wir unsere Campingküche angeworfen und Raguletto kurzerhand im Omnia Campingbackofen nachgebaut. Und was sollen wir sagen? Es kommt erstaunlich nah ans Original, vielleicht schmeckt es sogar noch ein kleines bisschen besser,  dieses One-Pot-Pasta-Rezept aus dem Omnia Campingbackofen

    Die Penne werden direkt im Omnia gegart, alles kommt in eine Form und am Ende habt ihr eine richtig schön cremige One-Pot-Pasta mit Schinken, Erbsen, Möhrchen, Champignons und Ajvar.

    Perfekt für einen unkomplizierten Abend im Wohnmobil, wenn es schnell gehen soll und trotzdem nach richtigem Wohlfühlessen schmecken darf.

    Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

    👥 Pers.: 2–3 Personen, 🔪 Prep: ca. 5–10 Minuten, 🔥 Gar: ca. 20 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar), 🔥 Omnia: 2-Liter-Form mit Antihaftbeschichtung, 🧰 Zubehör:  -, 🧻 Backpapier: nicht nötig
    ⭐ Faktor: einfach, 🧽 Abwasch: wenig – One Pot!

    Dieses Raguletto ist genau die Art von Campingessen, die wir mögen:

    Alles kommt in eine Form, die Nudeln müssen nicht vorgekocht werden und am Ende gibt es nur wenig Abwasch.

    Die Zutaten lassen sich außerdem problemlos im Wohnmobil verstauen und viele davon haben wir sowieso gerne als Vorrat dabei.

    Und ganz ehrlich: Manchmal darf es auf Reisen einfach ein Teller cremige Wohlfühlpasta wie früher sein. 😊

    Zutaten

     

    • 250 g Penne Mini Rigiate No66 (6 min Kochzeit)
      👉 Tipp: Unbedingt kleine Penne verwenden! Normale Nudeln brauchen länger und dann werden Erbsen & Möhrchen zu weich.
    • 100 g Schinkenwürfel
    • 1 kleine Dose Erbsen + Möhrchen (200 g / Abtropfgewicht 130 g)
    • 1 kleine Dose Champignons (200 g / Abtropfgewicht 130 g)
      👉 Flüssigkeit von beiden Dosen aufheben!
    • 1 kleines Glas Ajvar (190 g)
    • 1 Dose Tomatenfruchtfleisch (400 g)
    • 1 Becher Sahne
    • 50–100 g Käse

    Gewürze:

    • 1–1,5 TL Salz
    • ¼ TL Pfeffer
    • ½ TL Knoblauchpulver
    • 2 TL getrocknete italienische Kräuter
    • optional: etwas Chili

    Benötigtes Zubehör

    Zubereitung

     

    1. Penne roh in die beschichtete 2-Liter-Omniaform geben
    2. Tomatenfruchtfleisch darüber verteilen
    3. Gewürze darüber streuen
    4. Schinken, Ajvar, Gemüse (Erbsen/Möhrchen & Champignons) hinzufügen
    5. Sahne darüber gießen
    6. Käse oben drauf streuen
    7. Deckel schließen

    Garzeit:

    • 10 Minuten auf höchster Stufe
    • danach 10 Minuten auf mittlerer Stufe

    👉 Wichtig:
    Zwischendurch Flüssigkeit kontrollieren!
    Nach etwa der Hälfte der Zeit ca. ½ der aufgefangenen Dosenflüssigkeit hinzufügen (entspricht etwa einer Dose).

    👉 Fertig, wenn die Nudeln gar sind und alles schön cremig ist.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Warum Mini-Penne?

    Die Mini-Penne sind bei diesem Rezept nicht zufällig gewählt. Wir verwenden Gemüse aus der Dose und das ist bereits sehr weich.

    Wenn ihr normale Penne mit einer längeren Garzeit verwendet, müssten die Nudeln deutlich länger im Omnia bleiben. Das Gemüse würde in dieser Zeit immer weicher werden und am Ende eher matschig sein.

    Deshalb sind die kleinen Penne mit kurzer Garzeit perfekt für dieses Rezept. Die Nudeln sind schneller gar und das Gemüse behält noch etwas Struktur.

    Dosenflüssigkeit unbedingt aufheben

    Die Flüssigkeit aus den beiden Dosen nicht wegschütten!

    Die ungekochten Nudeln brauchen beim Garen zusätzliche Flüssigkeit. 

    Raguletto vorbereiten – ja, das geht!

    Das Rezept eignet sich sogar super zum Vorbereiten.

    Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause oder am Morgen im Omnia einfach Schicht für Schicht in die Form geben. Dann Deckel drauf und fertig.

    Nach einer langen Wanderung müsst ihr den Omnia nur noch auf den Herd stellen und loskochen. Genau solche Rezepte lieben wir beim Camping. 😊

    Zwischendurch Flüssigkeit kontrollieren

    Nach ungefähr der Hälfte der Garzeit einmal nachschauen.

    • Ist noch ausreichend Flüssigkeit vorhanden?
    • Sind die Nudeln noch sehr trocken?
    • Dann die aufgefangene Dosenflüssigkeit dazugeben.

    Die benötigte Menge kann je nach verwendeter Nudelsorte und Hitze etwas variieren.

    Nicht zu heiß weitergaren

    Nach den ersten 10 Minuten auf höchster Stufe die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.

    So können die Nudeln in Ruhe garen, ohne dass die Sauce am Boden zu stark ansetzt.

    Kein Backpapier nötig

    Bei diesem Rezept braucht ihr kein Backpapier. Besonders mit der beschichteten Omniaform funktioniert es problemlos ohne.

    Käse nach Geschmack

    Wir verwenden etwa 50–100 g Käse. Mit 50 g wird die Pasta schön cremig, wer es etwas käsiger mag, nimmt einfach mehr.

    Schärfe nach Geschmack

    Mit mildem Ajvar wird das Raguletto schön würzig, aber nicht scharf. Wer es gerne etwas feuriger mag, kann einfach etwas Chili oder scharfes Ajvar verwenden.

    🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
    Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

    🏕️ Mobil gekocht: 
    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Varianten des Rezepts

    Raguletto vegetarisch

    Den Schinken einfach weglassen.

    Wer möchte, kann stattdessen etwas mehr Champignons oder zusätzlich Zucchini verwenden. Dabei sollte man aber darauf achten, nicht zu viel zusätzliches Gemüse in die Form zu geben, damit das Verhältnis von Flüssigkeit und Nudeln weiterhin passt.

    Raguletto etwas schärfer

    • etwas mehr Ajvar verwenden
    • oder Chili hinzufügen
    • alternativ scharfes Ajvar verwenden

    Raguletto extra käsig

    Für eine besonders cremige Variante einfach bis zu 100 g Käse verwenden

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Kann ich das Raguletto vorbereiten?

    Ja, absolut! Das ist sogar eine unserer liebsten Möglichkeiten fürs Camping.

    Ihr könnt alle Zutaten bereits in der Omniaform schichten und den Deckel aufsetzen. Nach einer langen Wanderung oder einem Ausflug müsst ihr die Form nur noch auf den Herd stellen und das Raguletto nach Anleitung garen.

    Funktioniert das Rezept auch im 3-Liter-Omnia?

    Ja, das funktioniert. Wir haben das Rezept in der 2-Liter-Omniaform zubereitet.

    Omnia empfiehlt für die 3-Liter-Form bei entsprechenden Rezepten etwa die 1,5-fache Menge zu verwenden.

    Für dieses Rezept wären das:

    • 375 g Mini-Penne
    • 150 g Schinkenwürfel
    • 1,5 kleine Dosen Erbsen & Möhrchen
    • 1,5 kleine Dosen Champignons
    • 285 g Ajvar
    • 600 g Tomatenfruchtfleisch
    • 1,5 Becher Sahne
    • 75–150 g Käse
    • ca. 195 ml aufgefangene Dosenflüssigkeit
    • Gewürze entsprechend auf etwa das 1,5-Fache erhöhen

    Bei den Dosen könnt ihr natürlich auch mit den vorhandenen Packungsgrößen arbeiten und entsprechend etwas mehr oder weniger verwenden.

    Die Garzeit kann sich bei der größeren Menge verändern. Deshalb beim ersten Versuch zwischendurch kontrollieren und prüfen, ob die Nudeln bereits gar sind und die Sauce die gewünschte Cremigkeit erreicht hat.

    Funktioniert Raguletto auch in anderen Campingbacköfen?

    Ja. Das Rezept funktioniert grundsätzlich auch in anderen Campingbacköfen.

    Da sich die einzelnen Modelle in Größe, Hitzeverteilung und Leistung unterscheiden können, kann die Garzeit etwas variieren. Am besten beim ersten Versuch zwischendurch kontrollieren, ob die Nudeln gar sind und ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist.

    Kann ich normale Penne verwenden?

    Grundsätzlich ja, wir würden aber Mini-Penne mit kurzer Kochzeit empfehlen.

    Der Grund: Das Gemüse aus den Dosen ist bereits weich. Bei normalen Penne mit längerer Garzeit müsste das Gericht länger garen und das Gemüse würde dadurch schnell zu weich oder matschig werden.

    Muss ich die Nudeln vorkochen?

    Nein. Die Mini-Penne kommen ungekocht direkt in die Omniaform und garen während der gesamten Zubereitung im Gericht.

    Warum brauche ich die Flüssigkeit aus den Dosen?

    Die Flüssigkeit wird benötigt, damit die ungekochten Nudeln im Omnia ausreichend Flüssigkeit zum Garen haben.

    Wir fangen die Flüssigkeit aus beiden Dosen auf und geben davon nach ungefähr der Hälfte der Garzeit etwa 130 ml zum Gericht.

    Wie viele Personen werden satt?

    Die angegebene Menge reicht für etwa 2–3 Personen, abhängig davon, wie groß eure Portionen sind und ob ihr noch etwas dazu serviert.

    ❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

    Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss