Balkan-Reisauflauf mit Kartoffeln, Ajvar & Feta aus dem RoadBaker

Balkan-Reisauflauf mit Kartoffeln, Ajvar & Feta aus dem RoadBaker

Herzhaft, mediterran und alles in einem Topf

Dieser Balkan-Reisauflauf aus dem RoadBaker ist genau das richtige Campingessen: Reis, Kartoffeln, Ajvar, Feta, Oliven und Tomaten werden einfach übereinandergeschichtet und anschließend im RoadBaker gegart. Kein Vorkochen, kein extra Topf und am Ende gibt es einen richtig würzigen Auflauf mit diesen typischen Balkan-Aromen.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2-3, 🔪 Vorbereitung: ca. 15 Minuten, 🔥 Garzeit: ca. 40–45 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher, D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar, 🥘 Campingbackofen: RoadBaker, 🧰 Zubehör: RoadBaker, scharfes Messer, Gemüsehobel, Messbecher, Kochlöffel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Schwierigkeitsgrad: einfach, 🧽 Abwasch: gering 

Dieses Rezept ist für uns ein richtiges Camping-One-Pot-Gericht.

Ihr braucht:

  • nur einen Campingbackofen
  • keinen zusätzlichen Topf zum Reiskochen
  • kein Anbraten
  • keine vorbereitete Sauce
  • wenig Geschirr
  • Zutaten, die sich gut transportieren lassen

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, den Auflauf bereits vor der Abfahrt einzuschichten und später am Stellplatz einfach auf dem Kocher fertig zu garen.

Und während der RoadBaker arbeitet, müsst ihr nicht danebenstehen – genau das lieben wir beim Kochen unterwegs.

Zutaten

  • 300 g Ajvar
  • 200 g Langkornreis, ungekocht
  • 600 g Kartoffeln
  • 150 g Zwiebeln, ca. 3 Stück
  • 150 g Schafskäse/Feta
  • 100 g grüne Oliven ohne Stein, ca. 13 Stück
  • 250 g Cocktailtomaten
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 50–60 ml Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Benötigtes Zubehör

Zubereitung

Schritt 1 – Zutaten vorbereiten

  • Kartoffeln schälen und mit dem Gemüsehobel in sehr feine Scheiben hobeln.
  • Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
  • Cocktailtomaten halbieren.
  • Oliven in Ringe schneiden.
  • Schafskäse grob zerbröseln (muss nicht vorher gemacht werden, reicht beim einschichten, dann braucht man kein Extra-Gefäß dafür)
  • Gemüsebrühe bereitstellen (kann lauwarm sein) 

Wichtig: Die Kartoffelscheiben sollten wirklich dünn sein. So garen sie zusammen mit dem Reis zuverlässig durch.

Schritt 2 – Ajvar als erste Schicht

  • Den Ajvar gleichmäßig auf dem Boden des RoadBakers verteilen.
  • Etwa die Hälfte des zerbröselten Schafskäses darübergeben.
  • Anschließend die Zwiebelringe darauf verteilen.

Schritt 3 – Reis und Kartoffeln einschichten

  • Den ungekochten Langkornreis gleichmäßig über den Zwiebeln verteilen.
  • Darauf die dünnen Kartoffelscheiben verteilen.
  • Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen.
  • Das Olivenöl gleichmäßig darübergeben.
  • Anschließend die 400 ml Gemüsebrühe vorsichtig über die gesamte Fläche gießen.

Schritt 4 – Das Topping verteilen

Jetzt kommen Cocktailtomaten, Oliven und der restliche Feta darauf.

Damit der Auflauf nicht nur lecker, sondern auch schön aussieht, verteilen wir die Zutaten nicht einfach wild durcheinander:

  • eine kleine Handvoll halbierte Cocktailtomaten verteilen
  • daneben eine kleine Handvoll Oliven
  • anschließend wieder Cocktailtomaten
  • daneben wieder Oliven
  • dazwischen den restlichen Feta verteilen

So entsteht ein abwechslungsreiches Muster aus roten Tomaten, grünen Oliven und weißem Feta.

Schritt 5 – Ab in den RoadBaker

  • Deckel aufsetzen.
  • 10 Minuten auf höchster Stufe garen.
  • Anschließend die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.
  • Weitere 30–35 Minuten garen.
  • Durch das Sichtfenster könnt ihr den Garvorgang beobachten, ohne den Deckel ständig anheben zu müssen.

Der RoadBaker ist gerade dafür praktisch, weil der Glasdeckel einen Blick auf das Gargut ermöglicht und beim Öffnen keine unnötige Hitze verloren geht.

Schritt 6 – Kurz ruhen lassen

  • Nach Ende der Garzeit den RoadBaker von der Hitze nehmen.
  • Den Auflauf einige Minuten ruhen lassen.
  • Anschließend alles vorsichtig miteinander vermengen.
  • Abschmecken und direkt servieren.

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Unsere Tipps zum Rezept

Kartoffeln wirklich dünn schneiden

Das ist bei diesem Rezept einer der wichtigsten Punkte. Die Kartoffeln werden roh eingeschichtet . Je dünner die Scheiben, desto zuverlässiger werden sie zusammen mit dem Reis gar.

Reis nicht vorher kochen

Der Reis kommt ungekocht in den RoadBaker. Die Gemüsebrühe und die Flüssigkeit aus Ajvar und Tomaten reichen während des Garens aus, damit der Reis quellen kann.

Nicht zu früh umrühren

Auch wenn es verlockend ist: Lasst die Schichten während des Garens möglichst in Ruhe. Erst nach der Garzeit wird alles miteinander vermischt.

Die Flüssigkeit gleichmäßig verteilen

Die Gemüsebrühe nicht nur an einer Stelle hineingießen. Am besten langsam rundherum verteilen, damit der Reis überall Flüssigkeit bekommt.

Hitze lieber kontrolliert halten

Der RoadBaker reagiert auf die jeweilige Hitzequelle, Außentemperatur und Wind. Deshalb sind unsere Angaben zur Flamme Richtwerte. Der Hersteller empfiehlt außerdem, den RoadBaker mittig auf eine passende Hitzequelle zu stellen und darauf zu achten, dass die Flamme nicht größer als der Backofenboden ist.

Für unterwegs vorbereiten

Das ist tatsächlich eines unserer Lieblingsmerkmale bei diesem Rezept, Ihr könnt den kompletten Auflauf bereits zu Hause im RoadBaker einschichten, den Deckel aufsetzen und ihn für die Fahrt transportieren.

Am Stellplatz müsst ihr dann nur noch den RoadBaker auf den Kocher stellen und loslegen.

Wichtig: Die Gemüsebrühe würde ich erst kurz vor dem Garen dazugeben, wenn der vorbereitete RoadBaker länger transportiert wird. So steht der Reis nicht schon vorher in Flüssigkeit.

Nicht zu viel Flüssigkeit nachgießen

Wenn der Reis am Ende noch etwas Biss hat, nicht sofort große Mengen Flüssigkeit hineingießen. Lieber ein paar Minuten länger bei reduzierter Hitze garen. Die Kartoffeln und der Reis sollen am Ende weich, aber nicht schwimmend in Flüssigkeit liegen.

Simmerplatte nutzen

Wenn euer Kocher sehr viel direkte Hitze abgibt, kann eine Simmerplatte helfen, die Wärme gleichmäßiger zu verteilen. Gerade bei einem Gericht, das relativ lange auf dem Kocher steht, kann das praktisch sein.

🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

🏕️ Mobil gekocht: 
Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Zum Schaberle

Omnia reinigen & Backpapier-Schablone – 2in1 Schaber für Campingbackofen – Muki’s Schaberle

7,90 €

Varianten des Rezepts

Mit mehr Schärfe

Für eine pikante Variante einfach scharfen Ajvar verwenden. Auch Chiliflocken oder etwas Pul Biber passen sehr gut.

Mit anderem Gemüse

Ihr könnt zusätzlich Paprika, Zucchini oder Aubergine verwenden. Achtet allerdings darauf, nicht zu viel zusätzliches Gemüse einzubauen, da dieses ebenfalls Flüssigkeit abgibt.

Mit anderem Käse

Feta bzw. Schafskäse kann durch Hirtenkäse ersetzt werden. Wer es etwas kräftiger mag, kann zusätzlich etwas geriebenen Käse über den Auflauf geben.

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann ich den Balkan-Reisauflauf vorbereiten?

Ja, und genau dafür eignet er sich besonders gut. Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause im RoadBaker einschichten und den Auflauf anschließend mitnehmen.

Unser Tipp: Die Gemüsebrühe erst kurz vor dem Garen dazugeben, wenn zwischen Vorbereitung und Kochen einige Zeit liegt. So bleibt der Reis trocken und quillt nicht bereits beim Transport.

Wie lange hält sich der fertige Auflauf?

Reste sollten nach dem Abkühlen zeitnah in den Kühlschrank und innerhalb von etwa 2 Tagen verzehrt werden. Beim Camping gilt natürlich besonders: Eine durchgehend sichere Kühlung ist Voraussetzung.

Muss der Reis vorher gekocht werden?

Nein. Der Langkornreis kommt trocken in den RoadBaker und gart direkt im Auflauf.

Warum müssen die Kartoffeln so dünn geschnitten werden?

Weil sie roh in den Auflauf kommen. Dünne Scheiben werden deutlich zuverlässiger innerhalb der angegebenen Garzeit weich. Dickere Kartoffelscheiben können dazu führen, dass der Reis bereits fertig ist, während die Kartoffeln noch Biss haben.

Kann ich statt Langkornreis auch anderen Reis verwenden?

Grundsätzlich könnt ihr auch andere Reissorten ausprobieren. Wir empfehlen für dieses Rezept aber Langkornreis, weil wir ihn dafür verwendet und die Garzeit darauf abgestimmt haben. Bei anderen Reissorten können Flüssigkeitsbedarf und Garzeit abweichen.

Funktioniert das Rezept im kleinen Omnia?

Nicht 1:1 mit dieser Menge. Der kleine Omnia hat ein deutlich kleineres Fassungsvermögen. Wenn ihr ihn verwenden möchtet, solltet ihr das Rezept entsprechend verkleinern und die Garzeit anpassen.

Für den klassischen 3-Liter-Omnia ist die Menge grundsätzlich eher passend, allerdings wurde dieses Rezept von uns im RoadBaker entwickelt und dort getestet.

Funktioniert der Auflauf auch in anderen Campingbacköfen?

Das Rezeptprinzip sollte auch mit anderen Campingbacköfen funktionieren. Garzeit und Hitzeeinstellung können aber abweichen, weil Campingbacköfen unterschiedlich konstruiert sind und verschiedene Kocher verwendet werden.

Muss der RoadBaker vorgeheizt werden?

Für dieses Rezept nicht. Wir starten direkt mit dem eingeschichteten Auflauf und beginnen die ersten 10 Minuten mit höherer Hitze.

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Butter Chicken aus dem Omnia Campingbackofen

Butter Chicken aus dem Omnia Campingbackofen

Zutaten

Für das marinierte Hähnchen:

  • 600 g Hähnchenbrustfilet, in ca. 1,5 × 1,5 cm große Würfel geschnitten

  • 3 EL Joghurt (natur)

  • 2 EL Limettensaft

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

  • 1 TL Ingwerpulver

  • 2 TL Garam Masala

  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)

  • 1 TL Salz

Gewürzmischung für die Soße:

  • 1 TL Ingwerpulver

  • 1 TL Knoblauchpulver

  • 1 TL Paprikapulver

  • 2 TL Garam Masala

  • 1 TL Salz

  • Chiliflocken nach Geschmack

Für den Omnia:

  • 250 g Langkornreis

  • 4 EL Butter

  • 1 Dose (ca. 400 g) Tomatenfruchtfleisch

  • 1 Becher (200 ml) Sahne

  • 1 Schnapsglas Sojasoße

Für das Topping:

  • Eine Handvoll Cashewkerne oder Erdnüsse

  • Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

  • Crème fraîche

 

Zubereitung

  1. Hähnchen marinieren:
    In einem Gefrierbeutel oder einer Schüssel das Hähnchenfleisch mit Joghurt, Limettensaft, Knoblauch, Ingwerpulver,
    Garam Masala, Paprikapulver und Salz gut vermengen.
    Die Mischung mindestens 30 – 60 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen, damit das Fleisch schön zart und aromatisch wird.

  2. Gewürzmischung vorbereiten:
    In einer kleinen Schüssel Ingwer-, Knoblauch- und Paprikapulver, Garam Masala, Salz und Chiliflocken mischen. Diese Mischung wird später mit dem Reis angeröstet.

  3. Reis anrösten:
    Den Langkornreis in den Omnia hineingeben und kurz anrösten. Die vorbereitete Gewürzmischung hinzufügen und unter Rühren kurz mitrösten, damit sich die Aromen entfalten.

  4. Soße ansetzen:
    Butter in den Omnia geben und schmelzen lassen.
    Dann das Tomatenfruchtfleisch, die Sahne und die Sojasoße über den Reis gießen und alles kurz vermengen.

  5. Hähnchen darauf geben:
    Das marinierte Hähnchen gleichmäßig auf der Reismischung verteilen, nicht umrühren.

  6. Garen:
    Den Omnia auf den Gasherd oder Campingkocher setzen.
    👉 Erst auf voller Hitze ca. 10 Minuten, dann auf mittlere Hitze reduzieren und weitere 20 – 25 Minuten garen.
    Die Garzeit kann je nach Reissorte leicht variieren.

  7. Servieren:
    Mit Cashews oder Erdnüssen, Frühlingszwiebeln und einem Klecks Crème fraîche bestreuen.

🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

🏕️ Mobil gekocht: 
Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

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Camper Bowl mit Ravioli aus der Dose

Camper Bowl mit Ravioli aus der Dose

Zutaten

  • 1 Dose Ravioli (nach Geschmack)

  • 1 Tasse  Reis

  • 2 Tassen Wasser

  • Salz

Frische Bowl-Zutaten

  • 1 Avocado

  • 1–2 Tomaten

  • 1/2 Gurke

  • 1 Paprika

  • Salat nach Wahl

Optional

  • Pfeffer

  • Chili oder Kräuter

  • Olivenöl oder Zitronensaft

Zubereitung

Reis kochen

  • Reis in einem Topf mit gesalzenem Wasser auf dem Campingkocher kochen

  • Garen, bis der Reis weich ist

  • Ggf. abgießen und kurz beiseitestellen


Ravioli erwärmen

  • Ravioli-Dose öffnen

  • Dose direkt auf den Campingkocher stellen

  • Inhalt langsam erhitzen

  • Zwischendurch umrühren, damit nichts anbrennt


Gemüse vorbereiten

  • Avocado halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden

  • Tomaten in Scheiben schneiden

  • Gurke in Sticks  schneiden

  • Paprika in Sticks schneiden

  • Salat grob zupfen


Camper Bowl anrichten

  • Reis als Basis in eine Bowl geben

  • Gemüse und Salat getrennt und ordentlich in der Bowl platzieren
  • Ravioli warm darüber oder daneben anrichten
  • Nach Geschmack mit Pfeffer, Chili, Kräutern oder etwas Olivenöl verfeinern

Tipps

  • Ravioli aus der Dose sind perfekt für Camping, da kein extra Topf nötig ist

  • Bowl lässt sich nach Lust und Vorräten variieren

  • Auch kalt ein Genuss, wenn es schnell gehen muss

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