Französische Atlantikküste

Etappe 1: Französische Atlantikküste mit dem Wohnmobil

Unser Sabbatical ist im September gestartet und unsere erste Etappe führt uns mit MUKi an die französische Atlantikküste.

Drei Wochen waren wir in Frankreich unterwegs und haben dabei ganz unterschiedliche Ecken entdeckt, von der Normandie und Étretat über die Küste des Cotentin bis hinunter Richtung Atlantik mit Cap Ferret und der Dune du Pilat.

Wir waren dabei nicht auf einer klassischen Rundreise mit festem Tagesplan unterwegs. Mal ging es nur ein kleines Stück weiter, mal haben wir spontan einen Ort eingebaut, der uns unterwegs gefallen hat. Übernachtet haben wir, wenn möglich, auf kleinen Stellplätzen, Höfen oder ruhigeren Plätzen abseits großer Campingplätze. Die meisten unserer Stellplätze haben wir dabei ganz unkompliziert über die Park4Night-App gefunden.

Auf dieser Seite nehmen wir euch mit durch unsere erste Sabbatical-Etappe und zeigen euch unsere Route, besondere Orte, Wanderungen, Stellplätze und natürlich auch, was bei uns unterwegs im MUKi auf dem Teller gelandet ist.

Alle Orte und Erfahrungen stammen aus unserer Reise im September.

Unsere Route

Stuttgart • Au am Rhein • Haybes • Dunkerque • Cap Blanc-Nez • Bénouville (Bauernhof) • Goury • Biville Dünen • Surville Plage • Le Mont-Saint-Michel • Pontchâteau • Marsilly (Austernbänke) • Cap Ferret • Dune du Pilat • Biscarrosse • Saint-Jean-Pied-de-Port • Mendive • Estérençuby

Zeitraum 01.09. - 15.09.
gefahrene Kilometer

ca. 2.636 km

Route bei Google Maps

Die Top 3 Highlights der Reise

Kreidefelsen von Étretat an der französischen Atlantikküste
1. Highlight

Étretat – Kreidefelsen & Meer

📍 Wo? Étretat, Normandie

Die berühmten Kreidefelsen von Étretat wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Von Bénouville ging es über den GR21 zu Fuß Richtung Küste und weiter nach Étretat, mit spektakulären Ausblicken auf die Felsen und den Atlantik.

❤️ Unser Gefühl: Die Landschaft hat uns wirklich umgehauen und im September waren hier auch nicht viele Leute. 

Dünen und Atlantik bei Cap Ferret in Frankreich
2. Highlight

Cap Ferret – Atlantik, Pinien & ganz viel Frankreich

📍 Wo? Cap Ferret, französische Atlantikküste

Zwischen Pinien, Dünen und Atlantik haben wir Cap Ferret entdeckt. Nach den vielen Stationen weiter nördlich fühlte sich dieser Teil der Reise plötzlich ganz anders an, wärmer, entspannter und verlassen.

❤️ Unser Gefühl: Hier hätten wir definitiv noch ein paar Tage länger bleiben können.

Blick über die Dune du Pilat und den Atlantik
3. Highlight

Dune du Pilat – Sand, Weite & Atlantik

📍 Wo? Dune du Pilat, Frankreich

Die riesige Wanderdüne an der französischen Atlantikküste war eines unserer absoluten Highlights. Oben angekommen, hatten wir diesen unglaublichen Blick über die Dünen, die Pinienwälder und den Atlantik, einfach nur wow.

❤️ Unser Gefühl: Genau für solche Momente sind wir unterwegs. Geplant war ein kurzer Abstecher zur Düne, geblieben bis zum Sonnenuntergang

Unsere Stellplätze (Freistehen & Stellplätze)

Unsere Stellplätze haben wir unterwegs ganz spontan über Park4Night oder Google Maps gefunden. Gerade beim Sabbatical schauen wir oft erst unterwegs, wo es uns als Nächstes hinzieht. Hier zeigen wir euch die Stellplätze unserer ersten Etappe, von unserem Start am Rhein über die französische Küste bis in die Pyrenäen.

Ihr möchtet die genauen Koordinaten wissen? Schreibt uns gerne an. Wir geben sie euch auf Anfrage weiter.

Stellplatz am Rhein in Au am Rhein
🇩🇪 Au am Rhein

Au am Rhein

📍 Ort:
Au am Rhein, Deutschland

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Unser erster Stellplatz zum Start ins Sabbatical. Der Platz liegt direkt am Rhein und an der Rheinfähre. Tagsüber ist hier einiges los, aber für eine erste Nacht auf unserer Reise war die Lage direkt am Wasser einfach perfekt.

❤️ Unser Eindruck:
Für uns ein schöner Auftakt: MUKi am Rhein, einmal tief durchatmen und dann ging es endlich richtig los mit unserem Sabbatical.
Stellplatz an der Maas in Haybes, Frankreich
🇫🇷 Haybes

Haybes an der Maas

📍 Ort:
Haybes, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Ein einfacher Stellplatz direkt an der Maas mit rund neun Plätzen. Von hier aus ist man schnell am Wasser, im Ort und auf der Voie Verte. Außerdem gibt es in der Nähe Bäckerei und Restaurants, perfekt für einen unkomplizierten Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Frankreich.

❤️ Unser Eindruck:
Genau das, was wir für unsere Weiterfahrt gesucht haben: unkompliziert stehen, ein bisschen am Wasser entlanglaufen und am nächsten Morgen einfach wieder weiter.
Stellplatz an der Digue du Braek bei Dunkerque
🇫🇷 Dunkerque

Digue du Braek

📍 Ort:
Dunkerque, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Hier standen wir mitten im Kontrast zwischen Nordsee und Industriehafen. Die Schranke war offen und wir konnten bis weit auf die Digue fahren. Der Platz war durch die Lage überraschend windgeschützt und trotzdem waren Meer und die raue Nordsee direkt vor der Tür.

❤️ Unser Eindruck:
Einer dieser Plätze, bei denen man nicht unbedingt wegen klassischer Postkartenidylle bleibt. Meer, Industrie, Wind und später ein richtig schöner Sonnenuntergang. Und Robben gab es obendrauf auch noch.
Stellplatz bei Cap Blanc-Nez in Tardinghen
🇫🇷 Tardinghen

Ferme de l’Horloge

📍 Ort:
Tardinghen, Frankreich

💶 Kosten:
Ab 10 € / Nacht
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Ein Stellplatz auf einem Bauernhof zwischen Cap Blanc-Nez und Cap Gris-Nez. Es gibt mehrere Stellflächen, darunter Plätze mit richtig schönem Blick über die Landschaft bis zur Küste. Wer möchte, kann zusätzlich Wasser, Strom und Entsorgung nutzen.

❤️ Unser Eindruck:
Ruhig, unkompliziert und mit diesem typischen Küstengefühl. Für uns war es der richtige Platz, um die Gegend rund um Cap Blanc-Nez zu erkunden.
Stellplatz auf einem Bauernhof in Bénouville bei Étretat
🇫🇷 Bénouville

Bauernhof bei Étretat

📍 Ort:
Bénouville, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos – Spende erwünscht
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Kleiner, unkomplizierter Stellplatz direkt auf einem Bauernhof mit ungefähr zehn Stellmöglichkeiten. Kühe inklusive. Von hier aus waren es nur wenige Kilometer bis Étretat und der Platz war für uns deshalb die perfekte Basis für unsere Tour auf dem GR21.

❤️ Unser Eindruck:
Einer unserer Lieblingsplätze auf der Etappe. Kein Schnickschnack, kein Campingplatzgefühl, einfach MUKi auf dem Hof, Kühe nebenan und morgens los Richtung Küste.
Stellplatz bei Goury und Auderville in der Normandie
🇫🇷 Goury

Auderville / Goury

📍 Ort:
Goury bei Auderville, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Ein natürlicher Stellplatz oberhalb von Goury mit Blick auf den berühmten Leuchtturm und die Küste. Der Platz liegt nur wenige Minuten vom kleinen Hafen entfernt und ist ein guter Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang der wilden Küste.

❤️ Unser Eindruck:
Hier fühlt sich die Normandie schon fast ein bisschen wie das Ende der Welt an. Diese raue, wilde Küste hat uns gefallen.
Dünen und Stellplatz bei Biville und Vauville
🇫🇷 Biville / Vauville

Dünen von Biville

📍 Ort:
Biville / Vauville, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Der Platz liegt direkt hinter den Dünen von Biville und nur ein paar Schritte vom Strand entfernt. Die Zufahrt ist teilweise eng und die Umgebung wirkt wild und naturbelassen. Rund um die Dünen gibt es viel Platz für Spaziergänge und an einigen Stellen erinnern Bunker an die Geschichte der Küste.

❤️ Unser Eindruck:
Solche Ecken suchen wir unterwegs. Dünen, Meer, wenig drumherum und dieses Gefühl, irgendwo weit weg zu sein. Ab Anfang September kann hier wieder übernachtet werden – so haben wir es gesagt bekommen.
Dünen bei Surville in der Normandie
🇫🇷 Surville

Surville – Dünen & Küste

📍 Ort:
Surville, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Unser nächster Abstecher führte uns Richtung Surville und an die Dünen an der Westküste des Cotentin. Die Anfahrt war nach dem Regen ziemlich nass und voller Pfützen, ein bisschen Abenteuer gehört bei unseren spontanen Stellplatzsuchen eben dazu.

❤️ Unser Eindruck:
Wieder so ein Platz, bei dem wir lieber etwas abseits stehen als auf einem klassischen Campingplatz. Dazu die Aussicht Richtung Jersey und die Dünen direkt vor der Tür.
Stellplatz bei Mont-Saint-Michel in Ardevon
🇫🇷 Mont-Saint-Michel

Ardevon / Pontorson

📍 Ort:
Ardevon bei Pontorson, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Von hier aus ging es für uns zum Mont-Saint-Michel. Die Lage rund um Ardevon ist dafür praktisch, weil der berühmte Klosterberg nur wenige Kilometer entfernt liegt. Rundherum gibt es Bauernhöfe und viel Landschaft.

❤️ Unser Eindruck:
Der perfekte Ausgangspunkt für den Besuch des Mont-Saint-Michel. Die Gastgeber sind sehr freundlich und herzlich. Obwohl schon alles voll war, haben sie alles dafür gegeben, für uns noch einen Platz zu finden – mit Erfolg und mit Blick auf den Saint-Michel. Besser geht's nicht.
Stellplatz am Meer bei den Austernbänken in Marsilly
🇫🇷 Marsilly

Marsilly – direkt am Meer

📍 Ort:
Marsilly, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Ein kleiner kostenloser Stellplatz direkt an der Küste. Vom Parkplatz aus geht es zu Fuß oder mit dem Rad am Meer entlang. Besonders schön fanden wir die Nähe zu den Austernbänken und den kleinen Austernproduzenten in der Umgebung.

❤️ Unser Eindruck:
Meer vor der Tür, ein Spaziergang und dazu frische Austern aus der Gegend. Mehr braucht es für einen schönen Zwischenstopp nicht.
Stellplatz bei Lège-Cap-Ferret an der französischen Atlantikküste
🇫🇷 Cap Ferret

Lège-Cap-Ferret

📍 Ort:
Lège-Cap-Ferret, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Großer, einfacher Parkplatz auf festem Untergrund direkt an den Dünen. Von hier aus ist man schnell zu Fuß am Strand und kann die Umgebung wunderbar erkunden. Vom Strand aus hat man einen tollen Blick auf die riesige Dune du Pilat.

❤️ Unser Eindruck:
Für uns war vor allem die Lage super. Raus aus MUKi, durch die Düne und schon standen wir am Atlantik. Der Platz war perfekt, um ein paar Tage am Meer zu verbringen, auch wenn die nahe Ölpumpe nicht gerade romantische Hintergrundmusik liefert.
Naturstellplatz bei Mendive in den Pyrenäen
🇫🇷 Mendive

Mendive – Pyrenäen

📍 Ort:
Mendive, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Ein Naturplatz oberhalb von Mendive mit Blick über die Berge und das Tal. Die kleine Straße dorthin ist teilweise ziemlich eng und kurvig.

❤️ Unser Eindruck:
Toller Platz, wir sind nicht geblieben, weil nach fünf Minuten Pferde da standen, die MUKi sehr interessant fanden.
Stellplatz in Estérençuby im französischen Baskenland
🇫🇷 Estérençuby

Estérençuby

📍 Ort:
Estérençuby, Frankreich

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Weiter ging es ins französische Baskenland nach Estérençuby. Der kleine Ort liegt mitten in einer grünen Berglandschaft und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Touren durch die Pyrenäen.

❤️ Unser Eindruck:
Nach der Küste war das für uns ein kompletter Landschaftswechsel. Berge statt Meer, kurvige Straßen statt Küstenstraße. Wir haben eine sehr ruhige Nacht verbracht, am Morgen kam der Schäfer vorbei.

Unsere Reiseküche in 3 Wochen Frankreich

Anders als bei unseren normalen 3–4 Wochen Urlaubsreisen war es dieses Mal ein bisschen anders. Wir waren nicht nur für ein paar Wochen unterwegs, sondern starten ein ganzes Jahr mit MUKi.

Deshalb konnten natürlich nicht einfach alle Lebensmittel, die wir zu Hause hatten, ein Jahr lang liegen bleiben. Also wurde MUKi ziemlich gut gefüllt. Unser Kühlschrank war voll und auch die Vorratsbox in der Heckgarage waren deutlich voller als sonst.

Wir hatten einiges von zu Hause mitgenommen, das wir während der ersten Monate unserer Reise aufbrauchen wollten. Deshalb haben wir unsere Gerichte unterwegs immer wieder danach ausgesucht, was gerade weg musste und was wir noch dabei hatten.

Daraus sind einige richtig gute Ideen entstanden. Wir haben vorhandene Zutaten kombiniert, Rezepte angepasst und manchmal einfach geschaut, was sich aus dem machen lässt, was gerade noch da war.

Kochen im Wohnmobil während unserer Frankreichreise Unsere Reiseküche in Frankreich Campingküche mit Omnia und RoadBaker in Frankreich

Frische Zutaten gab es natürlich vor Ort

Natürlich haben wir nicht alles von zu Hause mitgeschleppt. Frisches Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, Brot und alles, was uns unterwegs gefehlt hat, haben wir direkt vor Ort eingekauft.

Und da haben wir in Frankreich wieder festgestellt, dass die Supermärkte richtig gut sortiert sind. Gerade bei frischen Lebensmitteln und regionalen Produkten findet man eine große Auswahl und teilweise wirklich tolle, hochwertige Produkte.

Preislich liegt vieles etwas über dem, was wir aus Deutschland gewohnt sind. Dafür entdeckt man aber auch immer wieder Produkte, die man zu Hause vielleicht gar nicht in den Einkaufswagen gelegt hätte.

Das macht für uns einen Teil der Reiseküche aus... man läuft durch einen französischen Supermarkt, entdeckt irgendeine Zutat und nimmt sie spontan mit. Was daraus wird, überlegen wir dann später. 😄

Und natürlich ging auch mal etwas in die Hose ...

Nicht jedes Rezept, das wir uns ausgedacht haben, hat den Weg auf den Teller geschafft. Manche Kombinationen klangen vorher deutlich besser, als sie später geschmeckt haben. 😄

Das ist eben für uns Campingküche. Wir probieren aus, verändern Rezepte, tauschen Zutaten aus und schauen, was mit dem funktioniert, was gerade noch vorhanden ist.

Und wenn etwas richtig gut wird, wird daraus ein Rezept für euch 🫶🏻.

Omnia, RoadBaker, Topf oder Pfanne?

Gekocht wurde während unserer Frankreichreise meistens im Omnia oder im RoadBaker. Beide sind für unsere Reiseküche einfach super praktisch und bieten viele Möglichkeiten, ohne dass wir dafür die komplette Camperküche benutzen müssen.

Natürlich kam aber auch ganz klassisch der Topf oder die Pfanne zum Einsatz. Schließlich muss nicht jedes Essen aus dem Campingbackofen kommen.

Herzhafter Pfannkuchen Auflauf mit Birne und Ziegenkäse aus dem Omnia

Süß trifft herzhaft: Pfannkuchen Auflauf mit Birne, Ziegenkäse und Walnüssen Die Idee für diesen...

Bunte Gemüse-Rigatoni aus dem Omnia

Gemüse in jeder einzelnen Nudel – Cremige Gemüse-Pasta aus dem Campingbackofen mit einem kleinen...

Tortilla Pizza mit Käserand aus dem Omnia Pizzaofen

Der Foodtrend mit geschmolzenem Käserand aus dem neuen Omnia Pizzaofen Schon seit einiger Zeit...

Kartoffel-Hörnchen-Gulasch mit Wiener One Pot aus dem Omnia

One-Pot-Kartoffelgulasch mit Nudeln – alles roh in den Omnia Eigentlich war dieses...

Kartoffelschnitz und Spatzen – Gaisburger Marsch Camper-Style

Schwäbischer Kartoffel-Spätzle-Eintopf mit Seitenwurst aus einem Topf Es gibt Gerichte, die...

Schneller Quark-Zwetschgen-Kuchen aus dem RoadBaker – Knack & Back Kuchen für Faule

Der einfachste Quark-Zwetschgenkuchen fürs Camping – ohne Teigkneten Kuchen beim Camping, aber...

Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz aus dem Omnia

Herzhafter Zwetschgen-Knusperkranz – süß, würzig und richtig schön knusprig Zwetschgen müssen...

Unsere Reise in Etappen

1. Start ins Sabbatical von Au am Rhein bis an die französische Küste

Nach monatelanger Vorbereitung geht es endlich los mit dem Wohnmobil Richtung Atlantik.
Ein Jahr unterwegs. So lange haben wir auf diesen Moment hingearbeitet. Ende August ist es dann tatsächlich soweit, MUKi ist gepackt, die Vorräte sind verstaut und wir starten in unser Sabbatical. Unser erstes großes Ziel ist die französische Atlantikküste.
Start Irgendwann ist JETZT
Route Deutschland → Frankreich
Unser Plan Einfach losfahren
MUKi zum Start ins Sabbatical Start unserer einjährigen Reise MUKi unterwegs

Und plötzlich ist der Tag da

Wir haben lange darüber gesprochen, geplant und vorbereitet. Irgendwann war es dann nicht mehr „irgendwann fahren wir ein Jahr weg“, sondern tatsächlich: Heute geht es los.

MUKi ist voll. Und zwar richtig voll. Für eine normale drei- oder vierwöchige Reise hätten wir deutlich weniger dabei. Dieses Mal sieht es etwas anders aus. Wir haben viele Vorräte von zu Hause mitgenommen, dazu natürlich Kleidung, Technik, Kameraausrüstung und alles, was man für ein Jahr Wohnmobil-Leben so brauchen kann.

Der erste Halt war Au am Rhein. Noch nicht weit von zu Hause entfernt, aber irgendwie fühlte es sich trotzdem schon anders an. Kein „morgen müssen wir wieder arbeiten“, kein fester Rückreisetermin und vor allem, wir hatten plötzlich richtig viel Zeit. Von Au am Rhein ging es weiter Richtung Haybes an der Maas. Auch hier haben wir es ruhig angehen lassen und die ersten Kilometer unseres Sabbaticals einfach auf uns zukommen lassen. Wir haben zwar ein großes Ziel vor Augen, wollen aber nicht gleich am ersten Tag möglichst viele Kilometer machen. Das ist ja einer der Gründe für das Sabbatical, wir müssen nicht mehr versuchen, drei Wochen Urlaub in möglichst kurzer Zeit unterzubringen.

MUKi unterwegs auf den ersten Kilometern Sabbatical Start mit MUKi

Die ersten Tage unterwegs

Die ersten Kilometer führen uns zunächst durch Deutschland. Wir fahren unter anderem über Rheinstetten und weiter Richtung Westen. Dabei merken wir ziemlich schnell, dass sich unser Reisetempo verändert hat.

Wir müssen nicht unbedingt heute an der Atlantikküste sein. Wenn unterwegs ein Platz passt, können wir bleiben. Wenn wir weiterfahren möchten, fahren wir weiter. Klingt eigentlich ganz einfach, fühlt sich nach einem normalen Arbeitsleben aber erst einmal ziemlich ungewohnt an.

Auch beim Essen merken wir, dass diese Reise etwas anders wird. Unser Kühlschrank und unsere Vorratsboxen sind voll mit Lebensmitteln, die wir von zu Hause mitgenommen haben. Vieles davon hätte zu Hause nicht ein Jahr herumliegen können. Also wird unterwegs gekocht, was gerade da ist – und daraus entstehen nebenbei natürlich auch wieder jede Menge neue Rezepte für unsere Website und unsere Reels.

Kochen unterwegs zum Start des Sabbaticals

Frankreich kommt näher

Je weiter wir Richtung Westen kommen, desto mehr steigt die Vorfreude auf die Küste. Wir haben uns für die erste große Etappe bewusst die französische Atlantikküste ausgesucht. Nicht, weil wir dort eine lange Liste von Sehenswürdigkeiten abarbeiten wollen, sondern weil wir Meer, Natur und kleine Stellplätze mögen.

Die meisten Plätze suchen wir unterwegs über Park4Night. Dabei schauen wir nicht nur auf die Bewertungen, sondern vor allem darauf, wo der Platz liegt und was man von dort aus machen kann. Ein schöner Platz bringt uns wenig, wenn man danach nur auf einer Straße steht. Liegt man dagegen schön und kann direkt loslaufen oder Rad fahren, wird er für uns interessant.

So funktioniert unser Sabbatical:
Wir planen die grobe Richtung, aber nicht jeden einzelnen Tag. Genau diese Mischung aus einem Plan und trotzdem genügend Luft für spontane Entscheidungen wollen wir in diesem Jahr genießen.
Unterwegs Richtung französische Atlantikküste MUKi auf dem Weg nach Frankreich

Unser erstes großes Ziel: die Küste

Nach den ersten Tagen unterwegs erreichen wir schließlich die französische Küste. Und damit beginnt für uns die eigentliche erste Etappe des Sabbaticals.

Unser erster größerer Küstenstopp ist Dunkerque. Was uns dort erwartet, ist allerdings etwas anders als die klassische Vorstellung von französischer Küste: raues Meer, Industrie, Hafen und später sogar Robben.

Weiter geht's:
Von der Anreise fahren wir weiter nach Dunkerque. Dort beginnt unsere Reise entlang der französischen Küste.

2. Dunkerque – raues Meer, Industrie & Robben

Unser erster richtiger Küstenstopp und gleich eine ziemlich interessante Mischung.
Dunkerque ist nicht unbedingt der Ort, den man sich als Erstes vorstellt, wenn man an französische Küste denkt. Genau deshalb fanden wir den Stopp interessant. Hier treffen Meer, Strand, Hafen und Industrie ziemlich direkt aufeinander.
RegionHauts-de-France
Unser StoppDigue du Braek
HighlightRobben am Meer
Dunkerque Digue du Braek Meer bei Dunkerque Industrie und Küste bei Dunkerque

Willkommen an der französischen Küste

Nach den ersten Kilometern Richtung Frankreich ist Dunkerque unser erster richtiger Küstenstopp. Und schon beim ersten Blick aufs Meer merken wir: Hier ist es nicht unbedingt gemütlich. Der Wind pustet ordentlich und die Wellen zeigen, dass der Ärmelkanal auch anders kann.

Besonders interessant ist die Digue du Braek. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen die großen Industrieanlagen des Hafens. Das sieht vielleicht nicht nach klassischem Urlaub aus, hat aber seinen ganz eigenen Reiz.

Raues Meer an der Digue du Braek Küste bei Dunkerque

Wind, Wellen und eine Menge Weite

Wir laufen ein Stück an der Küste entlang. Viel los ist hier nicht. Das gefällt uns eigentlich ganz gut, denn nach der Fahrt wollen wir sowieso erst einmal raus und ein bisschen Luft schnappen.

Die Kombination aus Strand und Industrie ist schon ungewöhnlich. Während man aufs Meer schaut, fahren im Hintergrund Schiffe und man sieht die großen Anlagen des Hafens. So hatten wir uns unseren ersten Küstenstopp nicht unbedingt vorgestellt, langweilig ist er dadurch aber definitiv nicht.

Industrie und Meer bei Dunkerque

Und dann entdecken wir die Robben

Und dann waren da plötzlich Robben! Damit hatten wir wirklich überhaupt nicht gerechnet. Bei Ebbe entdeckten wir auf einer Sandbank plötzlich eine ganze Menge Robben. Und mit „ein paar“ meinen wir nicht zwei oder drei, da lagen richtig viele Tiere zusammen. So viele Robben auf einmal und dann auch noch einfach mitten in der freien Natur. Keine Absperrung, kein Gehege, sondern wilde Robben auf einer Sandbank im Meer. Für uns war das total unerwartet und natürlich ein echtes Highlight.

Wir sind selbstverständlich auf Abstand geblieben und haben die Tiere nur aus weiter Entfernung beobachtet. Die Fotos sind deshalb auch alle mit maximalem Zoom entstanden.

Eine ganze Weile standen wir einfach da und haben zugeschaut. Damit hatten wir bei unserem ersten Stopp an der französischen Küste wirklich nicht gerechnet.

Robben bei Dunkerque Robben im Meer bei Dunkerque

Für uns ist das ein schönes Beispiel dafür, warum wir beim Sabbatical nicht jeden Tag komplett durchplanen wollen. Wir hätten hier auch einfach nur übernachten und weiterfahren können. Stattdessen laufen wir am Meer entlang und plötzlich haben wir Robben vor der Nase.

Unser Eindruck:
Dunkerque ist keine klassische Postkartenküste. Aber gerade die Mischung aus rauem Meer, Industrie und Natur hat den Stopp für uns interessant gemacht. Und die Robben waren natürlich das Highlight.

Für wen lohnt sich der Stopp?

Wer Küste nur mit kleinen Häfen, bunten Häusern und Restaurants verbindet, wird hier vielleicht erst einmal überrascht sein. Wer dagegen auch Industrie, Hafenlandschaften und Natur spannend findet, bekommt einen interessanten ersten Eindruck von der Region.

3. Cap Blanc-Nez – Kreidefelsen, Wind & Meer

Weiße Kreidefelsen, Meer soweit das Auge reicht und natürlich wieder ordentlich Wind.
Nach Dunkerque geht es weiter zum Cap Blanc-Nez. Hier verändert sich die Küste ziemlich deutlich. Statt Industrie stehen jetzt die Kreidefelsen und das Meer im Mittelpunkt.
RegionHauts-de-France
HighlightKreidefelsen
AktivKüstenwanderungen
Cap Blanc-Nez Kreidefelsen Cap Blanc-Nez Meer am Cap Blanc-Nez

Die Kreidefelsen kommen näher

Das Cap Blanc-Nez ist einer dieser Küstenabschnitte, bei denen man schon beim Ankommen merkt, dass die Landschaft hier etwas Besonderes ist. Die weißen Felsen heben sich deutlich vom Meer ab und je näher man kommt, desto größer wirken sie.

Wir schauen uns die Gegend zu Fuß an. Viel braucht man hier eigentlich nicht: gute Schuhe, eine Jacke und ein bisschen Zeit.

Kreidefelsen am Cap Blanc-Nez Wanderweg am Cap Blanc-Nez

Der Wind gehört einfach dazu

Und dann ist da natürlich noch der Wind. Der hat uns auf unserer bisherigen Küstenroute eigentlich schon begleitet, am Cap Blanc-Nez legt er aber noch einmal eine Schippe drauf.

Dafür bekommt man eine ziemlich klare Vorstellung davon, warum diese Küste früher für die Schifffahrt nicht ganz ohne war. Die Felsen, das offene Meer und das Wetter machen die Gegend ziemlich eindrucksvoll.

Wind und Meer am Cap Blanc-Nez

Blick Richtung England

Bei guter Sicht kann man von hier aus bis zur englischen Küste schauen. Natürlich hängt das stark vom Wetter ab. Aber alleine der Gedanke, dass England da drüben liegt, macht den Blick über den Ärmelkanal noch einmal etwas besonderer.

Ausblick vom Cap Blanc-Nez Blick über den Ärmelkanal

Nicht nur kurz für ein Foto

Wer hier unterwegs ist, sollte nicht nur kurz aus dem Auto steigen, ein Foto machen und wieder weiterfahren. Die Gegend lohnt sich vor allem dann, wenn man ein Stück läuft.

Mit jedem Meter verändert sich der Blick auf die Küste. Mal stehen die Felsen im Vordergrund, mal das Meer und manchmal ist einfach nur der Wind zu hören.

Unser Tipp:
Zeit mitbringen und eine Jacke einpacken. Auch bei schönem Wetter kann es hier oben ziemlich frisch werden. Für uns gehört genau das aber zu diesem Küstenabschnitt dazu.

4. Bénouville & Étretat - Wandern, Meer & Steilküste

Von Bénouville zu Fuß Richtung Étretat mit den Felsen eigentlich immer im Blick.
In Bénouville hatten wir einen Stellplatz, der sich für uns perfekt als Ausgangspunkt für die Wanderung nach Étretat angeboten hat. Von dort konnten wir direkt loslaufen und die Küste zu Fuß erkunden. Unser eigentliches Highlight war dabei gar nicht die Stadt selbst, sondern der Weg dorthin und die Aussicht auf die Felsen.
RegionNormandie
HighlightÉtretat & Steilküste
AktivWanderung G21 nach Étretat
Bénouville Normandie Landschaft bei Bénouville Küste bei Étretat

Von Bénouville Richtung Étretat

Von unserem Stellplatz in Bénouville ging es zu Fuß Richtung Küste und weiter nach Étretat. Die Strecke führt immer wieder an der Küste entlang und unterwegs hat man ständig die Felsen vor Augen. Mal sind sie etwas weiter weg, dann kommt man wieder näher ran und bekommt einen ganz anderen Blick darauf. Wir sind zwischendurch immer wieder stehen geblieben und haben einfach ein bisschen geschaut.

Stellplatz bei Bénouville

Immer die Felsen vor Augen

Je näher wir an Étretat kamen, desto mehr Menschen waren natürlich unterwegs. Auf der Strecke selbst war es aber noch angenehm und wir konnten die Küste in Ruhe genießen. Die Felsen von Étretat haben uns dabei ein bisschen an das Cap Blanc-Nez erinnert. Dort waren die Kreidefelsen für uns aber noch etwas weitläufiger und die Landschaft insgesamt offener. In Étretat stehen die bekannten Felsformationen viel mehr im Mittelpunkt und wirken durch ihre Formen und Bögen nochmal ganz anders. Gerade die verschiedenen Ausblicke auf die Felsen haben uns gut gefallen. Von oben sieht die Küste wieder komplett anders aus als unten am Strand.

GR21 bei Étretat Wanderung an der Küste von Étretat

Étretat selbst

In Étretat haben wir uns natürlich auch die Stadt angeschaut. Die Felsen und die Küste sind wirklich sehenswert, bei der Stadt selbst waren wir aber eher schnell durch. In Étretat angekommen, haben wir uns natürlich auch die Stadt angeschaut. Die bekannten Felsformationen sind wirklich sehenswert und der Blick von der Küste auf die Felsen hat uns gut gefallen. Die Stadt selbst hat uns dagegen nicht ganz so abgeholt. Es war ziemlich viel los und entsprechend wuselig. Deshalb haben wir auch auf den Besuch des berühmten Jardins d'Étretat verzichtet. Der Garten mit den geschnittenen Hecken und Skulpturen wäre zwar sicher interessant gewesen, aber bei dem Trubel hatten wir keine große Lust, uns noch irgendwo anzustellen oder durch die Menschenmassen zu schieben..

Für uns war deshalb die Kombination aus ruhigem Stellplatz und Wanderung genau richtig. Wir konnten die Küste genießen und uns danach wieder in die ruhigere Umgebung zurückziehen.

Felsformationen bei Étretat

Unser Fazit

Für uns war die Wanderung von Bénouville nach Étretat das eigentliche Highlight. Der Stellplatz war dafür ein super Ausgangspunkt und wir konnten direkt loslaufen. Unterwegs gab es immer wieder Blicke auf die Felsen und am Strand war Zeit für unser Picknick. Étretat selbst haben wir gesehen – die Felsen haben uns gefallen, die Stadt war uns einfach zu voll. Also ging es danach wieder zurück Richtung Bénouville.

Möwe bei Étretat Möwe an der Küste von Étretat
Unser Tipp:
Wenn ihr Étretat besucht, lohnt sich die Kombination aus einem ruhigeren Stellplatz und einer Wanderung. Und beim Essen am Meer: Sandwich gut festhalten, die Möwen sind dort sehr frech 🙂

5. Goury – Leuchtturm, Klippen & unser erstes richtiges Frankreich-Gefühl

Ein Abend in Goury, ein kleiner Spaziergang und ein Stellplatz mit Blick auf den Leuchtturm.
Goury war für uns eigentlich nur ein kurzer Stopp auf dem Weg weiter Richtung Süden. Wir waren nur einen Abend hier. Im Nachhinein war es aber einer dieser Plätze, bei denen wir froh waren, dass wir ihn auf unserer Route hatten.
Region La Hague / Normandie
Aktiv Spaziergang rund um den Leuchtturm
Highlight Blick auf den Leuchtturm
Goury und der Leuchtturm Küste bei Goury Stellplatz mit Blick auf den Leuchtturm in Goury

Der Stellplatz war hier das Highlight

In Goury hatten wir einen Stellplatz erwischt, bei dem für uns eigentlich schon der Platz selbst das Highlight war. Von dort aus hatten wir einen richtig schönen Blick auf den Leuchtturm draußen vor der Küste.

MUKi stand also da, wir konnten einfach draußen sitzen und hatten den Leuchtturm die ganze Zeit vor Augen. Mehr mussten wir für diesen Abend gar nicht haben.

Blick vom Stellplatz auf den Leuchtturm von Goury

Noch eine kleine Runde an der Küste

Natürlich sind wir trotzdem noch ein Stück losgelaufen. Viel Zeit hatten wir nicht mehr, aber für einen kleinen Spaziergang an der Küste hat es gereicht.

Die Klippen, das Meer und der Leuchtturm draußen vor der Küste machen Goury zu einem schönen kleinen Zwischenstopp. Wir fanden es hier vor allem angenehm ruhig und mussten nicht erst irgendwo hinfahren, um etwas von der Landschaft zu sehen.

Spaziergang an der Küste bei Goury Klippen und Meer bei Goury

Unser Fazit

Goury war bei uns kein großer Ausflug und auch kein ganzer Tag. Wir waren nur einen Abend hier und haben die Zeit hauptsächlich am Stellplatz und bei einem kleinen Spaziergang verbracht.

Gerade deshalb ist uns der Ort aber in Erinnerung geblieben. Ein schöner Stellplatz, der Blick auf den Leuchtturm und abends einfach ein bisschen Ruhe, für uns hat das völlig gereicht.

Unser Tipp:
Wenn ihr in der Gegend unterwegs seid, schaut euch Goury ruhig an. Und wenn ihr einen Stellplatz mit Blick auf den Leuchtturm erwischt, würden wir dort auf jeden Fall eine Nacht bleiben.

6. Biville & Surville – Dünen, Bunker & ganz viel Ruhe

Dünen, Strand, alte Bunker und zwei ziemlich ruhige Plätze an der Küste direkt in den Dünen
Nach Goury ging es für uns weiter Richtung Biville. Hier wurde es wieder noch ruhiger. Die Landschaft hat uns richtig gut gefallen. Vor allem die großen Dünen und der lange Strand waren für uns der Grund, hier etwas Zeit zu verbringen.
Region La Hague / Normandie
Highlight Dünen & Strand von Biville
Besonders Bunker direkt in den Dünen
Dünen bei Biville Strand und Dünen bei Biville Bunker in den Dünen von Biville

Biville - Dünen, Strand und ganz viel Platz

Biville hat uns vor allem wegen der Landschaft gefallen. Hinter dem Strand ziehen sich große Dünen entlang und dazwischen findet man immer wieder die alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wir sind durch die Dünen gelaufen und haben uns die Gegend angeschaut. Die Bunker stehen teilweise einfach mitten in der Landschaft und gehören mittlerweile irgendwie zum Bild dazu.

Spaziergang durch die Dünen bei Biville Alter Bunker in den Dünen bei Biville

Der Strand von Biville

Der Strand ist lang und breit und selbst in der Hauptsaison war hier erstaunlich wenig los. Wir konnten einfach ein Stück am Wasser entlanglaufen und hatten dabei immer wieder die Dünen im Rücken.

Das war für uns einer dieser Orte, an denen man nicht viel Programm braucht. Ein bisschen laufen, aufs Meer schauen und die Ruhe genießen – fertig.

Strand bei Biville

Mit MUKi an den Dünen

Für uns war Biville auch deshalb interessant, weil wir mit MUKi ziemlich nah an der Landschaft stehen konnten.

Wir hatten hier einfach das Gefühl, dass wir weit weg vom normalen Alltag sind.

Weiter nach Surville

Nach Biville ging es für uns noch ein Stück weiter nach Surville. Auch hier haben wir wieder einen ruhigen Platz gefunden und konnten MUKi direkt am Strand und an den Dünen abstellen.

Der Stellplatz war schön gelegen und hat gut zu unserem bisherigen Aufenthalt an diesem Küstenabschnitt gepasst. Viel mehr haben wir hier aber gar nicht gemacht, deshalb gibt es von Surville auch nur ein paar Bilder.

Stellplatz bei Surville MUKi am Stellplatz bei Surville

Unser Fazit

Biville war für uns der eigentliche Höhepunkt dieser Station. Die Dünen, der lange Strand und die alten Bunker haben uns richtig gut gefallen und vor allem war es hier angenehm ruhig.

Surville war eher ein kurzer Zwischenstopp. Wir haben dort eine Nacht verbracht und sind danach weitergezogen.

Unser Tipp:
Für Biville ruhig etwas Zeit einplanen und nicht nur kurz zum Strand fahren. Ein Spaziergang durch die Dünen und zu den alten Bunkern gehört für uns auf jeden Fall dazu.

7. Mont-Saint-Michel – einmal gesehen, schnell weiter

Mont-Saint-Michel, Ebbe, Calvados und ein Stellplatz mit Blick auf die berühmte Abtei
Von Surville ging es für uns weiter Richtung Mont-Saint-Michel. Natürlich wollten wir das berühmte Wahrzeichen einmal gesehen haben. Beim Stellplatz hatten wir dabei sogar richtig Glück und konnten später einen Platz mit direktem Blick auf den Mont-Saint-Michel ergattern.
Region Normandie
Highlight Mont-Saint-Michel bei Ebbe
Besonders Stellplatz mit Blick auf die Abtei
Mont-Saint-Michel vom Stellplatz Mont-Saint-Michel bei Ebbe Mont-Saint-Michel am Abend

Ein Stellplatz mit Überraschung

Unser erster Platz bei Produits Régionaux Lefranc war zunächst eher so naja. Wir wurden ziemlich eng auf einem Stück zwischen den Feldern untergebracht.

Später wurde uns aber noch ein anderer Platz angeboten und der war richtig gut. Von dort hatten wir tatsächlich direkten Blick auf den Mont-Saint-Michel. Genau so hatten wir uns das vorgestellt.

Als Landvergnügen-Junkies auf Entdeckungstour

Natürlich konnten wir als bekennende Landvergnügen-Junkies nicht einfach weglaufen, ohne uns die regionalen Produkte des Calvados-Herstellers anzuschauen. 😂

Dabei sind wir natürlich auch beim Calvados hängen geblieben. Wir durften sogar einen Jahrgang von 1967 probieren. Am Ende haben wir noch einen 9 Jahre alten Calvados mitgenommen und uns für unterwegs einen kleinen Mix aus Calvados und Apfelsaft zusammengestellt.

Calvados und regionale Produkte

Zu Fuß zum Mont-Saint-Michel

Danach ging es zu Fuß Richtung Mont-Saint-Michel. Bei Ebbe konnten wir weit über die freiliegenden Sandflächen laufen und hatten dabei einen richtig schönen Blick auf die Abtei.

Der Mont-Saint-Michel selbst war allerdings ziemlich voll. Nach den vielen ruhigen Plätzen der letzten Tage war das für uns schon ein kleiner Kulturschock 🙂

Weg zum Mont-Saint-Michel bei Ebbe Mont-Saint-Michel aus der Nähe

Sundowner mit Blick auf die Abtei

Wir haben uns natürlich trotzdem alles angeschaut und sind ein bisschen durch die Gassen gelaufen. Irgendwann war dann aber auch genug und wir haben uns einen Platz mit Blick auf den Mont-Saint-Michel gesucht.

Unser Fazit

Der Mont-Saint-Michel ist natürlich beeindruckend und einmal sollte man ihn sich schon anschauen. Für uns war es aber definitiv kein Ort, an dem wir mehrere Tage bleiben wollten.

Einmal gesehen, Haken dran und weiter, vor allem weil uns die ruhigeren Küstenplätze vorher und danach einfach besser gefallen haben.

Unser Tipp:
Wenn ihr den Mont-Saint-Michel besucht, schaut euch vorher die Gezeiten an. Bei Ebbe sieht die Landschaft rund um die Abtei komplett anders aus und der Weg über die freiliegenden Sandflächen gehört für uns auf jeden Fall dazu.

8. Marsilly – Austernbänke & französisches Lebensgefühl

Austernbänke, Fischerhütten, Ebbe und Flut und ein bisschen französisches Küstenleben
Nach dem Mont-Saint-Michel ging es weiter Richtung Marsilly. Hier haben wir Wasser, kleine Fischerhütten, Austernbänke und jede Menge Ruhe gefunden
Region Charente-Maritime
Highlight Austernbänke & Fischerhütten
Besonders Ebbe und Flut hautnah erleben
Austernbänke bei Marsilly Fischerhütten bei Marsilly Küste und Austernbänke bei Marsilly

Austern, Ebbe und Flut

Wir sind am Wasser entlanggelaufen und konnten uns die Austernbänke und die kleinen Fischerhütten genauer anschauen. Bei Ebbe lagen die Austernfelder frei, bei Flut war davon kaum noch etwas zu sehen.

Natürlich musste auch eine Auster probiert werden. 🦪 Einer von uns war davon deutlich begeisterter als der andere. 😂

Austernbänke bei Ebbe Spaziergang an der Küste bei Marsilly

Am Abend gab es dann noch einen schönen Sonnenuntergang. Genau solche Tage mögen wir: ein bisschen unterwegs sein, etwas Neues anschauen und zwischendurch einfach nichts tun.

Austernbänke bei Ebbe Spaziergang an der Küste bei Marsilly

Unser Fazit

Marsilly hat uns vor allem wegen der Mischung aus Küste, Austernbänken und den kleinen Fischerhütten gefallen. Hier konnten wir wieder ein bisschen französisches Küstenleben mitbekommen, ohne dass es direkt nach großem Touristenprogramm aussah.

Nur beim Stellplatz mussten wir irgendwann weiterziehen, als aus entspanntem Stehen der Kuschelmodus wurde.

Unser Tipp:
Bei einem Besuch lohnt sich ein Spaziergang entlang der Küste besonders bei Ebbe. Dann kann man die Austernbänke und Fischerhütten viel besser sehen und bekommt einen guten Eindruck davon, wie hier mit den Gezeiten gearbeitet wird.

9. Cap Ferret & Dune du Pilat

Dünen, Pinien & Atlantik – und plötzlich ist Frankreich ganz schön sandig
Nachdem wir wegen eines Waldbrandes unsere eigentlich geplante Route ändern mussten, landeten wir schließlich auf der Halbinsel Cap Ferret. Und ehrlich gesagt: So schlimm war diese Planänderung nicht. 😄

Hier treffen Atlantik und Bassin d’Arcachon aufeinander, dazwischen jede Menge Pinienwald, Dünen und lange Sandstrände. Genau die Mischung, die wir mit Atlantik verbinden.
Cap Ferret Atlantikküste Dünen und Pinien bei Cap Ferret Dune du Pilat
Region Lège-Cap-Ferret / Gironde
Unser Stellplatz Großer Parkplatz nahe Strand und Dünen
Unser Highlight Atlantik, Pinienwald & Dune du Pilat

Cap Ferret - Atlantik trifft Bassin

Die Halbinsel Lège-Cap-Ferret liegt zwischen dem Atlantik und dem Bassin d’Arcachon. Dadurch ist die Landschaft hier ziemlich abwechslungsreich, auf der einen Seite der offene Atlantik mit breitem Sandstrand, auf der anderen Seite das ruhigere Bassin mit seinen Austernbänken und kleinen Häfen.

Was uns sofort gefallen hat, waren die riesigen Pinienwälder. Die gehören hier nicht einfach zufällig zur Landschaft. Große Teile der Wälder wurden bereits im 19. Jahrhundert angelegt, unter anderem um die wandernden Dünen zu befestigen und die Landschaft zu stabilisieren.

Strand am Atlantik bei Cap Ferret

Wir standen auf einem großen Platz in der Nähe des Strandes. Obwohl wir uns in einer ziemlich bekannten Gegend befanden, war es dort erstaunlich entspannt. Auf dem riesigen Sandstrand verliefen sich die wenigen Menschen komplett.

Hier hatten wir alles, was wir mögen, einen riesigen Sandstrand, Dünen, Pinien und den Atlantik direkt vor der Nase. Auf dem großen Parkplatz standen zwar einige Camper, aber am Strand selbst war erstaunlich wenig los.

Für Camper interessant:
Die Gegend rund um Cap Ferret ist wunderschön, aber gerade in der Hauptsaison natürlich stark besucht. Im September war es bei uns deutlich ruhiger. Für uns war vor allem die Kombination aus Strand, Dünen und Pinienwald perfekt.

Dune du Pilat- einmal hoch und wieder runter

Von Cap Ferret aus ging es anschließend zur Dune du Pilat. Die rund 100 Meter hohe Wanderdüne ist die höchste Düne Europas und gehört zu den bekanntesten Naturzielen an der französischen Atlantikküste.

Und ja, man unterschätzt die Düne ein bisschen. Hochlaufen geht schon ordentlich in die Beine und runterlaufen ist danach auch nicht gerade ein Spaziergang.

Aufstieg auf die Dune du Pilat Blick von der Dune du Pilat

Oben angekommen hatten wir dafür einen ziemlich genialen Blick über die Küste, den Atlantik und die riesigen Sandflächen. Wir sind bis zum Sonnenuntergang geblieben – dafür hat sich der Aufstieg definitiv gelohnt.

Die Düne verändert übrigens tatsächlich ständig ihre Form und wandert langsam landeinwärts. Wind und Sand sorgen dafür, dass sich die Landschaft immer wieder verändert.

Sonnenuntergang auf der Dune du Pilat

Mit dem Wohnmobil unterwegs

Bei der Dune du Pilat sollte man sich vorher Gedanken machen, wo man mit dem Wohnmobil übernachten möchte, vor allem, wenn man den Sonnenuntergang dort erleben möchte (was wir auf jeden Fall empfehlen). Wir wollten nicht auf dem großen kostenpflichtigen Parkplatz direkt an der Düne stehen und haben deshalb nach einer Alternative gesucht.

Unser erster Versuch war allerdings nichts, Camping war dort nicht erlaubt. Beim nächsten Platz war alles voll.

Am Ende hatten wir Glück. Ein anderer Camper rückte noch ein Stück zur Seite, damit wir mit Muki dazwischen passten. Für diese kleine Camper-Hilfsaktion gab es natürlich einen Schnaps von uns.

Unser Fazit:
Cap Ferret und die Dune du Pilat waren für uns eine richtig schöne Kombination. Viel Natur, Strand, Dünen und Pinien und im September deutlich entspannter als wir es erwartet hatten.

10. Durch die Pyrenäen

Saint-Jean-Pied-de-Port, Mendive & Estérençuby – und ein bisschen Abenteuer auf dem Weg nach Spanien
Auf dem Weg von der französischen Atlantikküste nach Spanien ging es für uns durch die westlichen Pyrenäen. Die Strecke ist landschaftlich richtig abwechslungsreich, kleine Bergorte, grüne Täler, hohe Pässe und immer wieder tolle Möglichkeiten, mit dem Wohnmobil frei und ruhig in den Bergen zu stehen.
Saint-Jean-Pied-de-Port Pyrenäen bei Mendive Berglandschaft in den Pyrenäen
Region Französische Pyrenäen / Baskenland
Sehenswert Saint-Jean-Pied-de-Port & Pyrenäenpässe
Unser Highlight Freistehen mit Bergblick

Saint-Jean-Pied-de-Port

Unser erster Zwischenstopp war Saint-Jean-Pied-de-Port. Der kleine Ort ist vor allem als wichtiger Ausgangspunkt des Jakobswegs bekannt. Von hier geht es für viele Pilger weiter über die Pyrenäen Richtung Roncesvalles und anschließend nach Santiago de Compostela.

Wir sind allerdings keine Pilger geworden, sondern haben uns den Ort nur kurz angeschaut. Die kleinen Gassen, die alten Häuser und die Lage am Fuß der Pyrenäen sind wirklich schön und für einen Zwischenstopp absolut sehenswert.

Gassen in Saint-Jean-Pied-de-Port

Für uns war aber schnell klar. Wir wollen weiter in die Berge.

Mit Muki immer höher

Je weiter wir in die Pyrenäen gefahren sind, desto kurviger und schmaler wurden die Straßen. Dazu kamen immer wieder tolle Ausblicke über die Berglandschaft.

An einem unserer ersten Plätze kamen allerdings nicht nur wir zum Übernachten. Kurz nach unserer Ankunft tauchten mehrere Pferde auf und fanden Muki offensichtlich ziemlich interessant.

Pferde bei Muki in den Pyrenäen Berglandschaft und Stellplatz

Die Pferde kamen so nah an Muki heran, dass wir schon befürchteten, dass am nächsten Morgen vielleicht nicht mehr ganz so viel von unserem Wohnmobil übrig ist. Also haben wir lieber wieder eingepackt und uns einen anderen Platz gesucht.

Der nächste Stellplatz war deutlich entspannter. Ein paar Schafe statt Pferde, ein weiter Blick über die Berge und vor allem... Ruhe.

Für Camper wichtig:
In den Pyrenäen sollte man für die Stellplatzsuche etwas Zeit einplanen. Wetter und Straßenverhältnisse können sich schnell ändern. Gerade bei Nebel und auf kurvigen Bergstraßen lohnt es sich, nicht auf Biegen und Brechen eine geplante Route durchzuziehen.

Nebel statt Gipfelblick

Wir wollten noch weiter über die D301 in die Pyrenäen hinein. Je höher wir kamen, desto dichter wurde allerdings der Nebel. Irgendwann standen wir an einer Abzweigung und konnten kaum noch sehen, wie es weitergeht.

Dazu kam eine ziemlich steile Abfahrt. Das war für uns der Punkt, an dem wir gesagt haben... das muss jetzt nicht sein. Also umdrehen und eine andere Route Richtung Spanien suchen.

Nebelige Pyrenäenstraße

Unser nächster Platz lag dann in der Gegend um den Puerto de Ibañeta und Roncesvalles, ebenfalls auf rund 1.000 Metern Höhe. Hier führt ebenfalls der Jakobsweg über die Pyrenäen und die Landschaft ist entsprechend geprägt von Bergen, Weite und kleinen Straßen.

Zum ersten Mal wieder draußen gekocht

Und hier hatten wir endlich wieder richtig Glück mit dem Wetter. Nach einigen Tagen mit Wind und wechselhaftem Wetter konnten wir zum ersten Mal auf dieser Tour wieder draußen kochen.

Kochen vor Muki in den Pyrenäen Abendstimmung bei Muki

Also Omnia raus, Pizza-Tonno-Pasta-Auflauf gemacht, kaltes Bier dazu und einfach den Abend genießen. Genau so hatten wir uns das eigentlich vorgestellt.

Am nächsten Morgen gab es frisches Brot draußen vor Muki, bevor wir uns langsam weiter Richtung Spanien aufgemacht haben.

Unser Fazit:
Zu den Pyrenäen können wir eigentlich gar nicht so viel sagen, denn wir haben davon nur eine kleine Etappe mitgenommen, schließlich waren sie bei uns eher der Weg nach Spanien und nicht das eigentliche Reiseziel.

Die Landschaft fanden wir wunderschön und wir hätten definitiv Lust, hier irgendwann noch einmal richtig unterwegs zu sein. Im September waren uns die Temperaturen von teilweise nur um die 10 Grad allerdings einfach zu kalt. Dazu kam das Wetter mit Nebel und schlechter Sicht, weshalb wir unsere geplante Route schließlich abgebrochen haben.

Die Pyrenäen machen wir deshalb irgendwann noch einmal ganz in Ruhe, dann aber als eigenes Reiseziel, mit geplanten Touren und Routen und nicht einfach nur auf dem Weg nach Spanien.
Unser Fazit zur französischen Atlantikküste:
Unser eigentliches Ziel für dieses Sabbatical ist Marokko. Da wir aber ein ganzes Jahr Zeit haben, haben wir uns für die Anreise eine ziemlich schöne „Umleitung“ ausgesucht, erst einmal die französische Atlantikküste entlang, anschließend durch Spanien und Andalusien und irgendwann weiter nach Marokko.

Von einigen haben wir gehört, dass wir die französische Atlantikküste ganz schön schnell „abgefahren“ haben. Für uns hat sich das allerdings überhaupt nicht so angefühlt. Die Atlantikküste war für uns nicht das eigentliche Reiseziel, sondern Teil unserer Reise nach Marokko und genau deshalb war das Tempo für uns perfekt.

Wir haben trotzdem unglaublich viel gesehen, die raue Nordsee bei Dunkerque, Cap Blanc-Nez, die kleinen Stellplätze mit Meerblick, Étretat, die Dünen bei Biville und Surville, Mont-Saint-Michel, die Austernregion rund um Marsilly, Cap Ferret und natürlich die Dune du Pilat. Dazu kamen jede Menge kleine Dinge, die gar nicht auf unserem ursprünglichen Plan standen.

Und das war eigentlich das Schöne an dieser Etappe. Wir hatten keinen großen Sehenswürdigkeiten-Plan. Meistens haben wir uns einfach über Park4Night oder Google einen Stellplatz ausgesucht und dann geschaut, was es rundherum noch gibt. So sind wir an Orte gekommen, die wir vorher gar nicht auf dem Schirm hatten und manches davon ist uns wahrscheinlich gerade deshalb besonders im Gedächtnis geblieben.

Auch unsere Stellplätze haben die Reise ziemlich geprägt. Vom einfachen Platz am Meer über Bauernhöfe mit Blick aufs Wasser bis zum völlig ruhigen Übernachtungsplatz in den Dünen war alles dabei. Und natürlich gab es auch die ein oder andere Nacht, bei der wir froh waren, am nächsten Morgen wieder loszufahren. 😄

Für uns war die französische Atlantikküste deshalb eine richtig schöne erste Etappe unseres Sabbaticals. Wir haben viel Neues entdeckt, waren meistens ohne großen Plan unterwegs und hatten trotzdem nie das Gefühl, etwas „abarbeiten“ zu müssen.

Die komplette Atlantikküste würden wir aber definitiv noch einmal machen, dann nicht als Durchreise Richtung Marokko, sondern als eigenes Reiseziel. Mit mehr Zeit, noch mehr kleinen Stellplätzen und wahrscheinlich auch ein paar geplanten Abstechern. Denn eines haben wir auf dieser Etappe gemerk... hier gibt es noch einiges, was wir uns gerne in Ruhe anschauen würden.

Unsere Reisekosten

Reisekosten Etappe 1 – Französische Atlantikküste

Unsere erste Etappe im Sabbatical führte uns knapp 3 Wochen durch Frankreich von der Atlantikküste über die Normandie und Bretagne bis hinunter Richtung Pyrenäen.

Unsere Reise fand vom 31.08.2026 bis 15.09.2026 statt.

Insgesamt legten wir ca. 2636 Kilometer zurück. Für die 2.636 km lange Reise durch Deutschland, Frankreich verbrauchte unser Hymer ML-T 570 insgesamt rund 330 Liter Diesel (Schnitt: 12,5 l/100 km). Dank eines günstigen Tankstopps in Luxemburg und dem finalen Nachtanken in Spanien beliefen sich die tatsächlichen Kosten an den Zapfsäulen auf exakt 666,25 €. Trotz der hohen französischen Dieselpreise von bis zu 2,30 €/L blieb die Urlaubskasse damit voll im Plan

Hier findest du unsere komplette Kostenübersicht. Hier zeigen wir euch, was uns diese Etappe tatsächlich gekostet hat. Die Kosten können sich im Laufe unserer Reise natürlich noch verändern, aber so bekommt ihr einen ziemlich guten Eindruck davon, was wir unterwegs ausgegeben haben.

Fahrkosten

  • Tanken: 660,25 €
  • Maut: 59,03 €
  • Fähre: 0 €

Stellplätze & Übernachten

  • Stellplätze: 0 €
  • Bauernhöfe: 30 €
  • Campingplätze: 0 €

Essen & Trinken

  • Lebensmittel: 352 €
  • Restaurants: 0 €
  • Bars: 0 €

Ver- & Entsorgung

  • Frischwasser: 0 €
  • Grauwasser: 0 €
  • Toilettenentsorgung: 0 €

Alltag unterwegs

  • Wäsche waschen: 8 €
  • Duschen: 0 €
  • Sonstiges: 0 €

Freizeit & Aktivitäten

  • Eintritte: 0 €
  • Sehenswürdigkeiten: 0 €
  • Sonstige Aktivitäten: 0 €

Ein Wort zu unseren Lebensmittelkosten

Die 352 € für Lebensmittel sind bei uns ein bisschen anders zu sehen als bei einer klassischen Urlaubsreise. Für den Start ins Sabbatical hatten wir noch ziemlich viele Vorräte von zu Hause dabei, die wir nicht einfach ein Jahr lang liegen lassen wollten. Deshalb war MUKi zu Beginn ordentlich voll mit Lebensmitteln und wir haben unsere Gerichte und Rezepte entsprechend an unsere vorhandenen Vorräte angepasst.

Die tatsächlichen Lebensmittelkosten können bei anderen Reisen also durchaus höher ausfallen. Gerade bei einer längeren Reise macht es einen Unterschied, ob man komplett bei null startet oder noch einen gut gefüllten Vorratsschrank dabei hat.

Warum 0 € für Restaurant & Bar?

Bars haben sich auf dieser Etappe einfach nicht ergeben. Und beim Restaurant ist es bei uns tatsächlich so, dass wir viel lieber selbst kochen – vor allem, wenn wir mit MUKi unterwegs sind. Das macht uns unabhängig und gehört für uns einfach zum Vanlife dazu. Außerdem können wir so natürlich auch unsere eigenen Camping-Rezepte ausprobieren und filmen.

Ver- & Entsorgung – dank Helipott etwas einfacher

Seit wir unseren Helipott, eine Trockentrenntoilette, eingebaut haben, brauchen wir unterwegs keine klassische Toiletten-Entsorgungsstation mehr.

Das Grauwasser konnten wir in Frankreich an vielen Raststätten entsorgen. Zusätzlich hatten wir das Glück, an zwei kostenlosen Stellplätzen das Grauwasser ebenfalls problemlos ablassen zu können.

Beim Helipott wird der Urin separat gesammelt und entsprechend den Vorgaben des Herstellers in einer geeigneten öffentlichen Toilette entsorgt. Die festen Bestandteile werden – ebenfalls entsprechend der vorgesehenen Entsorgung des Helipott-Systems – über den Restmüll entsorgt.

Dadurch konnten wir auf dieser Etappe komplett auf kostenpflichtige Entsorgungsstationen verzichten.

Auch beim Frischwasser mussten wir auf dieser Etappe nichts bezahlen. Wir konnten unseren Wassertank an unseren Stellplätzen kostenlos auffüllen.

Freizeit & Sehenswürdigkeiten

Bei den Eintritten und Sehenswürdigkeiten stehen tatsächlich 0 €. Alles, was wir auf dieser Etappe erlebt und angeschaut haben, war kostenlos. Von den Stränden und Dünen über die verschiedenen Küstenabschnitte bis hin zu unseren Wanderungen und Spaziergängen mussten wir für unsere Erlebnisse keinen Eintritt bezahlen.

Was sonst noch angefallen ist

Der einzige größere Posten im Alltag war bisher die Wäsche mit 8 €. Ansonsten hatten wir auf dieser Etappe keine zusätzlichen Kosten für Duschen, Aktivitäten oder sonstige Dienstleistungen.

Neueste Beiträge

*Affiliate Links

Neueste Rezepte