Thunfischknödel mit Kürbis-Ragout aus dem Omnia

Thunfischknödel mit Kürbis-Ragout aus dem Omnia

Herzhafte Brezelknödel mit Thunfisch auf cremigem Kürbis-Ragout

Manchmal muss man beim Kochen unterwegs einfach schauen, was noch an Bord ist. Bei uns waren es ein paar harte Brezeln, eine Dose Thunfisch und ein Butternut-Kürbis. Wegwerfen kam natürlich nicht infrage. Also haben wir aus den Brezeln kurzerhand Knödel gemacht, den Thunfisch untergemischt und dazu ein würziges Kürbis-Ragout mit Kokosmilch im Omnia zubereitet. Das Besondere daran, die Knödel garen direkt auf dem Kürbis, alles kommt in eine Form und wir brauchen keinen zweiten Topf zum kochen. Heraus kommt ein herzhaftes One-Pot-Gericht, das wir so vorher noch nicht ausprobiert hatten.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2–3
🔪 Prep: 15 Min.
⏳ Ruhezeit: 30 Min.
🔥 Gar: ca. 35 Min.
🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30 mbar)
🔥 Omnia: 2 L, Antihaftbeschichtung
🧰 Zubehör: Schüssel, Messer, Schneidebrett, Kochlöffel
🧻 Backpapier: Nein
⭐ Faktor: One Pot & Resteverwertung
🧽 Abwasch: Wenig

Beim Kochen im Wohnmobil zählt für uns vor allem, dass es unkompliziert bleibt. Dieses Rezept ist eine tolle Möglichkeit, harte Brezeln oder hartes Brot zu verwerten, und braucht nur wenige Küchenutensilien. Die Knödel garen direkt im Kürbis-Ragout, wodurch wir uns einen zusätzlichen Topf sparen. Dazu kommt die Kombination aus herzhaften Brezelknödeln, Thunfisch und cremiger Kokosmilch, mal etwas anderes als die üblichen Campinggerichte. Und während der Omnia auf dem Kocher steht, können wir uns um die anderen Dinge kümmern, die unterwegs eben anfallen.

Zutaten

Für die Thunfischknödel

  • 4 harte Brezeln, in Würfel geschnitten

  • 130 g Thunfisch in Öl

  • 2 Eier

  • 200 ml lauwarme Milch + bis zu 50 ml zusätzliche Milch nach Bedarf

  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt

  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt

  • etwas Butter zum Anschwitzen

  • Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Für das Kürbis-Ragout

  • 500 g Butternut-Kürbis, geschält und gewürfelt

  • 400 ml Kokosmilch (1 Dose)

  • ½ Chilischote, fein gewürfelt

  • 1 Spritzer Zitronensaft

  • Salz und Pfeffer

  • optional: 2 TL gelbe Currypaste

Benötigtes Zubehör

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Omnia Campingbackofen
Omnia antihaftbeschichtete 2l Form

  • Schüssel für die Knödelmasse
  • Messer und Schneidebrett
  • Kochlöffel

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Zubereitung

Schritt 1: Brezelknödel vorbereiten

  • Die Brezeln in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben.

  • Die Zwiebel mit etwas Butter glasig anschwitzen, kurz abkühlen lassen und die gehackte Petersilie dazugeben, beides zu den Brezelwürfeln geben.

  • Eier, 200 ml lauwarme Milch und den Thunfisch inkl. Öl hinzufügen.

  • Alles vermengen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

  • Die Knödelmasse etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Wichtig: Die zusätzlichen 50 ml Milch erst nach der Ruhezeit zugeben, falls die Masse noch zu trocken ist. Sie sollte sich gut formen lassen und nicht zu weich werden.

Schritt 2: Kürbis-Ragout ansetzen

  • Die Kokosmilch direkt in die 2-Liter-Omnia-Antihaftform geben.

  • Chilischote, Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren.

  • Wer es würziger mag und wer es dabei hat bzw. unterwegs bekommt, ergänzt 2 TL gelbe Currypaste.

  • Die Kürbiswürfel gleichmäßig in der Kokosmilch verteilen.

Schritt 3: Knödel formen

  • Aus der Brezel-Thunfisch-Masse gleichmäßige Knödel formen.

  • Die Knödel vorsichtig auf die Kürbiswürfel in dem Omnia setzen.

Schritt 4: Im Omnia garen

  • Den Omnia mit Unterteil und Deckel auf den Kocher stellen.

  • Etwa 10 Minuten auf hoher Stufe erhitzen und dabei unbedingt beobachten, ob die Kokosmilch hochkocht.

  • Sobald die Soße deutlich heiß ist, die Hitze reduzieren.

  • Weitere ca. 25 Minuten bei mittlerer bis niedriger Hitze garen.

  • Zum Schluss prüfen, ob der Kürbis weich und die Knödel innen vollständig durchgegart sind.

Je nach Kocher, Knödelgröße und Hitze kann die Garzeit etwas variieren. Lieber etwas länger bei reduzierter Hitze garen, als die Kokosmilch dauerhaft stark kochen zu lassen.

Fertig sind unsere Thunfischknödel mit Kürbis-Ragout aus dem Omnia. Ein herzhaftes One-Pot-Gericht, bei dem aus einfachen Zutaten ein ganz neues Campingessen wird.

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Unsere Tipps zum Rezept

Die richtige Konsistenz der Knödelmasse

Brezeln sind nicht alle gleich trocken. Manche nehmen deutlich mehr Milch auf als andere. Deshalb erst mit 200 ml Milch starten und die zusätzliche Milch nur nach Bedarf verwenden. Die Masse sollte zusammenhalten, aber nicht matschig sein.

Lieber kleinere Knödel formen

Große Knödel brauchen länger, bis sie innen gar sind. Formt sie möglichst gleichmäßig und nicht zu groß. So lassen sich die Garzeit und das Ergebnis besser einschätzen.

Beim Kürbis könnt ihr ruhig großzügig sein

Wir haben für unser Rezept 500 g Butternut-Kürbis abgewogen (geschält ). Anfangs waren wir uns nämlich nicht sicher, wie viel neben den Knödeln überhaupt in die 2-Liter-Omnia-Form passt. Deshalb haben wir ein kleines Stück Kürbis übrig gelassen. Im Nachhinein wäre das aber locker noch mit hineingegangen! Wenn bei euch also noch ein kleines Stück übrig ist, könnt ihr den Kürbis ruhig komplett verwenden. So bleiben keine Reste übrig.

Kokosmilch im Omnia im Blick behalten

Kokosmilch kann bei zu starker Hitze schnell hochkochen. Gerade in der ersten Phase solltet ihr am Kocher bleiben. Danach die Hitze deutlich reduzieren und das Ragout nur sanft köcheln lassen.

Beim Würzen zurückhaltend starten

Brezeln und Thunfisch bringen bereits Würze mit. Gebt deshalb zunächst wenig Salz in die Knödelmasse und schmeckt das Kürbis-Ragout bei Bedarf am Ende nochmals ab.

Currypaste? Kann, muss aber nicht!

Wir haben die gelbe Currypaste bewusst nicht als Hauptzutat aufgeführt. Beim Camping hat man schließlich nicht immer alle möglichen Zutaten an Bord und Currypaste bekommt man auch nicht überall spontan. Uns hat das Kürbis-Ragout übrigens auch ohne Currypaste geschmeckt. Wer die natürliche Süße der Kokosmilch etwas ausgleichen und dem Ragout mehr Würze geben möchte, kann einfach etwas gelbe Currypaste dazugeben

Milch direkt im Omnia erwärmen

Ihr könnt die Milch für die Knödelmasse direkt vorher im Omnia erwärmen. So braucht ihr keinen zusätzlichen Topf. Achtet darauf, dass die Milch nur lauwarm wird und nicht zu heiß ist.

Auch die Zwiebel lässt sich im Omnia anschwitzen

Wenn ihr unterwegs möglichst wenig Geschirr benutzen möchtet, könnt ihr die Zwiebel mit etwas Butter direkt in der Omnia-Form anschwitzen. Anschließend die Form etwas abkühlen lassen und die Zwiebel herausnehmen oder beiseitestellen. Die Form könnt ihr danach mit Küchenpapier auswischen und direkt für das Kürbis-Ragout verwenden. Achtet beim Umgang mit der heißen Form auf Verbrennungsgefahr und verwendet geeignete Topflappen.

Kein Backpapier nötig

Da die Knödel direkt im Ragout garen, braucht ihr kein Backpapier. Die Antihaftform ist für dieses Gericht praktisch und erleichtert die Reinigung.

🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

🏕️ Mobil gekocht: 
Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Varianten des Rezepts

1. Würziger mit Curry

Wenn ihr Curry mögt, könnt ihr die gelbe Currypaste etwas kräftiger dosieren. Tastet euch an die gewünschte Schärfe und Würze heran.

2. Mild ohne Chili

Für eine mildere Variante lasst ihr die Chilischote weg. Das Kürbis-Ragout bleibt durch die Kokosmilch cremig und harmoniert weiterhin gut mit den herzhaften Knödeln.

3. Mit altbackenen Brötchen

Ihr habt keine Brezeln mehr an Bord? Dann könnt ihr das Rezept grundsätzlich auch mit altbackenen Brötchen oder Weißbrot ausprobieren. Da diese weniger Salz enthalten und Flüssigkeit anders aufnehmen können, müsst ihr die Milchmenge und Würzung anpassen.

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann ich die Knödelmasse vorbereiten?

Ja, ihr könnt die Masse vorab anrühren und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Verarbeitet sie möglichst zeitnah und prüft vor dem Formen nochmals die Konsistenz. Falls die Brezelwürfel sehr viel Flüssigkeit aufgenommen haben, kann ein kleiner Schluck Milch nötig sein.

Geht das Rezept auch in der 3-Liter-Omnia-Form?

Ja. Für die 3-Liter-Form könnt ihr die Zutaten zunächst auf die 1,5-fache Menge erhöhen. Omnia empfiehlt für viele Rezepte aus der 2-Liter-Form eine Erhöhung um 50 bis 100 Prozent. Die Garzeit kann gleich bleiben, trotzdem solltet ihr prüfen, ob die Knödel innen vollständig durchgegart sind. 

Kann ich statt Butternut-Kürbis einen anderen Kürbis verwenden?

Ja, grundsätzlich könnt ihr auch eine andere Kürbissorte verwenden. Schneidet die Stücke möglichst gleich groß, damit sie gleichmäßig garen. Je nach Sorte kann die Garzeit etwas variieren.

Muss ich die Knödel vorher in Wasser kochen?

Nein. In diesem Rezept werden die Knödel direkt auf das Kürbis-Ragout gesetzt und im geschlossenen Omnia gegart. Entscheidend ist, dass die Knödel nicht zu groß sind und am Ende vollständig durchgegart sind.

Kann ich die Currypaste weglassen?

Ja, die Currypaste ist optional. Ohne sie wird das Ragout milder und schmeckt stärker nach Kürbis und Kokosmilch.

Funktioniert das Rezept auch in einem anderen Campingbackofen?

Ja, das Gericht funktioniert auch in anderen Campingbacköfen. Die Hitzeverteilung und Garzeit können jedoch abweichen. Orientiert euch deshalb nicht ausschließlich an der Zeit, sondern kontrolliert den Garzustand von Kürbis und Knödeln.

❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

Käse-Lauch-Lasagne aus dem Omnia – der Klassiker als Auflauf

Käse-Lauch-Lasagne aus dem Omnia – der Klassiker als Auflauf

Die virale Käse-Lauch-Suppe mal nicht als Suppe, sondern als cremige Lasagne

Die Käse-Lauch-Suppe kennt wahrscheinlich mittlerweile jeder. Hackfleisch, Lauch und jede Menge cremiger Käse. Wir wollten genau diese Kombination einmal anders machen und haben eine Käse-Lauch-Lasagne gemacht.

Die Zutaten erinnern an den bekannten Klassiker, nur kommt bei uns noch eine Schicht Lasagne dazu und statt aus dem Suppentopf kommt das Ganze direkt aus dem Omnia Campingbackofen. Und genau dafür eignet sich so ein One-Pot-Gericht unterwegs natürlich besonders gut.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2–3
🔪 Prep: ca. 10 Minuten
🔥 Gar: ca. 30–35 Minuten
🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher, D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar
🍲 Omnia: 2-Liter-Omnia-Form, antihaftbeschichtet
🧰 Zubehör: Schneidebrett, Küchenmesser, Kochlöffel
🧻 Backpapier: nicht notwendig
⭐ Abwasch: wenig

Wir lieben One-Pot-Gerichte beim Camping sowieso. Je weniger Töpfe und Pfannen auf dem Kocher stehen, desto besser.

Bei dieser Variante wird das Hackfleisch direkt im Omnia angebraten, der Lauch kommt dazu und auch die komplette cremige Käse-Sauce entsteht anschließend in derselben Form. Die Lasagneplatten garen direkt darin mit.

Das bedeutet: eine Form, ein Kocher und am Ende deutlich weniger Abwasch.

Solche unkomplizierten Gerichte machen für uns unterwegs einfach Sinn.

Zutaten

  • 400 g Hackfleisch
  • 1–2 Stangen Lauch, bei uns ca. 250 g
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 200 g Schmelzkäse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauchpulver
  • Chilipulver oder Paprikapulver rosenscharf
  • Muskatnuss
  • 170 g Lasagneblätter, trocken
  • 125 g geriebener Emmentaler
  • 50 g Parmesan

    Benötigtes Zubehör

    Zubereitung

    Schritt 1 – Hackfleisch anbraten

    • Hackfleisch direkt in die antihaftbeschichtete Omnia-Form geben.
    • Ohne zusätzliches Öl auf höchster Stufe anbraten.
    • Dabei mit dem Kochlöffel immer wieder zerkleinern.

    Schritt 2 – Lauch dazugeben

    • Lauch gründlich waschen und in feine Ringe schneiden.
    • Zum Hackfleisch geben.
    • Kurz gemeinsam anschwitzen.

    Schritt 3 – Aus der Suppe wird die Sauce

    Jetzt kommt der Teil, der an die bekannte Käse-Lauch-Suppe erinnert:

    • Schmelzkäse auf dem Hackfleisch und Lauch verteilen.
    • Deckel aufsetzen und kurz anschmelzen lassen.
    • Sahne und Gemüsebrühe dazugeben.
    • Mit Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Muskatnuss und etwas Chili oder Paprika rosenscharf würzen.
    • Alles gut miteinander verrühren.

    Jetzt habt ihr im Prinzip die cremige Basis der Käse-Lauch-Suppe, nur eben als Sauce für unseren Auflauf.

    Schritt 4 – Lasagneplatten dazugeben

    • Die trockenen Lasagneblätter in passende Stücke brechen.
    • Hochkant in die Sauce stellen.
    • Möglichst gleichmäßig in der Form verteilen.
    • Darauf achten, dass die Lasagneplatten nicht weit aus der Flüssigkeit herausragen.
    • Deckel aufsetzen.
    • Etwa 15 Minuten auf höchster Stufe garen.

    Schritt 5 – Käse drauf

    • Nach etwa 15 Minuten kontrollieren, ob noch ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist.
    • Falls die Sauce schon sehr stark eingedickt ist, etwas Wasser dazugeben.
    • Emmentaler und Parmesan darüberstreuen.
    • Deckel wieder aufsetzen.
    • Weitere 15–20 Minuten auf mittlerer Stufe garen.

    Die Lasagne ist fertig, wenn die Lasagneplatten weich sind und der Käse schön geschmolzen ist.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Die Lasagneplatten kommen trocken hinein

    Genau das macht das Rezept unterwegs so unkompliziert. Die trockenen Lasagneblätter garen direkt in der cremigen Käse-Lauch-Sauce.

    Wichtig ist nur, dass genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Die Lasagneplatten nehmen beim Garen ordentlich davon auf.

    Nicht zu sparsam mit der Sauce

    Bei einer normalen Lasagne wird die Sauce zwischen den einzelnen Schichten verteilt. Hier funktioniert es etwas anders, weil die Lasagneplatten hochkant in der Sauce stehen. Deshalb sollte die Sauce beim Einsetzen der Platten wirklich schön flüssig sein.

    Der Käse kommt erst zum Schluss

    Emmentaler und Parmesan geben wir erst nach der ersten Garphase dazu. So können die Lasagneplatten zunächst in der Sauce weich werden und anschließend bekommt der Auflauf seine schöne Käseschicht.

    Beim Lauch ruhig etwas mehr nehmen

    Die ca. 250 g Lauch, die wir verwendet haben, passen für uns sehr gut. Wer den typischen Geschmack der Käse-Lauch-Suppe besonders mag, kann beim Lauch ruhig großzügig sein.

    Die Würzung an die Käse-Lauch-Suppe anpassen

    Muskatnuss, Knoblauch und etwas Schärfe passen hier besonders gut. Beim Salz allerdings zunächst zurückhaltend sein, weil Schmelzkäse und Parmesan bereits einiges an Würze mitbringen.

    🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
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    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Varianten des Rezepts

    Mit mehr Schärfe

    Wer die Käse-Lauch-Suppe gerne etwas kräftiger mag, kann mehr Chili oder Paprika rosenscharf verwenden.

    Mit Rinderhack

    Das gemischte Hackfleisch kann problemlos durch Rinderhack ersetzt werden.

    Noch käsiger

    Für alle, denen Käse nie genug sein kann, einfach die Menge von Emmentaler oder Parmesan etwas erhöhen.

    Ohne Lasagneplatten

    Wer lieber einen klassischen Käse-Lauch-Auflauf möchte, kann die Lasagneplatten auch weglassen. Dann sollte allerdings die Flüssigkeitsmenge entsprechend angepasst werden, da die Lasagneplatten im Originalrezept einen Teil der Sauce aufnehmen.

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Kann man die Käse-Lauch-Suppen-Lasagne im 3-Liter-Omnia machen?

    Ja. Für die 3-Liter-Omnia-Form empfiehlt Omnia die 1,5-fache Menge.

    Die Garzeit kann bei der größeren Menge etwas abweichen. Deshalb am Ende prüfen, ob die Lasagneplatten weich sind und die Sauce noch genügend Flüssigkeit hat.

    Müssen die Lasagneplatten vorgekocht werden?

    Nein. Wir verwenden trockene Lasagneblätter und geben sie direkt in die Sauce.

    Sie garen während der Zubereitung im Omnia weich. Wichtig ist, dass sie ausreichend von der Flüssigkeit umgeben sind.

    Was mache ich, wenn die Sauce zu dick wird?

    Wenn die Lasagneplatten noch nicht weich sind, die Sauce aber bereits sehr stark eingedickt ist, einfach etwas Wasser dazugeben.

    Am besten zunächst nur einen kleinen Schluck und anschließend noch einmal kontrollieren.

    Warum sollen die Lasagneplatten hochkant in den Omnia?

    Die klassische rechteckige Lasagneplatte passt natürlich nicht besonders gut in die runde Omnia-Form.

    Durch das Brechen und Hochkant-Einstellen können wir die Platten gleichmäßig in der Sauce verteilen, sie verkleben nicht und garen gleichmäßig durch.

    Kann ich den Schmelzkäse durch Frischkäse ersetzen?

    Das ist möglich, verändert aber die Konsistenz und den Geschmack. Schmelzkäse passt hier besonders gut, weil wir damit die typische cremige Käse-Lauch-Suppen-Richtung bekommen.

    Kann ich anderen Käse verwenden?

    Ja. Emmentaler kann beispielsweise durch Gouda oder einen anderen gut schmelzenden Käse ersetzt werden. Auch beim Parmesan könnt ihr nach Geschmack variieren.

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    Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

    Herzhafter Pfannkuchen Auflauf mit Birne und Ziegenkäse aus dem Omnia

    Herzhafter Pfannkuchen Auflauf mit Birne und Ziegenkäse aus dem Omnia

    Süß trifft herzhaft: Pfannkuchen Auflauf mit Birne, Ziegenkäse und Walnüssen

    Die Idee für diesen Pfannkuchen Auflauf ist tatsächlich ganz spontan in Frankreich entstanden. Wir standen im Supermarkt vor dem Kühlregal und haben dort fertige kleine Pfannkuchen entdeckt. Eigentlich wollten wir gar nichts Bestimmtes daraus machen, aber zusammen mit Birne, Ziegenkäse und ein paar Walnüssen klang das nach einer Kombination, die wir unbedingt ausprobieren mussten.

    Also kamen die Pfannkuchen in die Omnia-Form. Dazu ein einfacher Eier-Sahne-Guss, Ziegenkäse, Birne und Walnüsse. Zum Schluss noch etwas Honig darüber, fertig war unser süß-herzhafter Pfannkuchen Auflauf.

    Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

    👥 Pers.: 2
    🔪 Prep: ca. 10 Minuten
    🔥 Gar: ca. 20 Minuten
    🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher, D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar
    ♨️ Omnia: 2-Liter-Form, beschichtet
    🧰 Zubehör: Schüssel, Gabel, Messer, Schneidebrett
    🧻 Backpapier: nicht nötig
    ⭐ Abwasch: wenig

    Fürs Camping ist das Rezept genau deshalb praktisch: Wenn ihr fertige Pfannkuchen verwendet, gibt es kaum Vorbereitung und nichts muss vorher gebraten werden. Alles wird in der Omnia-Form zusammengesetzt und anschließend gebacken. Der Auflauf schmeckt nicht nur warm. Wir finden ihn leicht abgekühlt sogar noch besser und auch kalt ist er richtig lecker, perfekt, wenn beim Campen nicht immer alles genau zur Essenszeit fertig werden muss.

    Die Kombination aus süßer Birne, würzigem Ziegenkäse, knackigen Walnüssen und etwas Honig funktioniert einfach richtig gut. Ein paar frische Thymianzweige passen ebenfalls prima dazu.

    Zutaten

    Für den Pfannkuchen Auflauf

    • 7 kleine Pfannkuchen (unsere haben wir fertig eingekauft ca. 16 cm Durchmesser, etwa 350 g)
    • 1 Birne
    • 100 g Ziegenkäse
    • 1 Handvoll Walnüsse
    • etwas Honig zum Servieren
    • optional einige Zweige frischer Thymian

    Für den Eier-Sahne-Guss

    • 200 ml Sahne
    • 2 Eier
    • Salz
    • Pfeffer
    • etwas Muskat

    Pfannkuchen selbst machen

    Natürlich könnt ihr die Pfannkuchen auch selbst machen. Gerade wenn ihr sowieso Mehl, Eier und Milch dabei habt, ist das überhaupt kein Problem.

    Wichtig ist nur, die Pfannkuchen nicht zu dünn ausbacken. Sie sollten etwas stabiler sein, damit sie beim Schneiden und später im Omnia nicht komplett zerfallen.

     

    Zutaten für ca. 7 kleine Pfannkuchen

    • 2 Eier
    • 150 ml Milch
    • 100 g Mehl
    • 1 Prise Salz
    • etwas Butter oder Öl zum Ausbacken

      Zubereitung

      • Eier und Milch miteinander verrühren.
      • Mehl und Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
      • Den Teig kurz ruhen lassen.
      • Eine Pfanne leicht einfetten und kleine Pfannkuchen von etwa 16 cm Durchmesser ausbacken.
      • Die Pfannkuchen dabei nicht hauchdünn machen, sondern etwas kräftiger ausbacken.
      • Anschließend kurz abkühlen lassen und wie im Rezept beschrieben in Streifen schneiden.

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    Hitzeschutz-Deckelgreifer

    • Schüssel
    • Schneebesen oder Gabel
    • Messer
    • Schneidebrett
    • optional Pfanne für selbst gemachte Pfannkuchen

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    Zubereitung

    1. Eier-Sahne-Guss vorbereiten

    • Sahne und Eier in eine Schüssel geben.
    • Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.
    • Alles gut miteinander verquirlen.
    • Den Guss beiseitestellen.

    2. Pfannkuchen und Birne vorbereiten

    • Fertige oder selbst gemachte Pfannkuchen in etwa 2 cm breite Streifen schneiden.
    • Die Birne entkernen und in kleine Würfel schneiden.
    • Den Ziegenkäse ebenfalls würfeln.
    • Die Walnüsse grob hacken.

    3. Alles in die Omnia-Form geben

    • Die Pfannkuchenstreifen locker in die beschichtete 2-Liter-Omnia-Form geben.
    • Die Birnenwürfel zwischen die Pfannkuchenstreifen verteilen.
    • Etwa die Hälfte des Ziegenkäses und die Walnüsse ebenfalls dazwischen verteilen.
    • Den Eier-Sahne-Guss langsam darüber gießen.
    • Den restlichen Ziegenkäse oben verteilen.
    • Noch ein paar gehackte Walnüsse darüberstreuen.
    • Wer mag, legt noch ein paar Zweige frischen Thymian obenauf.

    4. Im Omnia backen

    • Omnia mit dem Deckel verschließen.
    • 5 Minuten auf höchster Stufe backen.
    • Danach auf niedrige Stufe zurückschalten.
    • Weitere 15 Minuten backen, bis der Eier-Sahne-Guss gestockt ist.
    • Falls nötig, noch ein paar Minuten nachziehen lassen.

    5. Etwas abkühlen lassen und servieren

    • Den fertigen Pfannkuchen Auflauf aus dem Omnia nehmen.
    • Wir lassen ihn gerne ein paar Minuten abkühlen, dann wird er etwas kompakter und lässt sich besser portionieren.
    • Mit etwas Honig beträufeln.
    • Warm, lauwarm oder auch kalt genießen.

    Unser Favorit: leicht abgekühlt. Dann kommen die verschiedenen Aromen unserer Meinung nach noch besser zusammen. Und falls etwas übrig bleibt, könnt ihr den Auflauf problemlos kalt am nächsten Tag essen.

    Dazu passt ein frischer gemischter Salat, Feldsalat oder Rucola mit einem leicht säuerlichen Dressing.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Pfannkuchen lieber etwas dicker backen

    Wenn ihr die Pfannkuchen selbst macht, backt sie nicht hauchdünn. Etwas dickere Pfannkuchen lassen sich besser in Streifen schneiden und behalten im Auflauf mehr Struktur.

    Fertige Pfannkuchen sind absolut okay

    Unser Original entstand mit fertigen Pfannkuchen aus dem französischen Supermarkt. Gerade unterwegs ist das eine schöne Abkürzung und macht das Rezept noch unkomplizierter.

    Nicht direkt aus dem Omnia servieren

    Wir finden den Auflauf tatsächlich leicht abgekühlt besser als direkt heiß aus dem Omnia. Er wird etwas fester und lässt sich dadurch auch schöner portionieren.

    Kalt ist der Auflauf ebenfalls richtig gut

    Das macht ihn auch interessant für unterwegs. Wenn vom Abendessen etwas übrig bleibt, muss es am nächsten Tag nicht unbedingt noch einmal warm gemacht werden.

    Die Birne darf noch etwas Biss haben

    Nehmt am besten keine sehr weiche, überreife Birne. Eine Birne, die noch etwas fest ist, bleibt nach dem Backen schön stückig.

    Honig erst nach dem Backen

    Den Honig geben wir erst beim Servieren darüber. So könnt ihr selbst entscheiden, wie süß ihr den Auflauf haben möchtet.

    🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
    Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

    🏕️ Mobil gekocht: 
    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Varianten des Rezepts

    Mit Apfel statt Birne

    Eine feste, leicht säuerliche Apfelsorte funktioniert ebenfalls sehr gut.

    Mit Speck

    Für eine deutlich herzhaftere Variante könnt ihr etwas knusprig gebratenen Speck zwischen die Pfannkuchen geben.

    Mit anderen Nüssen

    Walnüsse passen für uns am besten, aber auch Pekannüsse oder Haselnüsse funktionieren.

    Mit etwas Schärfe

    Eine kleine Prise Chiliflocken im Eier-Sahne-Guss gibt dem süß-herzhaften Auflauf etwas mehr Würze.

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Kann man den Pfannkuchen Auflauf vorbereiten?

    Ja. Die Zutaten könnt ihr bereits vorbereiten. Den Eier-Sahne-Guss könnt ihr ebenfalls vorher anrühren. Zusammensetzen und Backen würden wir aber erst kurz vor dem Essen machen.

    Kann man fertige Pfannkuchen verwenden?

    Ja, genau dafür eignet sich das Rezept besonders gut. Wir haben unsere kleinen Pfannkuchen sogar fertig im Kühlregal eines französischen Supermarkts gekauft.

    Kann man die Pfannkuchen selbst machen?

    Natürlich. Das Rezept dafür findet ihr weiter oben. Wichtig ist, sie nicht zu dünn auszubacken, damit sie beim Schneiden und Backen ihre Struktur behalten.

    Kann man den Auflauf auch kalt essen?

    Ja. Und das ist bei uns tatsächlich kein Notfallplan. 😄 Wir finden ihn leicht abgekühlt besonders lecker, aber auch kalt schmeckt er richtig gut.

    Funktioniert das Rezept auch in der 3-Liter-Omnia-Form?

    Ja. Für die 3-Liter-Omnia-Form könnt ihr die Zutatenmenge auf etwa das 1,5-Fache erhöhen. Omnia empfiehlt für die größere Form bei entsprechenden Rezepten eine Anpassung der Menge.

    Beachtet dabei, dass sich die Backzeit etwas verändern kann. Am Ende sollte der Eier-Sahne-Guss auch in der Mitte vollständig gestockt sein.

    Kann ich einen anderen Käse verwenden?

    Ja. Wenn Ziegenkäse nicht euer Ding ist, könnt ihr einen anderen milden Käse verwenden. Der typische Geschmack des Rezepts kommt allerdings gerade durch die Kombination aus Ziegenkäse, Birne, Walnüssen und Honig.

    Muss die Birne geschält werden?

    Nein. Wenn die Schale schön dünn ist, könnt ihr sie dranlassen. Einfach gut waschen, entkernen und würfeln.

    Kann ich den Thymian weglassen?

    Klar. Der Thymian passt sehr gut dazu, ist aber kein Muss.

    ❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

    Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

    Kartoffelschnitz und Spatzen – Gaisburger Marsch Camper-Style

    Kartoffelschnitz und Spatzen – Gaisburger Marsch Camper-Style

    Schwäbischer Kartoffel-Spätzle-Eintopf mit Seitenwurst aus einem Topf

    Es gibt Gerichte, die gehören bei uns einfach zum Samstag dazu. Eines davon ist unser Gaisburger Marsch oder wie wir Schwaben sagen Kartoffelschnitz und Spatzen. Zu Hause gibt es den natürlich ganz klassisch mit extra gekochten Spätzle und ordentlich gerösteten Zwiebeln. Aber nur weil wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind, wollten wir auf unser absolutes Wohlfühlessen nicht verzichten.

    Also haben wir kurzerhand unsere Camper-Version daraus gemacht. Kartoffeln, Karotten, Spätzle, Brühe und Seitenwürste wandern alles in einen Topf. Die Spätzle werden dabei nicht separat gekocht, sondern direkt als kleine Nocken in die Brühe gegeben. Das spart einen Topf, jede Menge Abwasch und funktioniert unterwegs sehr gut.

    Und genau deshalb gibt es dieses schwäbische Lieblingsessen bei uns jetzt auch im Camper.

    Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

    👥 Pers.: 2
    🔪 Prep: ca. 20 Minuten
    🔥 Gar: ca. 25 Minuten
    🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar)
    🧰 Zubehör: 1 Topf, Schneidebrett, Messer, Schüssel, Teelöffel
    ⭐ Abwasch: wenig

    Das Schöne an diesem Rezept, ihr braucht wirklich nicht viel.

    • ein Topf reicht für das komplette Essen
    • kein extra Topf für die Spätzle
    • wenig Abwasch
    • einfache Zutaten, die man gut unterwegs bekommt
    • Kartoffeln, Gemüse, Spätzle und Wurst werden gleichzeitig zu einem sättigenden Essen
    • perfekt für kühle Abende, an denen man einfach etwas Herzhaftes braucht

    Gerade im Wohnmobil versuchen wir beim Kochen gerne, es uns so einfach wie möglich zu machen. Wenn ein Gericht normalerweise drei Töpfe braucht, überlegen wir gerne, ob es auch mit einem funktioniert. Bei unserem Kartoffelschnitz und Spatzen mit Seitenwurst klappt das richtig gut.

    Kleine Schwaben-Warnung: Das hier ist unsere Camper-Version und nicht der klassische Gaisburger Marsch. Den gibt es traditionell mit Rinderbrühe und Fleisch. Unsere Variante ist einfacher, schneller und für unterwegs gedacht.

    Zutaten

    Für den Spätzleteig

    • 6 leicht gehäufte EL Mehl
    • 2 Eier Größe M
    • 1–2 EL Sprudelwasser oder Wasser
    • 1 Prise Salz

    Der Teig soll eher fest und zäh sein und nicht flüssig vom Löffel laufen.

    Für den Eintopf

    • etwas Öl zum Anbraten
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 5 mittelgroße Kartoffeln
    • 1 Karotte
    • 1200 ml Gemüsebrühe
    • 2 Seitenwürste
    • Salz
    • Pfeffer
    • etwas frisch geriebene Muskatnuss
    • frische Petersilie

    Benötigtes Zubehör

    • 1 größerer Topf
    • 1 Schüssel für den Spätzleteig
    • 1 Schneidebrett
    • 1 Messer
    • 1 Teelöffel
    • Kochlöffel


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    Zubereitung

    Schritt 1 – Spätzleteig vorbereiten

    • Mehl und Salz in eine Schüssel geben.
    • Eier dazugeben.
    • 1-2 EL Sprudelwasser dazugeben und alles gut vermischen.
    • Der Teig soll zäh und relativ fest sein.
    • Den Teig etwa 20 Minuten ruhen lassen.

    Die Ruhezeit ist kein Muss, aber sie hilft dem Mehl beim Quellen und macht den Teig etwas geschmeidiger. 20 Minuten sind dafür absolut im Rahmen.

    Schritt 2 – Zwiebeln richtig schön anrösten

    • Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen.
    • Die gewürfelte Zwiebel hineingeben.
    • Bei ordentlich Hitze kräftig anbraten.
    • Die Zwiebeln dürfen ruhig richtig Farbe bekommen.
    • Genau diese Röstaromen geben unserem Eintopf später ordentlich Geschmack.
    • Knoblauch fein hacken und kurz mit den Zwiebeln anbraten.

    Nicht zu früh die Brühe dazugeben: Die Zwiebeln sollen wirklich erst schön gebräunt sein.

    Schritt 3 – Kartoffeln und Karotte dazu

    • Kartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
    • Karotte in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
    • Beides zu den gerösteten Zwiebeln geben.
    • Kurz miteinander anbraten.
    • Mit 1200 ml Gemüsebrühe aufgießen.
    • Mit Salz und Pfeffer würzen.
    • Alles aufkochen lassen.
    • Anschließend etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind.

    Schritt 4 – Spätzle direkt in die Brühe geben

    Jetzt kommt der Camper-Trick:

    • Einen Teelöffel kurz in die heiße Brühe tauchen.
    • Mit dem feuchten Löffel eine kleine Portion Spätzleteig abstechen.
    • Die Nocke direkt in die Brühe gleiten lassen.
    • Den Löffel anschließend wieder in die Brühe tauchen.
    • So löst sich der Teig leichter vom Löffel.
    • Für die nächste Nocke den Löffel wieder feucht machen.
    • So nach und nach den kompletten Spätzleteig verarbeiten.

    Wichtig: Den Löffel wirklich jedes Mal vorher in die Brühe tauchen. Ist er trocken, klebt der Teig daran.

    Schritt 5 – Seitenwürste dazugeben

    • Sobald alle Spätzlenocken in der Brühe sind, die Seitenwürste direkt in den Topf legen.
    • Die Hitze reduzieren.
    • Alles noch etwa 7–10 Minuten ziehen lassen.
    • Dabei sollte die Brühe nicht mehr sprudelnd kochen.

    So können die Spätzle in der heißen Brühe gar ziehen und die Seitenwürste werden gleichzeitig warm.

    Schritt 6 – Abschmecken und servieren

    • Mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
    • Noch einmal Salz und Pfeffer prüfen.
    • Frische Petersilie hacken und darübergeben.
    • Am besten direkt heiß aus dem Topf genießen.

    Und wenn ihr mögt, dürfen natürlich noch ordentlich geröstete Zwiebeln oben drauf. Bei uns gehören die einfach dazu.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Die Zwiebeln dürfen richtig dunkel werden

    Für unseren Geschmack sind die Zwiebeln nicht einfach nur glasig gebraten. Sie dürfen ordentlich Farbe bekommen. Dadurch kommen Röstaromen in den Eintopf, ohne dass ihr dafür eine zusätzliche Pfanne braucht.

    Beim Spätzleteig lieber vorsichtig mit Wasser sein

    Der Teig soll für diese Methode deutlich fester sein als ein Teig, den man durch eine Spätzlepresse drückt. Deshalb das Wasser lieber nach und nach dazugeben.

    Der feuchte Löffel ist hier wirklich wichtig

    Das ist wahrscheinlich der wichtigste kleine Trick beim Rezept. Den Teelöffel vor jeder neuen Nocke kurz in die Brühe tauchen. Dadurch bleibt der Teig nicht ständig am Löffel hängen.

    Die Spätzle nicht wild kochen lassen

    Nachdem die Nocken in der Brühe sind, die Hitze reduzieren. Ein stark sprudelndes Kochen ist hier nicht nötig. Die Spätzle können in der heißen Brühe ziehen und garen.

    Kartoffelgröße nicht unterschätzen

    Die Kartoffelwürfel sollten ungefähr 1,5 cm groß sein. Sind sie deutlich größer, brauchen sie länger und die Spätzle wären unter Umständen schon fertig, bevor die Kartoffeln weich sind.

    Die Brühe lieber erst später endgültig abschmecken

    Die Spätzle geben beim Garen etwas Stärke an die Brühe ab. Deshalb würzen wir lieber zunächst etwas zurückhaltend und schmecken den fertigen Eintopf am Ende noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.

    🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
    Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

    🏕️ Mobil gekocht: 
    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Zum Schaberle

    Omnia reinigen & Backpapier-Schablone – 2in1 Schaber für Campingbackofen – Muki’s Schaberle

    7,90 €

    Varianten des Rezepts

    Mit klassischer Rinderbrühe

    Wenn ihr näher an den klassischen Gaisburger Marsch wollt, könnt ihr statt Gemüsebrühe eine kräftige Rinderbrühe verwenden. Klassische Varianten werden mit Rindfleisch und Rinderbrühe zubereitet.

    Ohne Seitenwurst

    Die Seitenwürste könnt ihr einfach weglassen. Dann habt ihr einen richtig schönen Kartoffel-Spätzle-Eintopf.

    Mit mehr Gemüse

    Wer möchte, kann zusätzlich etwas Sellerie, Lauch oder Petersilienwurzel in den Eintopf geben. Das passt ebenfalls sehr gut zur schwäbischen Richtung.

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Muss der Spätzleteig wirklich 20 Minuten ruhen?

    Nein, zwingend notwendig ist die Ruhezeit nicht. Etwa 10–20 Minuten sind aber sinnvoll, damit das Mehl quellen kann und der Teig geschmeidiger wird. 20 Minuten passen für dieses Rezept daher gut.

    Warum muss der Spätzleteig für dieses Rezept relativ fest sein?

    Weil wir keine klassische Spätzlepresse oder Spätzlereibe verwenden. Wir stechen kleine Nocken mit einem Teelöffel ab und geben sie direkt in die Brühe. Ein zu weicher Teig würde sich dabei schlecht portionieren lassen.

    Warum klebt der Teig am Löffel?

    Meistens ist der Löffel einfach nicht feucht genug. Vor jeder neuen Nocke den Löffel kurz in die heiße Brühe tauchen. Dann lässt sich der Teig wesentlich leichter lösen.

    Kann ich die Seitenwürste direkt in der Brühe erwärmen?

    Ja. Genau deshalb kommen sie erst am Ende dazu. Wenn die Kartoffeln und Spätzle fertig sind, die Würste in die heiße Brühe legen und alles bei reduzierter Hitze noch 7–10 Minuten ziehen lassen.

    Kann ich auch fertige Spätzle verwenden?

    Für unsere Camper-Version würden wir dann die Garzeit entsprechend anpassen und die fertigen Spätzle erst gegen Ende in die Brühe geben. Selbst gemachte Spätzlenocken funktionieren bei diesem Rezept aber besonders gut, weil sie direkt in der Brühe garen.

    Ist das ein klassischer Gaisburger Marsch?

    Nicht ganz. Der klassische Gaisburger Marsch wird traditionell mit kräftiger Rinderbrühe, Rindfleisch, Kartoffeln und Spätzle zubereitet. Unsere Variante ist bewusst eine vereinfachte Camper-Version mit Gemüsebrühe und Seitenwurst. Die Kombination aus Kartoffeln und Spätzle ist aber gerade das typische Merkmal des Gerichts.

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    Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz aus dem Omnia

    Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz aus dem Omnia

    Herzhafter Zwetschgen-Knusperkranz – süß, würzig und richtig schön knusprig

    Zwetschgen müssen nicht immer nur auf den Kuchen. Bei diesem Rezept landen sie zusammen mit cremigem Gorgonzola und Schwarzwälder Schinken in knusprigem Blätterteig , genau diese Mischung aus süß, herzhaft und würzig macht den Kranz so lecker.

    Wir lieben solche Rezepte gerade beim Campen. Wenig Zutaten, schnell vorbereitet und der Omnia Campingbackofen übernimmt den Rest. Besonders im Spätsommer, wenn es überall frische Zwetschgen gibt, ist das für uns ein richtig schönes Campinggericht.

    Die leicht süßen Zwetschgen passen überraschend gut zum kräftigen Gorgonzola. Dazu kommt der würzige Schwarzwälder Schinken und außen der knusprige Blätterteig. Am besten schmeckt der Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz übrigens lauwarm, dann kommen die verschiedenen Aromen richtig schön zur Geltung.

    Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

    👥 Pers.: 2-3, 🔪 Prep: ca. 15 Minuten, 🔥 Gar: ca. 20–25 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar)., 🔥 höchste Stufe, 🧰 Zubehör: Omnia Campingbackofen, Silikonform, Messer, Pinsel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Schwierigkeitsgrad: einfach 🧽 Abwasch: wenig

    Der Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz ist genau die Art von Rezept, die wir beim Camping mögen.

    Ihr braucht nur wenige Zutaten und müsst nichts vorkochen. Die Zwetschgen lassen sich schnell vorbereiten, der Blätterteig kommt direkt aus dem Kühlregal und anschließend übernimmt der Omnia Campingbackofen.

    Außerdem braucht ihr nur ein paar Utensilien und habt keinen großen Abwasch. Und optisch macht der fertige Kranz auf dem Campingtisch auch noch richtig was her.

    Besonders schön ist das Rezept für die Zeit zwischen Sommer und Herbst, wenn die ersten Zwetschgen auf dem Markt liegen und man schon wieder Lust auf etwas Herzhaftes und Wärmendes bekommt.

    Zutaten

    • 12 Zwetschgen
    • 100 g Gorgonzola
    • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken
    • 1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
    • 1 Eigelb
    • 1 EL gehackte Mandeln oder andere Nüsse

    Benötigtes Zubehör

    Zubereitung

    Schritt 1 – Zwetschgen vorbereiten

    • Zwetschgen waschen und halbieren.
    • Dabei nicht komplett durchschneiden, sodass die beiden Hälften unten noch zusammenhängen.
    • Die Steine vorsichtig entfernen.
    • Jeweils etwa 1 TL Gorgonzola in die geöffnete Zwetschge geben.

    Schritt 2 – Zwetschgen mit Schinken umwickeln

    • Jede Scheibe Schwarzwälder Schinken längs halbieren.
    • Je eine halbe Scheibe um eine gefüllte Zwetschge wickeln.
    • Die Zwetschge sollte dabei oben noch etwas herausschauen.

    Schritt 3 – Blätterteig vorbereiten

    • Blätterteig ausrollen.
    • In 12 möglichst gleich große Stücke schneiden.
    • Je eine eingewickelte Zwetschge auf ein Stück Blätterteig setzen.
    • Den Blätterteig seitlich nach oben klappen und rund um die Zwetschge zusammendrücken.
    • Auch hier darf die Zwetschge oben noch sichtbar bleiben.

    Schritt 4 – Ab in den Omnia

    • Die Silikonform in den Omnia stellen.
    • Die vorbereiteten Zwetschgen rundherum in die Form setzen.
    • Mit verquirltem Eigelb bepinseln.
    • Mit den gehackten Mandeln oder anderen Nüssen bestreuen.
    • Deckel aufsetzen.

    Schritt 5 – Backen

    • Den Knusperkranz etwa 20–25 Minuten bei höchster Stufe backen.
    • Nach etwa 20 Minuten zum ersten Mal kontrollieren.
    • Sobald der Blätterteig schön goldbraun und knusprig ist, ist der Kranz fertig.

    Wichtig: Den Knusperkranz nach dem Backen etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckt er unserer Meinung nach am besten und die Aromen von Zwetschgen, Gorgonzola und Schinken kommen dann besonders gut zusammen.

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    Unsere Tipps zum Rezept

    Zwetschgen nicht ganz durchschneiden

    Das ist bei diesem Rezept besonders wichtig: Die Zwetschgen nicht komplett durchschneiden, sondern unten noch zusammenlassen. So könnt ihr sie gut aufklappen und füllen, ohne dass sie auseinanderfallen oder der Gorgonzola später zu leicht herausläuft.

    Gorgonzola nach Geschmack

    Wir mögen die Kombination mit dem kräftigen Gorgonzola sehr gerne. Wenn ihr es etwas milder mögt, könnt ihr natürlich auch einen milderen Blauschimmelkäse verwenden.

    Die Zwetschge darf oben herausschauen

    Beim Umwickeln mit Schinken und später beim Einschlagen des Blätterteigs muss die Zwetschge nicht komplett verschwinden. Wir lassen sie oben bewusst etwas herausschauen, das sieht schön aus und man erkennt direkt, was sich im Knusperkranz versteckt.

    Blätterteig nicht zu knapp bemessen

    Die 12 Blätterteigstücke sollten groß genug sein, damit ihr die Zwetschge seitlich gut einschlagen könnt. Dabei muss nicht alles perfekt aussehen, im Omnia darf es ruhig ein bisschen rustikal sein.

    Die Hitze im Omnia

    Bei diesem Rezept backen wir auf höchster Stufe etwa 20–25 Minuten. Da jeder Herd etwas anders arbeitet, solltet ihr ab etwa 20 Minuten einen Blick darauf werfen.

    Entscheidend ist nicht die genaue Minute, sondern dass der Blätterteig schön goldbraun und knusprig ist.

    Ohne Vorkochen

    Die Zwetschgen kommen roh in den Blätterteig. Es muss vorher nichts gekocht oder angebraten werden.

    Silikonform oder Gitter?

    Wir haben den Knusperkranz in der Silikonform gebacken. Das funktioniert unkompliziert und erleichtert später das Herausnehmen.

    Wenn ihr keine Silikonform habt, könnt ihr den Knusperkranz auch auf dem Omnia-Gitter mit Backpapier zubereiten. Das Backpapier sollte dabei passend zugeschnitten sein und nicht über den Rand hinausragen. Das Zuschneiden klappt am Besten mit unserem Muki´s Schaberle.

    Nicht direkt heiß essen

    Hier lohnt sich ein bisschen Geduld. Lasst den Knusperkranz nach dem Backen kurz abkühlen und esst ihn am besten lauwarm. Dann sind die Zwetschgen schön weich, der Gorgonzola cremig und die verschiedenen Aromen kommen viel besser zur Geltung.

    Nüsse nach Geschmack

    Wir haben gehackte Mandeln verwendet. Ihr könnt aber genauso gut Walnüsse oder Haselnüsse nehmen – je nachdem, was ihr gerade im Camper habt.

    🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
    Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

    🏕️ Mobil gekocht: 
    Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

    Praktischer Tipp aus der Campingküche

    Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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    Varianten des Rezepts

    Variante 1 – mit Walnüssen

    Statt Mandeln gehackte Walnüsse verwenden. Die passen besonders gut zum kräftigen Gorgonzola.

    Variante 2 – milder

    Gorgonzola durch einen milderen Blauschimmelkäse oder einen cremigen Weichkäse ersetzen.

    Variante 3 – ohne Fleisch

    Den Schwarzwälder Schinken einfach weglassen. Die Kombination aus Zwetschgen, Käse und Blätterteig funktioniert auch vegetarisch.

    Variante 4 – etwas würziger

    Wer es gerne etwas kräftiger mag, kann zusätzlich eine kleine Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer über die Zwetschgen geben.

    Häufige Fragen zum Rezept 

    Kann man den Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz vorbereiten?

    Ja. Ihr könnt die Zwetschgen bereits füllen und mit Schinken und Blätterteig vorbereiten. Bis zum Backen am besten kühl stellen. Das Eigelb und die Nüsse kommen erst direkt vor dem Backen darauf.

    Wie lange hält sich der Zwetschgen-Knusperkranz?

    Am besten schmeckt er frisch und lauwarm. Falls etwas übrig bleibt, könnt ihr ihn abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und später noch einmal erwärmen. Der Blätterteig wird dann allerdings nicht mehr ganz so knusprig wie frisch aus dem Omnia.

    Kann ich die Zutaten ersetzen?

    Ja. Gorgonzola könnt ihr durch einen anderen Blauschimmelkäse ersetzen. Bei den Nüssen seid ihr ebenfalls flexibel.

    Für eine vegetarische Variante könnt ihr den Schwarzwälder Schinken einfach weglassen.

    In welcher Omnia Form habt ihr das Rezept gebacken?

    In der kleinen 2 l Omnia Form. Die 12 Zwetschgen passen mit der verwendeten Silikonform dort perfekt hinein.

    Funktioniert das Rezept im 3-Liter-Omnia?

    Ja, natürlich. Im 3-Liter-Omnia funktioniert das Rezept ebenfalls. Da die 3-Liter-Maxiform höher ist, könnte die Garzeit etwas variieren. 

    Funktioniert das Rezept auch in anderen Campingbacköfen?

    Ja. Das Rezept lässt sich auch in anderen Campingbacköfen zubereiten. Wenn ihr einen anderen Campingbackofen verwendet, kann die benötigte Backzeit etwas abweichen.

    Funktioniert das Rezept auch ohne Silikonform?

    Ja. Wenn ihr keine Silikonform habt, könnt ihr den Knusperkranz auch mit dem Omnia-Gitter und passend zugeschnittenem Backpapier backen.

    Das Gitter sorgt dafür, dass der Blätterteig nicht direkt auf dem Boden der Form liegt. Das Backpapier verhindert zusätzlich, dass etwas durch das Gitter fällt.

    Wichtig: Das Backpapier passend zuschneiden und darauf achten, dass es nicht über den Rand hinausragt und mit der Flamme in Kontakt kommen kann -> Muki´s Schaberle

    Muss der Omnia vorgeheizt werden?

    Für dieses Rezept heizen wir den Omnia nicht separat vor. Die vorbereiteten Zwetschgen kommen direkt in den Omnia und werden dort gebacken.

    Warum sollte man den Kranz lauwarm essen?

    Weil dann die Kombination aus süßen Zwetschgen, cremigem Gorgonzola und würzigem Schwarzwälder Schinken unserer Meinung nach am besten zur Geltung kommt. Direkt aus dem Omnia ist der Käse außerdem noch sehr heiß.

    ❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

    Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss