Herzhafter Pfannkuchen Auflauf mit Birne und Ziegenkäse aus dem Omnia

Herzhafter Pfannkuchen Auflauf mit Birne und Ziegenkäse aus dem Omnia

Süß trifft herzhaft: Pfannkuchen Auflauf mit Birne, Ziegenkäse und Walnüssen

Die Idee für diesen Pfannkuchen Auflauf ist tatsächlich ganz spontan in Frankreich entstanden. Wir standen im Supermarkt vor dem Kühlregal und haben dort fertige kleine Pfannkuchen entdeckt. Eigentlich wollten wir gar nichts Bestimmtes daraus machen, aber zusammen mit Birne, Ziegenkäse und ein paar Walnüssen klang das nach einer Kombination, die wir unbedingt ausprobieren mussten.

Also kamen die Pfannkuchen in die Omnia-Form. Dazu ein einfacher Eier-Sahne-Guss, Ziegenkäse, Birne und Walnüsse. Zum Schluss noch etwas Honig darüber, fertig war unser süß-herzhafter Pfannkuchen Auflauf.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2
🔪 Prep: ca. 10 Minuten
🔥 Gar: ca. 20 Minuten
🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher, D-Platte, 1,8 kW, 30 mbar
♨️ Omnia: 2-Liter-Form, beschichtet
🧰 Zubehör: Schüssel, Gabel, Messer, Schneidebrett
🧻 Backpapier: nicht nötig
⭐ Abwasch: wenig

Fürs Camping ist das Rezept genau deshalb praktisch: Wenn ihr fertige Pfannkuchen verwendet, gibt es kaum Vorbereitung und nichts muss vorher gebraten werden. Alles wird in der Omnia-Form zusammengesetzt und anschließend gebacken. Der Auflauf schmeckt nicht nur warm. Wir finden ihn leicht abgekühlt sogar noch besser und auch kalt ist er richtig lecker, perfekt, wenn beim Campen nicht immer alles genau zur Essenszeit fertig werden muss.

Die Kombination aus süßer Birne, würzigem Ziegenkäse, knackigen Walnüssen und etwas Honig funktioniert einfach richtig gut. Ein paar frische Thymianzweige passen ebenfalls prima dazu.

Zutaten

Für den Pfannkuchen Auflauf

  • 7 kleine Pfannkuchen (unsere haben wir fertig eingekauft ca. 16 cm Durchmesser, etwa 350 g)
  • 1 Birne
  • 100 g Ziegenkäse
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • etwas Honig zum Servieren
  • optional einige Zweige frischer Thymian

Für den Eier-Sahne-Guss

  • 200 ml Sahne
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Muskat

Pfannkuchen selbst machen

Natürlich könnt ihr die Pfannkuchen auch selbst machen. Gerade wenn ihr sowieso Mehl, Eier und Milch dabei habt, ist das überhaupt kein Problem.

Wichtig ist nur, die Pfannkuchen nicht zu dünn ausbacken. Sie sollten etwas stabiler sein, damit sie beim Schneiden und später im Omnia nicht komplett zerfallen.

 

Zutaten für ca. 7 kleine Pfannkuchen

  • 2 Eier
  • 150 ml Milch
  • 100 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Butter oder Öl zum Ausbacken

    Zubereitung

    • Eier und Milch miteinander verrühren.
    • Mehl und Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
    • Den Teig kurz ruhen lassen.
    • Eine Pfanne leicht einfetten und kleine Pfannkuchen von etwa 16 cm Durchmesser ausbacken.
    • Die Pfannkuchen dabei nicht hauchdünn machen, sondern etwas kräftiger ausbacken.
    • Anschließend kurz abkühlen lassen und wie im Rezept beschrieben in Streifen schneiden.

Benötigtes Zubehör

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  • Schüssel
  • Schneebesen oder Gabel
  • Messer
  • Schneidebrett
  • optional Pfanne für selbst gemachte Pfannkuchen

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Zubereitung

1. Eier-Sahne-Guss vorbereiten

  • Sahne und Eier in eine Schüssel geben.
  • Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.
  • Alles gut miteinander verquirlen.
  • Den Guss beiseitestellen.

2. Pfannkuchen und Birne vorbereiten

  • Fertige oder selbst gemachte Pfannkuchen in etwa 2 cm breite Streifen schneiden.
  • Die Birne entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • Den Ziegenkäse ebenfalls würfeln.
  • Die Walnüsse grob hacken.

3. Alles in die Omnia-Form geben

  • Die Pfannkuchenstreifen locker in die beschichtete 2-Liter-Omnia-Form geben.
  • Die Birnenwürfel zwischen die Pfannkuchenstreifen verteilen.
  • Etwa die Hälfte des Ziegenkäses und die Walnüsse ebenfalls dazwischen verteilen.
  • Den Eier-Sahne-Guss langsam darüber gießen.
  • Den restlichen Ziegenkäse oben verteilen.
  • Noch ein paar gehackte Walnüsse darüberstreuen.
  • Wer mag, legt noch ein paar Zweige frischen Thymian obenauf.

4. Im Omnia backen

  • Omnia mit dem Deckel verschließen.
  • 5 Minuten auf höchster Stufe backen.
  • Danach auf niedrige Stufe zurückschalten.
  • Weitere 15 Minuten backen, bis der Eier-Sahne-Guss gestockt ist.
  • Falls nötig, noch ein paar Minuten nachziehen lassen.

5. Etwas abkühlen lassen und servieren

  • Den fertigen Pfannkuchen Auflauf aus dem Omnia nehmen.
  • Wir lassen ihn gerne ein paar Minuten abkühlen, dann wird er etwas kompakter und lässt sich besser portionieren.
  • Mit etwas Honig beträufeln.
  • Warm, lauwarm oder auch kalt genießen.

Unser Favorit: leicht abgekühlt. Dann kommen die verschiedenen Aromen unserer Meinung nach noch besser zusammen. Und falls etwas übrig bleibt, könnt ihr den Auflauf problemlos kalt am nächsten Tag essen.

Dazu passt ein frischer gemischter Salat, Feldsalat oder Rucola mit einem leicht säuerlichen Dressing.

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Unsere Tipps zum Rezept

Pfannkuchen lieber etwas dicker backen

Wenn ihr die Pfannkuchen selbst macht, backt sie nicht hauchdünn. Etwas dickere Pfannkuchen lassen sich besser in Streifen schneiden und behalten im Auflauf mehr Struktur.

Fertige Pfannkuchen sind absolut okay

Unser Original entstand mit fertigen Pfannkuchen aus dem französischen Supermarkt. Gerade unterwegs ist das eine schöne Abkürzung und macht das Rezept noch unkomplizierter.

Nicht direkt aus dem Omnia servieren

Wir finden den Auflauf tatsächlich leicht abgekühlt besser als direkt heiß aus dem Omnia. Er wird etwas fester und lässt sich dadurch auch schöner portionieren.

Kalt ist der Auflauf ebenfalls richtig gut

Das macht ihn auch interessant für unterwegs. Wenn vom Abendessen etwas übrig bleibt, muss es am nächsten Tag nicht unbedingt noch einmal warm gemacht werden.

Die Birne darf noch etwas Biss haben

Nehmt am besten keine sehr weiche, überreife Birne. Eine Birne, die noch etwas fest ist, bleibt nach dem Backen schön stückig.

Honig erst nach dem Backen

Den Honig geben wir erst beim Servieren darüber. So könnt ihr selbst entscheiden, wie süß ihr den Auflauf haben möchtet.

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Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

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Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Varianten des Rezepts

Mit Apfel statt Birne

Eine feste, leicht säuerliche Apfelsorte funktioniert ebenfalls sehr gut.

Mit Speck

Für eine deutlich herzhaftere Variante könnt ihr etwas knusprig gebratenen Speck zwischen die Pfannkuchen geben.

Mit anderen Nüssen

Walnüsse passen für uns am besten, aber auch Pekannüsse oder Haselnüsse funktionieren.

Mit etwas Schärfe

Eine kleine Prise Chiliflocken im Eier-Sahne-Guss gibt dem süß-herzhaften Auflauf etwas mehr Würze.

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann man den Pfannkuchen Auflauf vorbereiten?

Ja. Die Zutaten könnt ihr bereits vorbereiten. Den Eier-Sahne-Guss könnt ihr ebenfalls vorher anrühren. Zusammensetzen und Backen würden wir aber erst kurz vor dem Essen machen.

Kann man fertige Pfannkuchen verwenden?

Ja, genau dafür eignet sich das Rezept besonders gut. Wir haben unsere kleinen Pfannkuchen sogar fertig im Kühlregal eines französischen Supermarkts gekauft.

Kann man die Pfannkuchen selbst machen?

Natürlich. Das Rezept dafür findet ihr weiter oben. Wichtig ist, sie nicht zu dünn auszubacken, damit sie beim Schneiden und Backen ihre Struktur behalten.

Kann man den Auflauf auch kalt essen?

Ja. Und das ist bei uns tatsächlich kein Notfallplan. 😄 Wir finden ihn leicht abgekühlt besonders lecker, aber auch kalt schmeckt er richtig gut.

Funktioniert das Rezept auch in der 3-Liter-Omnia-Form?

Ja. Für die 3-Liter-Omnia-Form könnt ihr die Zutatenmenge auf etwa das 1,5-Fache erhöhen. Omnia empfiehlt für die größere Form bei entsprechenden Rezepten eine Anpassung der Menge.

Beachtet dabei, dass sich die Backzeit etwas verändern kann. Am Ende sollte der Eier-Sahne-Guss auch in der Mitte vollständig gestockt sein.

Kann ich einen anderen Käse verwenden?

Ja. Wenn Ziegenkäse nicht euer Ding ist, könnt ihr einen anderen milden Käse verwenden. Der typische Geschmack des Rezepts kommt allerdings gerade durch die Kombination aus Ziegenkäse, Birne, Walnüssen und Honig.

Muss die Birne geschält werden?

Nein. Wenn die Schale schön dünn ist, könnt ihr sie dranlassen. Einfach gut waschen, entkernen und würfeln.

Kann ich den Thymian weglassen?

Klar. Der Thymian passt sehr gut dazu, ist aber kein Muss.

❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz aus dem Omnia

Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz aus dem Omnia

Herzhafter Zwetschgen-Knusperkranz – süß, würzig und richtig schön knusprig

Zwetschgen müssen nicht immer nur auf den Kuchen. Bei diesem Rezept landen sie zusammen mit cremigem Gorgonzola und Schwarzwälder Schinken in knusprigem Blätterteig , genau diese Mischung aus süß, herzhaft und würzig macht den Kranz so lecker.

Wir lieben solche Rezepte gerade beim Campen. Wenig Zutaten, schnell vorbereitet und der Omnia Campingbackofen übernimmt den Rest. Besonders im Spätsommer, wenn es überall frische Zwetschgen gibt, ist das für uns ein richtig schönes Campinggericht.

Die leicht süßen Zwetschgen passen überraschend gut zum kräftigen Gorgonzola. Dazu kommt der würzige Schwarzwälder Schinken und außen der knusprige Blätterteig. Am besten schmeckt der Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz übrigens lauwarm, dann kommen die verschiedenen Aromen richtig schön zur Geltung.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2-3, 🔪 Prep: ca. 15 Minuten, 🔥 Gar: ca. 20–25 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar)., 🔥 höchste Stufe, 🧰 Zubehör: Omnia Campingbackofen, Silikonform, Messer, Pinsel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Schwierigkeitsgrad: einfach 🧽 Abwasch: wenig

Der Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz ist genau die Art von Rezept, die wir beim Camping mögen.

Ihr braucht nur wenige Zutaten und müsst nichts vorkochen. Die Zwetschgen lassen sich schnell vorbereiten, der Blätterteig kommt direkt aus dem Kühlregal und anschließend übernimmt der Omnia Campingbackofen.

Außerdem braucht ihr nur ein paar Utensilien und habt keinen großen Abwasch. Und optisch macht der fertige Kranz auf dem Campingtisch auch noch richtig was her.

Besonders schön ist das Rezept für die Zeit zwischen Sommer und Herbst, wenn die ersten Zwetschgen auf dem Markt liegen und man schon wieder Lust auf etwas Herzhaftes und Wärmendes bekommt.

Zutaten

  • 12 Zwetschgen
  • 100 g Gorgonzola
  • 6 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 Eigelb
  • 1 EL gehackte Mandeln oder andere Nüsse

Benötigtes Zubehör

Zubereitung

Schritt 1 – Zwetschgen vorbereiten

  • Zwetschgen waschen und halbieren.
  • Dabei nicht komplett durchschneiden, sodass die beiden Hälften unten noch zusammenhängen.
  • Die Steine vorsichtig entfernen.
  • Jeweils etwa 1 TL Gorgonzola in die geöffnete Zwetschge geben.

Schritt 2 – Zwetschgen mit Schinken umwickeln

  • Jede Scheibe Schwarzwälder Schinken längs halbieren.
  • Je eine halbe Scheibe um eine gefüllte Zwetschge wickeln.
  • Die Zwetschge sollte dabei oben noch etwas herausschauen.

Schritt 3 – Blätterteig vorbereiten

  • Blätterteig ausrollen.
  • In 12 möglichst gleich große Stücke schneiden.
  • Je eine eingewickelte Zwetschge auf ein Stück Blätterteig setzen.
  • Den Blätterteig seitlich nach oben klappen und rund um die Zwetschge zusammendrücken.
  • Auch hier darf die Zwetschge oben noch sichtbar bleiben.

Schritt 4 – Ab in den Omnia

  • Die Silikonform in den Omnia stellen.
  • Die vorbereiteten Zwetschgen rundherum in die Form setzen.
  • Mit verquirltem Eigelb bepinseln.
  • Mit den gehackten Mandeln oder anderen Nüssen bestreuen.
  • Deckel aufsetzen.

Schritt 5 – Backen

  • Den Knusperkranz etwa 20–25 Minuten bei höchster Stufe backen.
  • Nach etwa 20 Minuten zum ersten Mal kontrollieren.
  • Sobald der Blätterteig schön goldbraun und knusprig ist, ist der Kranz fertig.

Wichtig: Den Knusperkranz nach dem Backen etwas abkühlen lassen. Lauwarm schmeckt er unserer Meinung nach am besten und die Aromen von Zwetschgen, Gorgonzola und Schinken kommen dann besonders gut zusammen.

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Unsere Tipps zum Rezept

Zwetschgen nicht ganz durchschneiden

Das ist bei diesem Rezept besonders wichtig: Die Zwetschgen nicht komplett durchschneiden, sondern unten noch zusammenlassen. So könnt ihr sie gut aufklappen und füllen, ohne dass sie auseinanderfallen oder der Gorgonzola später zu leicht herausläuft.

Gorgonzola nach Geschmack

Wir mögen die Kombination mit dem kräftigen Gorgonzola sehr gerne. Wenn ihr es etwas milder mögt, könnt ihr natürlich auch einen milderen Blauschimmelkäse verwenden.

Die Zwetschge darf oben herausschauen

Beim Umwickeln mit Schinken und später beim Einschlagen des Blätterteigs muss die Zwetschge nicht komplett verschwinden. Wir lassen sie oben bewusst etwas herausschauen, das sieht schön aus und man erkennt direkt, was sich im Knusperkranz versteckt.

Blätterteig nicht zu knapp bemessen

Die 12 Blätterteigstücke sollten groß genug sein, damit ihr die Zwetschge seitlich gut einschlagen könnt. Dabei muss nicht alles perfekt aussehen, im Omnia darf es ruhig ein bisschen rustikal sein.

Die Hitze im Omnia

Bei diesem Rezept backen wir auf höchster Stufe etwa 20–25 Minuten. Da jeder Herd etwas anders arbeitet, solltet ihr ab etwa 20 Minuten einen Blick darauf werfen.

Entscheidend ist nicht die genaue Minute, sondern dass der Blätterteig schön goldbraun und knusprig ist.

Ohne Vorkochen

Die Zwetschgen kommen roh in den Blätterteig. Es muss vorher nichts gekocht oder angebraten werden.

Silikonform oder Gitter?

Wir haben den Knusperkranz in der Silikonform gebacken. Das funktioniert unkompliziert und erleichtert später das Herausnehmen.

Wenn ihr keine Silikonform habt, könnt ihr den Knusperkranz auch auf dem Omnia-Gitter mit Backpapier zubereiten. Das Backpapier sollte dabei passend zugeschnitten sein und nicht über den Rand hinausragen. Das Zuschneiden klappt am Besten mit unserem Muki´s Schaberle.

Nicht direkt heiß essen

Hier lohnt sich ein bisschen Geduld. Lasst den Knusperkranz nach dem Backen kurz abkühlen und esst ihn am besten lauwarm. Dann sind die Zwetschgen schön weich, der Gorgonzola cremig und die verschiedenen Aromen kommen viel besser zur Geltung.

Nüsse nach Geschmack

Wir haben gehackte Mandeln verwendet. Ihr könnt aber genauso gut Walnüsse oder Haselnüsse nehmen – je nachdem, was ihr gerade im Camper habt.

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Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Varianten des Rezepts

Variante 1 – mit Walnüssen

Statt Mandeln gehackte Walnüsse verwenden. Die passen besonders gut zum kräftigen Gorgonzola.

Variante 2 – milder

Gorgonzola durch einen milderen Blauschimmelkäse oder einen cremigen Weichkäse ersetzen.

Variante 3 – ohne Fleisch

Den Schwarzwälder Schinken einfach weglassen. Die Kombination aus Zwetschgen, Käse und Blätterteig funktioniert auch vegetarisch.

Variante 4 – etwas würziger

Wer es gerne etwas kräftiger mag, kann zusätzlich eine kleine Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer über die Zwetschgen geben.

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann man den Zwetschgen-Gorgonzola-Knusperkranz vorbereiten?

Ja. Ihr könnt die Zwetschgen bereits füllen und mit Schinken und Blätterteig vorbereiten. Bis zum Backen am besten kühl stellen. Das Eigelb und die Nüsse kommen erst direkt vor dem Backen darauf.

Wie lange hält sich der Zwetschgen-Knusperkranz?

Am besten schmeckt er frisch und lauwarm. Falls etwas übrig bleibt, könnt ihr ihn abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und später noch einmal erwärmen. Der Blätterteig wird dann allerdings nicht mehr ganz so knusprig wie frisch aus dem Omnia.

Kann ich die Zutaten ersetzen?

Ja. Gorgonzola könnt ihr durch einen anderen Blauschimmelkäse ersetzen. Bei den Nüssen seid ihr ebenfalls flexibel.

Für eine vegetarische Variante könnt ihr den Schwarzwälder Schinken einfach weglassen.

In welcher Omnia Form habt ihr das Rezept gebacken?

In der kleinen 2 l Omnia Form. Die 12 Zwetschgen passen mit der verwendeten Silikonform dort perfekt hinein.

Funktioniert das Rezept im 3-Liter-Omnia?

Ja, natürlich. Im 3-Liter-Omnia funktioniert das Rezept ebenfalls. Da die 3-Liter-Maxiform höher ist, könnte die Garzeit etwas variieren. 

Funktioniert das Rezept auch in anderen Campingbacköfen?

Ja. Das Rezept lässt sich auch in anderen Campingbacköfen zubereiten. Wenn ihr einen anderen Campingbackofen verwendet, kann die benötigte Backzeit etwas abweichen.

Funktioniert das Rezept auch ohne Silikonform?

Ja. Wenn ihr keine Silikonform habt, könnt ihr den Knusperkranz auch mit dem Omnia-Gitter und passend zugeschnittenem Backpapier backen.

Das Gitter sorgt dafür, dass der Blätterteig nicht direkt auf dem Boden der Form liegt. Das Backpapier verhindert zusätzlich, dass etwas durch das Gitter fällt.

Wichtig: Das Backpapier passend zuschneiden und darauf achten, dass es nicht über den Rand hinausragt und mit der Flamme in Kontakt kommen kann -> Muki´s Schaberle

Muss der Omnia vorgeheizt werden?

Für dieses Rezept heizen wir den Omnia nicht separat vor. Die vorbereiteten Zwetschgen kommen direkt in den Omnia und werden dort gebacken.

Warum sollte man den Kranz lauwarm essen?

Weil dann die Kombination aus süßen Zwetschgen, cremigem Gorgonzola und würzigem Schwarzwälder Schinken unserer Meinung nach am besten zur Geltung kommt. Direkt aus dem Omnia ist der Käse außerdem noch sehr heiß.

❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

Chili con Carne One Pot mit Hörnli-Nudeln aus dem Omnia

Chili con Carne One Pot mit Hörnli-Nudeln aus dem Omnia

Würziger One-Pot-Auflauf mit Hackfleisch, Bohnen, Mais und Käse

Chili con Carne gehört zu den bekanntesten Gerichten der Tex-Mex-Küche. Woher das ursprüngliche Chili genau stammt, darüber wird bis heute diskutiert, fest steht aber, die Kombination aus würzigem Fleisch, Tomaten, Bohnen und Chili ist längst ein Klassiker und eignet sich perfekt für einen großen Topf über dem Feuer.

​Chili trifft Campingküche

​Wir drehen den Klassiker heute einfach ein bisschen weiter. Statt nur Chili gibt es bei uns noch kleine Hörnli-Nudeln dazu. Und genau die machen aus dem würzigen Gericht einen richtig praktischen One Pot aus dem Omnia. Die Nudeln kommen roh in die Sauce und garen direkt darin, während Bohnen, Mais und Paprika für ordentlich Geschmack und Biss sorgen.

​Zum Schluss wird das Ganze noch mit Mozzarella und Cheddar überbacken. So wird aus einem klassischen Chili ein unkompliziertes Campinggericht, das nach einem langen Tag unterwegs genau das Richtige ist, deftig, sättigend und mit möglichst wenig Abwasch.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Personen: ca. 2-3 🔪 Vorbereitung: ca. 10 Minuten, 🔥 Garzeit: ca. 43–50 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30 mbar), 🔥 Omnia: 2-Liter-Omnia-Form, 🧰 Zubehör: Messer, Schneidebrett, Kochlöffel, 🧻 Backpapier: nicht notwendig, ⭐ Faktor: einfach & deftig, 🧽 Abwasch: gering

Zutaten

  • 350–400 g Rinderhack
  • 1 Dose, 400 g gehackte Tomaten
  • 125 g Hörnle-Nudeln
  • 1 rote Paprika
  • 1 Dose 400 g Kidneybohnen mit Flüssigkeit
  • 1 kleine Dose ca. 150 g Mais mit Flüssigkeit
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Mais Wasser → ca. 150 g/ml Wasser
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Cheddar nach Geschmack
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüß
  • optional: geräuchertes Paprikapulver, Zartbitterschokolade

Benötigtes Zubehör

Zubereitung

Schritt 1 – Hackfleisch im Omnia anbraten

  • Rinderhackfleisch direkt in die Omnia-Form geben.
  • Auf höchste Stufe das Hackfleisch unter Rühren krümelig braten.
  • Mit Salz, Pfeffer, edelsüßem Paprikapulver und optional geräuchertem Paprikapulver würzen.
  • Tomatenmark dazugeben und kurz mit anrösten.

Schritt 2 – Die One-Pot-Zutaten dazugeben

  • Die rohen Hörnli-Nudeln dazugeben.
  • Gehackte Tomaten hineingeben.
  • Rote Paprika in kleine Würfel schneiden und dazugeben.
  • Kidneybohnen mit ihrer Flüssigkeit hineingeben.
  • Mais ebenfalls mit der Flüssigkeit dazugeben.
  • Chilischote in feine Ringe schneiden und unterheben.
  • 100 ml Wasser dazugeben.

Schritt 3 – One Pot garen

  • Deckel aufsetzen.
  • 10 Minuten auf höchster Stufe garen.
  • Danach auf mittlere Hitze zurückschalten.
  • Weitere 25–30 Minuten garen.
  • Gegen Ende kontrollieren, ob die Hörnle gar sind.

Falls die Nudeln noch etwas Biss haben, einfach noch einige Minuten weitergaren
Immer wieder Flüssigkeit kontrollieren und ggf. nachgießen

Schritt 4 – Käse drauf und überbacken

  • Mozzarella in kleine Stücke zupfen.
  • Auf dem Chili con Carne verteilen.
  • Cheddar darüber geben.
  • Deckel wieder aufsetzen.
  • Weitere 8–10 Minuten auf mittlerer Stufe überbacken.

Danach den Omnia vom Herd nehmen und das Chili con Carne einige Minuten ruhen lassen.

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Unsere Tipps zum Rezept

Unser kleiner Chili-Geheimtipp: Zartbitterschokolade

Ein kleines Stück Zartbitterschokolade kann dem Chili richtig viel Geschmack geben.

Keine Angst: Es soll natürlich nicht nach Schokolade schmecken. Die Schokolade sorgt eher für eine dunklere, etwas rundere und tiefere Würze.

Die Flüssigkeit aus Bohnen und Mais bleibt drin

Bei einem normalen Chili würden wir die Flüssigkeit vielleicht abgießen. Hier nicht.

Die Flüssigkeit aus Kidneybohnen und Mais hilft dabei, die rohen Hörnle-Nudeln im Omnia zu garen. Zusammen mit den gehackten Tomaten und dem Wasser entsteht genau die Flüssigkeit, die wir für den One Pot brauchen.

Warum kleine Hörnle?

Wir haben Mini-Hörnle verwendet. Die kleinen Nudeln eignen sich super für dieses Rezept, weil sie schnell gar werden und viel von der würzigen Sauce aufnehmen.

Natürlich könnt ihr auch andere kleine Hörnchen-Nudeln verwenden.

Bei größeren Nudeln kann sich die Garzeit verlängern und eventuell etwas mehr Flüssigkeit notwendig sein.

2-Liter- oder 3-Liter-Omnia?

​Wir haben dieses Rezept mit der angegebenen Menge in unserer 2-Liter-Omnia-Form gekocht. Es hat funktioniert, allerdings wurde die Form dabei ziemlich voll und beim Garen kann es schon mal etwas herausblubbern.

​Wenn ihr die 2-Liter-Form nutzt, würden wir deshalb beim nächsten Mal nur etwa ⅔ der angegebenen Menge nehmen. Das entspricht ungefähr 250–270 g Hackfleisch, 270 g gehackten Tomaten, 80–85 g Hörnle-Nudeln, 270 g Kidneybohnen und 100 g Mais. Die restlichen Zutaten könnt ihr entsprechend etwas reduzieren und bei Chili und Gewürzen einfach nach Geschmack dosieren.

​Die komplette angegebene Menge könnt ihr dagegen sehr gut in der 3-Liter-Omnia-Form zubereiten. Dort hat das Chili con Carne One Pot deutlich mehr Platz und kann entspannter vor sich hin köcheln.

​Unser Fazit: 2 Liter = lieber etwas weniger, 3 Liter = die komplette Menge. So müsst ihr beim Garen nicht ständig aufpassen, dass euch das Chili über den Rand blubbert.

Vorbereitung zu Hause – perfekt für Reisetage

Das ist tatsächlich einer unserer liebsten Tipps für dieses Rezept.

Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause vorbereiten und in der Omnia-Form mitnehmen. Am Stellplatz müsst ihr dann nicht erst Hackfleisch braten, Paprika schneiden und sämtliche Dosen öffnen.

Noch praktischer: Den Käse separat einpacken und erst am Ende dazugeben.

So habt ihr nach einem langen Fahrtag mit wenigen Handgriffen ein warmes Abendessen.

Chili vorkochen? Nicht unbedingt

Ihr könnt das Gericht auch komplett zu Hause zubereiten. Für uns macht aber gerade die One-Pot-Zubereitung unterwegs den Reiz aus.

Wenn ihr es vorbereitet mitnehmen möchtet, achtet auf eine geeignete Kühlung und verarbeitet Hackfleisch entsprechend hygienisch.

Hitze lieber kontrolliert einsetzen

Die ersten 10 Minuten auf höchster Stufe helfen beim Aufheizen. Danach reicht mittlere Hitze.

Gerade bei einem Gericht mit Tomatensauce und Nudeln bringt dauerhaft volle Leistung keinen Vorteil. Die Sauce kann sonst am Rand zu stark einkochen.

Erst ruhen lassen, dann umrühren

Nach dem Garen ein paar Minuten warten.

Die Sauce dickt noch etwas nach und verteilt sich beim anschließenden Umrühren schön um die Hörnle.

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Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Varianten des Rezepts

Chili-Hörnle extra scharf

Wer es richtig scharf mag, kann zusätzlich Chiliflocken oder etwas scharfe Chilisauce verwenden.

Chili-Cheese One Pot

Noch mehr Cheddar, etwas Mozzarella und am Ende eine besonders großzügige Käsekruste

Vegetarischer Chili One Pot

Das Rinderhack lässt sich problemlos durch eine vegetarische Hackalternative ersetzen.

Häufige Fragen zum Rezept 

Muss ich die Hörnle-Nudeln vorkochen?

Nein. Die kleinen Hörnle kommen roh in die Omnia-Form und garen direkt in der Flüssigkeit des Chili con Carne.

Das ist einer der Gründe, warum das Rezept so praktisch als One Pot funktioniert.

Kann ich andere Nudeln verwenden?

Ja. Kleine Nudelformen wie Hörnle, kleine Muscheln oder kurze Penne eignen sich gut.

Bei größeren Nudeln kann sich die Garzeit verändern. Kontrolliert deshalb gegen Ende einfach die Konsistenz.

Warum wird mein Chili im Omnia zu flüssig?

Das kann während des Garens zunächst ganz normal sein.

Tomaten, Bohnen und Mais bringen Flüssigkeit mit, während die Nudeln diese nach und nach aufnehmen. Nach dem Garen und der kurzen Ruhezeit wird das Chili deutlich sämiger.

Was mache ich, wenn das Chili zu trocken wird?

Wenn die Nudeln noch nicht gar sind und kaum Flüssigkeit vorhanden ist, gebt einfach einen kleinen Schluck Wasser dazu.

Anschließend bei mittlerer Hitze weitergaren.

Kann ich das Rezept in der 3-Liter-Omnia-Form machen?

Ja. Für die ursprüngliche Menge ist die 3-Liter-Form sogar besser geeignet.

Die 2-Liter-Form wird mit der Originalmenge sehr voll. Für die 2-Liter-Form empfehlen wir deshalb die reduzierte Menge

Kleinere Menge für die 2-Liter-Form

Bei ca. ⅔ der Menge ergibt sich:

  • 250–270 g Rinderhack
  • 270 g gehackte Tomaten
  • 80–85 g Hörnle-Nudeln
  • ca. ⅔ rote Paprika
  • ca. 270 g Kidneybohnen mit Flüssigkeit
  • 100 g Mais mit Flüssigkeit
  • ⅔ Chilischote bzw. nach Geschmack
  • 1⅓ EL Tomatenmark
  • ca. 100 ml Wasser
  • ½–⅔ Kugel Mozzarella
  • Cheddar nach Geschmack

Funktioniert das Chili con Carne One Pot auch in anderen Campingbacköfen?

Grundsätzlich ja.

Das Rezeptprinzip lässt sich auch auf andere Campingbacköfen übertragen. Allerdings unterscheiden sich die Geräte bei Wärmeverteilung und Leistung. Deshalb können Garzeit und Hitzeeinstellung abweichen.

Brauche ich die Omnia-Silikonform?

Nein. Für dieses Rezept könnt ihr direkt in der Omnia-beschichteten Form kochen. Eine Silikonform ist nicht erforderlich.

Kann ich das Rezept zu Hause vorbereiten?

Ja – und genau das empfehlen wir besonders für Camping- und Reisetage.

Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause vorbereiten und unterwegs im Omnia fertig garen. Den Käse am besten separat mitnehmen und erst zum Überbacken auflegen.


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Gutes Essen, gute Laune. Teile den Genuss

Bunte Gemüse-Rigatoni aus dem Omnia

Bunte Gemüse-Rigatoni aus dem Omnia

Gemüse in jeder einzelnen Nudel – Cremige Gemüse-Pasta aus dem Campingbackofen mit einem kleinen Überraschungseffekt

Manchmal entstehen die besten Campingrezepte genau dann, wenn man einfach mal etwas ausprobieren möchte. Wir wollten eine vegetarische Variante von Rigatoni al forno machen und haben uns gefragt, was passiert eigentlich, wenn man das Gemüse nicht einfach in die Sauce wirft, sondern direkt in jede einzelne Nudel steckt?

Das Ergebnis hat uns tatsächlich überrascht. Die Karotte schmeckt in einer Nudel nach Karotte, die Paprika nach Paprika und die Bohne bringt ihren eigenen Geschmack mit. Statt eines Gemüse-Nudel-Auflaufs, bei dem sich alles miteinander vermischt, bekommt ihr bei jedem Bissen eine kleine Überraschung.

Und genau das macht diese bunten Gemüse-Rigatoni aus dem Omnia so besonders.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2 🔪 Vorbereitung: ca. 25 Minuten, 🔥 Garzeit: ca. 35–40 Minuten, 🍳 Kocher: Gas Dometic MO7123 (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30 mbar), ♨️ Omnia: 2 Liter, anithaftbeschichtet, 🧰 Zubehör: Schneidebrett, Messer
🧻 Backpapier: nicht nötig, 🧽 Abwasch: wenig

Die Nudeln müssen nicht vorgekocht werden und das komplette Gericht wird im Omnia zubereitet. Ihr braucht also keinen zusätzlichen Topf für die Pasta.

Außerdem könnt ihr das Gemüse wunderbar anpassen und Reste aus dem Kühlschrank verwerten. Ein paar Gemüsestifte schneiden, Nudeln füllen, Sauce dazu und ab in den Omnia.

Und wenn ihr – so wie wir an diesem Tag – irgendwann keine Lust mehr auf eine perfekte Optik habt, werden die Rigatoni einfach in die Sauce gelegt. 😄

Zutaten

Für die Gemüse-Rigatoni

  • 250 g Rigatoni, ungekocht
  • 50 g Prinzessbohnen
  • 50 g Karotten
  • 50 g Süßkartoffel
  • 50 g Paprika 

Für die cremige Sauce

  • 250 g Champignons
  • etwas Öl
  • 2 Ecken Schmelzkäse
  • 2 EL Röstzwiebeln
  • 1 Schnapsglas Sojasauce
  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Wasser
    oder: 100 ml Wasser + 100 ml Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer

Zum Überbacken

  • ca. 100 g geriebener Käse

Optional

  • Dill als Topping

Benötigtes Zubehör

Omnia Campingbackofen
Omnia antihaftbeschichtete 2l Form
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Zubereitung

Schritt 1 – Gemüse für die Rigatoni schneiden und füllen

  • Prinzessbohnen waschen.
  • Die Bohnen in Stücke schneiden, die etwas länger als die Rigatoni sind.
  • Karotten, Paprika und Süßkartoffel in sehr dünne Stifte schneiden.
  • Die Stifte müssen so dünn sein, dass sie problemlos in die Öffnung der rohen Rigatoni passen.

  • Jetzt nach und nach die rohen Rigatoni mit dem Gemüse füllen.
  • Bohnen, Karotten, Paprika und Süßkartoffel bunt miteinander kombinieren.

Wichtig: Schneidet die Stifte lieber etwas dünner. Wenn das Gemüse zu dick ist, wird das Befüllen der Nudeln schnell zur Geduldsprobe.

Aber: Die Rigatoni sollen wirklich gut gefüllt sein. Das Gemüse verliert beim Garen an Volumen. Sind die Nudeln nur locker gefüllt, kann es passieren, dass das Gemüse beim Kochen aus der Rigatoni herausfällt.

Die Stifte also nicht nur lose hineinstecken, sondern die Nudel ruhig ordentlich füllen.

Schritt 2 – Champignons vorbereiten

  • Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
  • Etwas Öl in die beschichtete 2-Liter-Omnia-Form geben.
  • Champignons hineingeben.
  • Deckel aufsetzen und die Champignons auf dem Campingkocher kurz auf höchster Stufe andünsten.

Schritt 3 – Cremige Sauce anrühren

  • Röstzwiebeln zu den Champignons geben.
  • Sojasauce dazugeben.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Sahne und Wasser dazugeben.
  • Alternativ könnt ihr 100 ml Wasser durch 100 ml Weißwein ersetzen.
  • Schmelzkäse hineinbröckeln und kurz verrühren, bis er sich in der Sauce verteilt.

Schritt 4 – Rigatoni hinein und garen

  • Jetzt die mit Gemüse gefüllten, rohen Rigatoni in die Sauce geben.
  • Ihr könnt sie einfach hineingeben und locker verteilen.
  • Wenn ihr es etwas spektakulärer möchtet, könnt ihr die Rigatoni auch hochkant nebeneinander aufstellen.

Wir hatten an dem Tag allerdings keine Motivation mehr für die Hochkant-Variante. 😄 Geschmacklich macht das keinen Unterschied.

  • Deckel schließen.
  • Den Omnia für ca. 25–30 Minuten auf höchster Stufe garen.

Schritt 5 – Käse drauf

  • Deckel vorsichtig öffnen.
  • Geriebenen Käse darüberstreuen.
  • Deckel wieder schließen.
  • Weitere ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze fertig garen, bis der Käse geschmolzen ist.

Schritt 6 – Servieren

  • Kurz ruhen lassen.
  • Optional mit frischem Dill bestreuen.

Und dann wird es spannend: Beim Aufschneiden bzw. Reinbeißen merkt ihr, dass nicht einfach nur „Nudeln mit Gemüse“ auf dem Teller liegen – jede Rigatoni bringt ihr eigenes kleines Gemüse-Aroma mit.

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Unsere Tipps zum Rezept

Die Gemüsegröße ist hier entscheidend

Das Gemüse muss durch die Rigatoni passen, sollte aber trotzdem nicht zu dünn sein. Zu dick lässt es sich kaum hineinschieben, zu dünn schrumpft es beim Garen stark zusammen.

Unser Tipp: lieber dünne, aber mehrere Gemüsestifte pro Nudel verwenden, statt nur einen sehr dünnen Stift hineinzustecken.

Die Rigatoni richtig vollmachen

Das ist bei diesem Rezept tatsächlich wichtiger als bei einer normalen Pasta.

Beim Garen wird das Gemüse weicher und kleiner. Wenn die Rigatoni vorher nur halb gefüllt sind, kann es passieren, dass die Gemüsestücke nach dem Garen herausfallen.

Deshalb die Stifte ruhig etwas dichter in die Nudel schieben.

Die Champignons zuerst andünsten

Die Champignons geben beim Garen einiges an Wasser ab. Durch das kurze Andünsten bekommen sie außerdem mehr Geschmack und die Sauce startet nicht komplett kalt.

Bei der Sauce nicht mit der Flüssigkeit sparen

Die Rigatoni werden ungekocht verwendet und brauchen Flüssigkeit zum Garen.

Deshalb die angegebene Menge an Sahne und Wasser einhalten. Wenn die Sauce beim Einfüllen zunächst etwas reichlich wirkt, ist das hier durchaus gewollt.

Sojasauce statt zusätzlicher Gewürzmischung

Die Sojasauce bringt Salz und ordentlich Umami in die cremige Sauce. Deshalb beim zusätzlichen Salz zunächst vorsichtig sein und lieber am Ende noch einmal abschmecken.

Weißwein ist kein Muss, aber lecker

Wir haben die Variante mit Wasser ausprobiert. Wenn ihr Weißwein mögt, könnt ihr einen Teil des Wassers ersetzen. Gerade zu Champignons und der cremigen Sauce passt das richtig gut.

Hochkant sieht besser aus – schmeckt aber nicht anders

Wenn ihr das Rezept für Gäste oder für ein Reel macht, stellt die gefüllten Rigatoni hochkant auf.

Für den normalen Campingabend könnt ihr euch das sparen. Einfach in die Sauce geben und fertig.


Warum schmeckt das Gemüse in jeder Nudel anders?

Das ist eigentlich der ganze Sinn hinter der zusätzlichen Arbeit.

Wenn ihr Karotten, Paprika, Bohnen und Süßkartoffel einfach klein schneidet und zusammen mit den Nudeln in die Sauce gebt, bekommt ihr natürlich ebenfalls einen leckeren Gemüse-Nudelauflauf.

Aber dabei vermischen sich die Aromen stärker.

Hier steckt dagegen das Gemüse direkt in der Rigatoni. Dadurch bekommt ihr beim Essen immer wieder einen anderen Geschmack.

Das Prinzip kennt ihr ähnlich von gefüllten Nudeln wie Ravioli oder Cannelloni: Die Füllung ist nicht nur Bestandteil der Sauce, sondern sitzt direkt in der Pasta.

Genau deshalb lohnt sich das Befüllen hier tatsächlich.

🚐 Gekocht im Wohnmobil: 
Auf dem Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar).

🏕️ Mobil gekocht: 
Auf dem Campinggaz Camp’Bistro DLX Stopgaz (2,2 kW Power-Brenner).

Praktischer Tipp aus der Campingküche

Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

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Varianten des Rezepts

Mediterrane Variante

Wer es mediterraner möchte, kann die Champignons teilweise durch Zucchini ersetzen und zusätzlich getrocknete Tomaten in die Sauce geben.

Mit anderem Gemüse

Beim Füllgemüse könnt ihr kreativ werden. Geeignet sind vor allem Gemüse, das sich in dünne Stifte schneiden lässt.

Zum Beispiel:

  • Zucchini
  • dünne Paprikastreifen
  • Karotte
  • grüne Bohnen
  • Süßkartoffel

Wichtig ist immer, dass die Stücke durch die Rigatoni passen und ungefähr ähnlich dünn geschnitten sind.

Etwas würziger

Wer es kräftiger mag, kann zusätzlich Chiliflocken oder etwas geräuchertes Paprikapulver in die Sauce geben.

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann ich die Rigatoni schon vorher füllen?

Ja, das könnt ihr machen. Die gefüllten rohen Rigatoni können vorbereitet und anschließend direkt in die Sauce gegeben werden. Für längere Standzeiten würde ich sie allerdings nicht vorbereitet herumliegen lassen, da das Gemüse Feuchtigkeit abgeben kann.

Warum kommen die Rigatoni roh in den Omnia?

Weil sie direkt in der flüssigen Sauce garen. Die Flüssigkeit aus Sahne und Wasser wird während des Garens von der Pasta aufgenommen.

Das spart gleichzeitig einen zusätzlichen Topf zum Vorkochen – gerade beim Camping praktisch.

Was passiert, wenn die Sauce zu schnell eindickt?

Dann kann die Pasta nicht mehr ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. In diesem Fall vorsichtig etwas Wasser nachgießen und weitergaren.

Das sollte aber normalerweise nicht nötig sein, wenn ihr die angegebenen Mengen verwendet und den Omnia geschlossen lasst.

Kann ich die gefüllten Rigatoni auch aufrecht garen?

Ja. Das ist sogar eine schöne Variante für die Optik. Die Rigatoni müssen dabei stabil stehen und sollten möglichst eng beieinander stehen, damit sie nicht umfallen.

Für den Geschmack ist die Position allerdings egal.

Warum sind die Champignons nicht gleichzeitig mit den Rigatoni drin?

Die Champignons werden zuerst kurz angedünstet, damit sie bereits etwas Flüssigkeit verlieren und Röstaromen entwickeln. Außerdem entsteht dadurch direkt die Grundlage für die Sauce.

Die Rigatoni kommen erst danach dazu, damit sie in der fertigen Sauce garen können.

Kann ich die Sauce auch ohne Schmelzkäse machen?

Ja. Der Schmelzkäse sorgt hier vor allem für die cremige Konsistenz und etwas Würze. Ihr könnt ihn beispielsweise durch Frischkäse ersetzen. Die Sauce wird dann etwas anders, funktioniert aber ebenfalls.

Kann ich die Rigatoni im 3-Liter-Omnia machen?

Ja. Wir haben das Rezept im 2-Liter-Omnia gemacht. Für den 3-Liter-Omnia könnt ihr die Zutaten mit 1,5 multiplizieren.

Dadurch ergeben sich 375 g Rigatoni, 75 g von jeder Gemüsesorte, 375 g Champignons, 3 Würfel Schmelzkäse, 3 EL Röstzwiebeln, 1½ Schnapsgläser Sojasauce und jeweils 300 ml Sahne und Flüssigkeit.

Kann ich auch andere Nudeln verwenden?

Am besten funktionieren große Röhrennudeln wie Rigatoni. Penne kann ebenfalls funktionieren, wenn die Öffnung groß genug ist. Bei kleineren Nudeln wird das Befüllen deutlich schwieriger.

Muss ich die Rigatoni vorher kochen?

Nein. Für dieses Rezept werden sie ungekocht verwendet. Die Sauce liefert die Flüssigkeit, die die Pasta während des Garens benötigt.

Kann ich statt Sahne eine andere Flüssigkeit verwenden?

Ja. Kochsahne oder eine pflanzliche Cuisine-Alternative sind möglich. Bei sehr dünnflüssigen Alternativen kann sich die Konsistenz der Sauce etwas verändern.

Warum ist der Weißwein optional?

Der Weißwein bringt etwas Säure und zusätzliche Würze in die cremige Sauce. Wenn ihr keinen Alkohol verwenden möchtet, nehmt einfach Wasser.

Woran erkenne ich, dass die Rigatoni fertig sind?

Nach der angegebenen Garzeit sollte die Pasta weich sein. Am besten nehmt ihr eine Rigatoni heraus und probiert sie. Gerade bei Campingkochern können Hitze und Garzeit etwas variieren.

❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

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Raguletto-Style Pasta: Der Klassiker wie früher Cremige One-Pot-Pasta aus dem Omnia Campingbackofen

Raguletto-Style Pasta: Der Klassiker wie früher Cremige One-Pot-Pasta aus dem Omnia Campingbackofen

Cremige Raguletto-Pasta aus dem Campingbackofen

Kennt ihr noch Raguletto von früher? Diese cremig-würzige Pasta aus dem Glas, die irgendwie immer geschmeckt hat? Heute ist sie leider  nicht mehr in den Supermarkt Regalen zu finden und genau deshalb haben wir uns irgendwann gefragt: Warum eigentlich nicht selbst machen?

Also haben wir unsere Campingküche angeworfen und Raguletto kurzerhand im Omnia Campingbackofen nachgebaut. Und was sollen wir sagen? Es kommt erstaunlich nah ans Original, vielleicht schmeckt es sogar noch ein kleines bisschen besser,  dieses One-Pot-Pasta-Rezept aus dem Omnia Campingbackofen

Die Penne werden direkt im Omnia gegart, alles kommt in eine Form und am Ende habt ihr eine richtig schön cremige One-Pot-Pasta mit Schinken, Erbsen, Möhrchen, Champignons und Ajvar.

Perfekt für einen unkomplizierten Abend im Wohnmobil, wenn es schnell gehen soll und trotzdem nach richtigem Wohlfühlessen schmecken darf.

Warum dieses Rezept perfekt fürs Camping ist

👥 Pers.: 2–3 Personen, 🔪 Prep: ca. 5–10 Minuten, 🔥 Gar: ca. 20 Minuten, 🍳 Kocher: Dometic MO7123 Einbaukocher (D-Platte, 1,8 kW Leistung, 30mbar), 🔥 Omnia: 2-Liter-Form mit Antihaftbeschichtung, 🧰 Zubehör:  -, 🧻 Backpapier: nicht nötig
⭐ Faktor: einfach, 🧽 Abwasch: wenig – One Pot!

Dieses Raguletto ist genau die Art von Campingessen, die wir mögen:

Alles kommt in eine Form, die Nudeln müssen nicht vorgekocht werden und am Ende gibt es nur wenig Abwasch.

Die Zutaten lassen sich außerdem problemlos im Wohnmobil verstauen und viele davon haben wir sowieso gerne als Vorrat dabei.

Und ganz ehrlich: Manchmal darf es auf Reisen einfach ein Teller cremige Wohlfühlpasta wie früher sein. 😊

Zutaten

 

  • 250 g Penne Mini Rigiate No66 (6 min Kochzeit)
    👉 Tipp: Unbedingt kleine Penne verwenden! Normale Nudeln brauchen länger und dann werden Erbsen & Möhrchen zu weich.
  • 100 g Schinkenwürfel
  • 1 kleine Dose Erbsen + Möhrchen (200 g / Abtropfgewicht 130 g)
  • 1 kleine Dose Champignons (200 g / Abtropfgewicht 130 g)
    👉 Flüssigkeit von beiden Dosen aufheben!
  • 1 kleines Glas Ajvar (190 g)
  • 1 Dose Tomatenfruchtfleisch (400 g)
  • 1 Becher Sahne
  • 50–100 g Käse

Gewürze:

  • 1–1,5 TL Salz
  • ¼ TL Pfeffer
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • 2 TL getrocknete italienische Kräuter
  • optional: etwas Chili

Benötigtes Zubehör

Zubereitung

 

  1. Penne roh in die beschichtete 2-Liter-Omniaform geben
  2. Tomatenfruchtfleisch darüber verteilen
  3. Gewürze darüber streuen
  4. Schinken, Ajvar, Gemüse (Erbsen/Möhrchen & Champignons) hinzufügen
  5. Sahne darüber gießen
  6. Käse oben drauf streuen
  7. Deckel schließen

Garzeit:

  • 10 Minuten auf höchster Stufe
  • danach 10 Minuten auf mittlerer Stufe

👉 Wichtig:
Zwischendurch Flüssigkeit kontrollieren!
Nach etwa der Hälfte der Zeit ca. ½ der aufgefangenen Dosenflüssigkeit hinzufügen (entspricht etwa einer Dose).

👉 Fertig, wenn die Nudeln gar sind und alles schön cremig ist.

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Unsere Tipps zum Rezept

Warum Mini-Penne?

Die Mini-Penne sind bei diesem Rezept nicht zufällig gewählt. Wir verwenden Gemüse aus der Dose und das ist bereits sehr weich.

Wenn ihr normale Penne mit einer längeren Garzeit verwendet, müssten die Nudeln deutlich länger im Omnia bleiben. Das Gemüse würde in dieser Zeit immer weicher werden und am Ende eher matschig sein.

Deshalb sind die kleinen Penne mit kurzer Garzeit perfekt für dieses Rezept. Die Nudeln sind schneller gar und das Gemüse behält noch etwas Struktur.

Dosenflüssigkeit unbedingt aufheben

Die Flüssigkeit aus den beiden Dosen nicht wegschütten!

Die ungekochten Nudeln brauchen beim Garen zusätzliche Flüssigkeit. 

Raguletto vorbereiten – ja, das geht!

Das Rezept eignet sich sogar super zum Vorbereiten.

Ihr könnt die Zutaten bereits zu Hause oder am Morgen im Omnia einfach Schicht für Schicht in die Form geben. Dann Deckel drauf und fertig.

Nach einer langen Wanderung müsst ihr den Omnia nur noch auf den Herd stellen und loskochen. Genau solche Rezepte lieben wir beim Camping. 😊

Zwischendurch Flüssigkeit kontrollieren

Nach ungefähr der Hälfte der Garzeit einmal nachschauen.

  • Ist noch ausreichend Flüssigkeit vorhanden?
  • Sind die Nudeln noch sehr trocken?
  • Dann die aufgefangene Dosenflüssigkeit dazugeben.

Die benötigte Menge kann je nach verwendeter Nudelsorte und Hitze etwas variieren.

Nicht zu heiß weitergaren

Nach den ersten 10 Minuten auf höchster Stufe die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.

So können die Nudeln in Ruhe garen, ohne dass die Sauce am Boden zu stark ansetzt.

Kein Backpapier nötig

Bei diesem Rezept braucht ihr kein Backpapier. Besonders mit der beschichteten Omniaform funktioniert es problemlos ohne.

Käse nach Geschmack

Wir verwenden etwa 50–100 g Käse. Mit 50 g wird die Pasta schön cremig, wer es etwas käsiger mag, nimmt einfach mehr.

Schärfe nach Geschmack

Mit mildem Ajvar wird das Raguletto schön würzig, aber nicht scharf. Wer es gerne etwas feuriger mag, kann einfach etwas Chili oder scharfes Ajvar verwenden.

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Nach dem Backen im Omnia bleibt bei uns auch öfter mal etwas hängen, besonders bei One-Pot´s mit viel Käse oder Kuchen. Wenn wir unterwegs im Camper stehen und nicht viel Wasser verbrauchen wollen, muss das Ganze schnell und einfach gehen. Genau dafür nutzen wir Muki’s Schaberle. Damit bekommen wir Eingebranntes ganz easy raus, ohne den Omnia zu zerkratzen. Und fürs Backen selbst nehmen wir es auch, um das Backpapier passend zuzuschneiden, dann liegt alles sauber drin und nichts brennt an.

$

Zum Schaberle

Omnia reinigen & Backpapier-Schablone – 2in1 Schaber für Campingbackofen – Muki’s Schaberle

7,90 €

Varianten des Rezepts

Raguletto vegetarisch

Den Schinken einfach weglassen.

Wer möchte, kann stattdessen etwas mehr Champignons oder zusätzlich Zucchini verwenden. Dabei sollte man aber darauf achten, nicht zu viel zusätzliches Gemüse in die Form zu geben, damit das Verhältnis von Flüssigkeit und Nudeln weiterhin passt.

Raguletto etwas schärfer

  • etwas mehr Ajvar verwenden
  • oder Chili hinzufügen
  • alternativ scharfes Ajvar verwenden

Raguletto extra käsig

Für eine besonders cremige Variante einfach bis zu 100 g Käse verwenden

Häufige Fragen zum Rezept 

Kann ich das Raguletto vorbereiten?

Ja, absolut! Das ist sogar eine unserer liebsten Möglichkeiten fürs Camping.

Ihr könnt alle Zutaten bereits in der Omniaform schichten und den Deckel aufsetzen. Nach einer langen Wanderung oder einem Ausflug müsst ihr die Form nur noch auf den Herd stellen und das Raguletto nach Anleitung garen.

Funktioniert das Rezept auch im 3-Liter-Omnia?

Ja, das funktioniert. Wir haben das Rezept in der 2-Liter-Omniaform zubereitet.

Omnia empfiehlt für die 3-Liter-Form bei entsprechenden Rezepten etwa die 1,5-fache Menge zu verwenden.

Für dieses Rezept wären das:

  • 375 g Mini-Penne
  • 150 g Schinkenwürfel
  • 1,5 kleine Dosen Erbsen & Möhrchen
  • 1,5 kleine Dosen Champignons
  • 285 g Ajvar
  • 600 g Tomatenfruchtfleisch
  • 1,5 Becher Sahne
  • 75–150 g Käse
  • ca. 195 ml aufgefangene Dosenflüssigkeit
  • Gewürze entsprechend auf etwa das 1,5-Fache erhöhen

Bei den Dosen könnt ihr natürlich auch mit den vorhandenen Packungsgrößen arbeiten und entsprechend etwas mehr oder weniger verwenden.

Die Garzeit kann sich bei der größeren Menge verändern. Deshalb beim ersten Versuch zwischendurch kontrollieren und prüfen, ob die Nudeln bereits gar sind und die Sauce die gewünschte Cremigkeit erreicht hat.

Funktioniert Raguletto auch in anderen Campingbacköfen?

Ja. Das Rezept funktioniert grundsätzlich auch in anderen Campingbacköfen.

Da sich die einzelnen Modelle in Größe, Hitzeverteilung und Leistung unterscheiden können, kann die Garzeit etwas variieren. Am besten beim ersten Versuch zwischendurch kontrollieren, ob die Nudeln gar sind und ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist.

Kann ich normale Penne verwenden?

Grundsätzlich ja, wir würden aber Mini-Penne mit kurzer Kochzeit empfehlen.

Der Grund: Das Gemüse aus den Dosen ist bereits weich. Bei normalen Penne mit längerer Garzeit müsste das Gericht länger garen und das Gemüse würde dadurch schnell zu weich oder matschig werden.

Muss ich die Nudeln vorkochen?

Nein. Die Mini-Penne kommen ungekocht direkt in die Omniaform und garen während der gesamten Zubereitung im Gericht.

Warum brauche ich die Flüssigkeit aus den Dosen?

Die Flüssigkeit wird benötigt, damit die ungekochten Nudeln im Omnia ausreichend Flüssigkeit zum Garen haben.

Wir fangen die Flüssigkeit aus beiden Dosen auf und geben davon nach ungefähr der Hälfte der Garzeit etwa 130 ml zum Gericht.

Wie viele Personen werden satt?

Die angegebene Menge reicht für etwa 2–3 Personen, abhängig davon, wie groß eure Portionen sind und ob ihr noch etwas dazu serviert.

❤️ Wenn dir dieses Rezept gefällt, probier auch:

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