Spanien - Pyrenäen bis ans Mittelmeer immer am Ebro entlang

Etappe 2: Spanien mit dem Wohnmobil - von den Pyrenäen bis ans Mittelmeer, immer am Ebro entlang

Nach unserer ersten Etappe entlang der französischen Atlantikküste ging es mit MUKi weiter nach Spanien. Drei Wochen waren wir zwischen den Pyrenäen, den weiten Landschaften Aragoniens und der Mittelmeerküste unterwegs.

Von den Bergen rund um Roncesvalles führte unsere Route zum Yesa-Stausee und in die Halbwüste der Bardenas Reales. Danach ging es durch Orte am Ebro, weiter nach Zaragoza und zu den großen Stauseen im Landesinneren. Zum Abschluss warteten das Ebrodelta mit seinen Reisfeldern und Flamingos sowie Peñíscola und die Mittelmeerküste bei Alcossebre auf uns.

Wie schon in Frankreich waren wir ohne festen Tagesplan unterwegs. Wir haben spontan entschieden, wo es uns gefällt und wo wir länger bleiben möchten. Statt großer Campingplätze haben wir meist ruhigere Stellplätze in der Natur gesucht – am Wasser, zwischen Olivenbäumen oder mit Blick auf die weite Landschaft. Viele unserer Plätze haben wir über die Park4Night-App und Google Maps entdeckt.

Auf dieser Seite zeigen wir euch unsere komplette Spanien-Route, die besonderen Orte unterwegs und unsere Stellplatz-Erfahrungen. Dazu gibt es Tipps zu sehenswerten Städten, Naturgebieten und Ausflügen – und natürlich einen Einblick in unsere Reisekosten und die Campingküche im MUKi.

Unsere zweite Sabbatical-Etappe: vom spanischen Hinterland bis ans Mittelmeer – mit viel Natur, Wasser, kleinen Entdeckungen und immer wieder neuen Lieblingsplätzen.

Unsere Route

YESA Stausee • Las Bardenas Reales • Tudela • Oil Artajo SL Fontellas • Alagón • Saragossa • Caspe • Mas de las Matas • Foz-Calanda / Stausee Embalse de Calanda • Río Bergantes. / Zorita del Maestrazgo • Ebro Delta • Peniscola • Alcalà de Xivert / Alcossebre

Zeitraum 16.09. - 29.09.
gefahrene Kilometer

ca. 950 km

Die Top 3 Highlights der Reise

Landschaft und Felsformationen in den Bardenas Reales in Spanien
1. Highlight

Bardenas Reales – Spaniens wilde Halbwüste

📍 Wo? Naturpark Bardenas Reales, Navarra

Eine Landschaft, die man in Spanien so vielleicht nicht erwartet: karge Ebenen, bizarre Felsformationen und weite Ausblicke. Rund um den bekannten Felsen Castildetierra waren viele Besucher unterwegs. Über eine längere Schotterpiste ging es für uns weiter zum Balcón de Pilatos im Rincón del Bú – mit beeindruckender Aussicht über die Halbwüste und deutlich mehr Ruhe abseits der Hauptroute.

❤️ Unser Eindruck: Eine ganz andere Seite Spaniens. Für uns lohnt es sich, neben dem bekannten Fotomotiv auch die ruhigeren Bereiche des Naturparks zu entdecken.

Basilika Nuestra Señora del Pilar in Zaragoza, Spanien
2. Highlight

Zaragoza – Kultur, Architektur & Tapas

📍 Wo? Zaragoza, Aragón

Zaragoza hat viel mehr zu bieten als einen kurzen Zwischenstopp auf der Route. Die mächtige Basílica del Pilar prägt das Stadtbild, dazu kommen die Kathedrale La Seo, der maurisch geprägte Palast Aljafería und römische Spuren. Wer durch die Altstadt schlendert, sollte auch das Viertel El Tubo mit seinen Tapas-Bars einplanen.

❤️ Unser Eindruck: Eine abwechslungsreiche Stadt mit beeindruckenden Bauwerken, engen Gassen und einer lebendigen Tapas-Kultur. Für den Besuch sollte man genügend Zeit einplanen.

Reisfelder und Feuchtgebiete im Ebrodelta in Spanien
3. Highlight

Ebrodelta – Reisfelder, Flamingos & Natur

📍 Wo? Ebrodelta, Katalonien

Im Ebrodelta bestimmen ausgedehnte Reisfelder, Wasserflächen und Feuchtgebiete die Landschaft. Die Region ist besonders interessant für Natur- und Vogelfreunde: Bei unserer Fahrt durch das Delta konnten wir zahlreiche Vögel und auch Flamingos beobachten. Zu Fuß lassen sich die Reisfelder und die besondere Landschaft noch intensiver erkunden.

❤️ Unser Eindruck: Ein schöner Kontrast zu den trockenen Landschaften im spanischen Hinterland – mit viel Wasser, weiten Feldern und spannenden Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung.

Unsere Stellplätze (Freistehen & Stellplätze)

Auf unserer zweiten Sabbatical-Etappe waren wir mit MUKi im spanischen Hinterland unterwegs, von den Pyrenäen über die Halbwüste der Bardenas Reales und entlang des Ebro bis ans Mittelmeer. Unsere Stellplätze haben wir meist spontan über Park4Night oder Google Maps gefunden. Dabei waren ruhige Naturplätze am Wasser, ein Platz zwischen Olivenbäumen und praktische Stopps für unsere Stadtbesuche.

Ihr möchtet die genauen Koordinaten wissen? Schreibt uns gerne an. Wir geben sie euch auf Anfrage weiter. Bitte beachtet, dass Zufahrten, Beschilderungen und Übernachtungsregeln sich ändern können.

Stellplatz bei Erro und Roncesvalles am Rand der Pyrenäen
🇪🇸 Erro / Roncesvalles

Am Rand der Pyrenäen

📍 Ort:
Erro / Puerto de Ibañeta, Navarra

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Die Strecke führte uns in die Berglandschaft der westlichen Pyrenäen. Wegen dichten Nebels und einer steilen Abfahrt haben wir eine geplante Route abgebrochen und uns für eine sicherere Alternative in der Gegend um den Puerto de Ibañeta und Roncesvalles entschieden. Der Pass liegt auf über 1.000 Metern Höhe und ist eng mit dem Jakobsweg verbunden.

❤️ Unser Eindruck:
Eine schöne Bergregion, in der Wetter und Straßenverhältnisse bei der Routenplanung unbedingt berücksichtigt werden sollten.
Yesa-Stausee, das Meer der Pyrenäen
🇪🇸 Yesa

Yesa-Stausee – das Meer der Pyrenäen

📍 Ort:
Embalse de Yesa, Navarra / Aragón

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Der Yesa-Stausee liegt in einer weitläufigen Berglandschaft und wird wegen seiner Größe auch als „Meer der Pyrenäen“ bezeichnet. Das Wasser und die umliegenden Berge machen die Gegend zu einem schönen Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Aragón. Je nach Wasserstand verändert sich das Landschaftsbild deutlich.

❤️ Unser Eindruck:
Ein Platz zum Durchatmen mit weitem Blick über den See und die Berge.
Parkplatz in Flussnähe bei Tudela am Ebro
🇪🇸 Tudela

Tudela am Ebro

📍 Ort:
Tudela, Navarra

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Tudela liegt am Ebro und eignet sich für einen Zwischenstopp mit einem Bummel durch die Stadt und Einkäufen. Unser Parkplatz lag in Flussnähe. Durch den Zugverkehr, Straßenlärm und Geräusche aus dem Industriegebiet war er für eine ruhige Übernachtung allerdings weniger geeignet.

❤️ Unser Eindruck:
Für einen Besuch am Tag praktisch, für eine ruhige Nacht würden wir uns beim nächsten Mal nach einer Alternative umsehen.
Übernachtungsplatz zwischen Olivenbäumen bei Oil Artajo
🇪🇸 Fontellas

Oil Artajo – zwischen Olivenbäumen

📍 Ort:
Oil Artajo, Fontellas, Navarra

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Bei Oil Artajo steht man inmitten von Olivenbäumen auf dem Gelände eines Olivenölproduzenten. Die Anmeldung erfolgte bei unserem Besuch online über einen QR-Code. Eine Führung mit Verkostung war optional, aber ausgebucht. Im Hofladen konnten wir Olivenöl kaufen. Es gab außerdem Frischwasser sowie Möglichkeiten zur Entsorgung von Grauwasser und Toiletteninhalt. Aktuelle Angebote und Bedingungen bitte vor der Anfahrt prüfen.

❤️ Unser Eindruck:
Ein besonderer Platz für eine ruhige Nacht zwischen den Olivenbäumen, mit schönem Licht am Morgen und am Abend.
Naturplatz am Ebro bei Alagón in Aragón
🇪🇸 Alagón

Am Ebro bei Alagón

📍 Ort:
Alagón, Provinz Zaragoza

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

In der Gegend um Alagón prägt der Ebro die Landschaft. Ein zunächst angesteuerter Platz an einem kleinen Gewässer war über eine längere Schotterstrecke erreichbar, lag bei unserem Besuch aber nicht direkt am Wasser. Wir sind deshalb weitergefahren und haben einen ruhigeren Platz am Ebro gefunden.

❤️ Unser Eindruck:
Ein schöner Naturstopp am Fluss. Bei abgelegenen Plätzen lohnt es sich, Wasserstand, Zufahrt und den tatsächlichen Zugang zum Ufer vor Ort zu prüfen.
Wohnmobilstellplatz für einen Besuch in Zaragoza
🇪🇸 Zaragoza

Wohnmobilstellplatz für Zaragoza

📍 Ort:
Zaragoza, Aragón

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Für unseren Besuch in Zaragoza haben wir einen Wohnmobilstellplatz genutzt. Von dort lässt sich die Stadt zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Ein weiterer Parkplatz am Ebro eignete sich für eine Pause am Tag, war durch Müll und Betrieb in der Umgebung für uns aber keine gute Wahl zum Übernachten.

❤️ Unser Eindruck:
Zaragoza ist einen Stadtbesuch wert. Für die Planung sollte man die Entfernung zur Altstadt berücksichtigen und den passenden Parkplatz für die eigene Aufenthaltsdauer wählen.
Blick auf das Mar de Aragón bei Caspe
🇪🇸 Caspe

Mar de Aragón – am großen Stausee

📍 Ort:
Caspe, Aragón

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Das Mar de Aragón ist ein weitläufiger Stausee des Ebro, umgeben von trockenen Hügeln und einer offenen Landschaft. In der Gegend gibt es verschiedene Möglichkeiten, ans Wasser zu kommen. Wir haben mehrere Stellen angeschaut, bevor wir einen Platz mit schönem Blick auf den See gefunden haben.

❤️ Unser Eindruck:
Ein guter Ort, um ein paar Tage am Wasser zu verbringen und die trockene Landschaft Aragoniens ganz in Ruhe zu genießen.
Landschaft am Embalse de Calanda bei Foz-Calanda
🇪🇸 Foz-Calanda

Embalse de Calanda

📍 Ort:
Embalse de Calanda, Aragón

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Der Stausee bei Calanda liegt in einer trockenen, von Hügeln geprägten Landschaft. Einige Plätze liegen direkt am Wasser, der Untergrund kann dort allerdings uneben sein. Vor dem Abstellen des Wohnmobils sollte geprüft werden, ob der Untergrund tragfähig und ausreichend eben ist.

❤️ Unser Eindruck:
Ein ruhiger Naturplatz mit Wasserblick. Bei der Stellplatzwahl ist hier besonders auf einen sicheren Stand und eine geeignete Zufahrt zu achten.
Natur und Flusslandschaft am Río Bergantes bei Zorita del Maestrazgo
🇪🇸 Zorita del Maestrazgo

Río Bergantes – Natur in Els Ports

📍 Ort:
Río Bergantes, Provinz Castellón

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Der Río Bergantes fließt durch eine abgelegene, bergige Landschaft mit Felsformationen und kleinen Ortschaften. In der Region Els Ports findet man naturnahe Plätze und Flussabschnitte. Bei unserer Anfahrt war eine vermeintliche Abkürzung durch ein Flussbett nicht passierbar. Wir mussten umkehren und über die reguläre Straße fahren.

❤️ Unser Eindruck:
Eine besonders schöne, ruhige Gegend am Fluss. Bei der Anfahrt sollte man sich nicht blind auf Navigations-Abkürzungen verlassen und Wasserstände sowie Straßenverhältnisse berücksichtigen.
Campingplatz mit Poolbereich bei Peñíscola
🇪🇸 Peñíscola

Campingpause an der Mittelmeerküste

📍 Ort:
Peñíscola, Provinz Castellón

💶 Kosten:
Campingplatz – Preis je nach Saison
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Nach vielen Naturplätzen haben wir in Peñíscola einen Campingplatz genutzt. Pool, Poolbar und Waschmöglichkeiten waren eine willkommene Abwechslung. In die Altstadt mit ihrer Lage auf einem Felsvorsprung kommt man beispielsweise mit dem Taxi. Bei unserem Besuch kostete die Fahrt rund 10 Euro pro Strecke; Preise können sich ändern.

❤️ Unser Eindruck:
Ein guter Zwischenstopp, um Wäsche zu erledigen, den Pool zu nutzen und die Altstadt von Peñíscola zu erkunden.
Küste und Strand bei Alcossebre an der spanischen Mittelmeerküste
🇪🇸 Alcossebre

Am Mittelmeer bei Alcossebre

📍 Ort:
Alcossebre / Alcalà de Xivert, Provinz Castellón

💶 Kosten:
Kostenlos
🧭 Genaue Koordinaten gibt's auf Anfrage.

Bei Alcossebre suchten wir einen Platz direkt am Meer. Einen ersten Stellplatz am Motocross-Gelände haben wir wegen der Zufahrt und der Lage wieder verlassen. Ein weiterer Platz lag in Strandnähe mit klarem Wasser und guten Bademöglichkeiten. Allerdings gab es bei unserem Besuch in Park4Night einen Hinweis auf ein Parkverbot. Deshalb unbedingt die aktuelle Beschilderung und örtlichen Regeln beachten und nicht von einer legalen Übernachtungsmöglichkeit ausgehen.

❤️ Unser Eindruck:
Die Küste ist schön für eine Badepause. Bei angekündigtem Starkregen sollte man zusätzlich mögliche steigende Flüsse und gefährdete Zufahrtswege ernst nehmen und rechtzeitig einen sicheren Standort wählen.

Unsere Reiseküche auf dieser Etappe

Bei uns kommt unterwegs ganz Unterschiedliches auf den Tisch. Mal soll es schnell gehen, mal haben wir Lust, etwas Neues auszuprobieren, und manchmal kochen wir ganz bewusst ein bestimmtes Gericht. Wir schauen, was wir noch im Kühlschrank haben, kaufen frische Zutaten dazu und machen daraus unser Essen.

In drei Wochen gab es zum Beispiel einen Pizza-Tonno-Pasta-Auflauf aus dem Omnia, Würstchen mit Kartoffelsalat, Kartoffelschnitz ond Spätzla und Gazpacho mit frischen Zutaten. Dazu kamen einfache Brotzeiten und die eine oder andere Mahlzeit aus Resten vom Vortag.

Unser Tipp für die Campingküche: Nicht für jedes Essen extra einkaufen. Wenn man vorhandene Zutaten einplant und Reste weiterverwendet, spart man Platz im Kühlschrank, Lebensmittel und Zeit beim Kochen.

Pizza-Tonno-Pasta-Auflauf aus dem Omnia Campingbackofen Kartoffelschnitz ond Spätzla aus unserer Campingküche Gazpacho mit frischen Zutaten als schnelles Essen beim Camping

Wenn es schnell gehen soll

Nicht immer haben wir Lust, lange am Kocher zu stehen. Eine schnelle Möglichkeit war bei uns Gazpacho aus dem Tetra Pak, die wir mit frischen Zutaten ergänzt haben. Das geht ohne großen Aufwand und passt besonders gut an warmen Tagen.

Auch eine einfache Brotzeit ist unterwegs eine gute Lösung. Frisches Brot und ein paar passende Zutaten reichen oft schon für eine unkomplizierte Mahlzeit. So bleibt mehr Zeit, um den Tag draußen zu genießen.

Eine unkomplizierte Mahlzeit in unserer Campingküche

Kochen im Omnia

Unser Omnia kommt für ganz unterschiedliche Gerichte zum Einsatz. In Spanien gab es bei uns unter anderem Würstchen mit Kartoffelsalat und einen Pizza-Tonno-Pasta-Auflauf. Gerade bei solchen Gerichten sieht man, wie vielseitig der Campingbackofen ist.

Ein Auflauf braucht etwas Vorbereitung, während der Omnia danach die eigentliche Arbeit übernimmt. Während das Essen gart, können wir uns um andere Dinge kümmern. Das ist praktisch, wenn man nicht ständig am Kocher stehen möchte.

Wer gerne im Omnia kocht, muss sich also nicht auf Kuchen, Aufbackbrötchen und klassische Aufläufe beschränken. Auch herzhafte Gerichte lassen sich darin zubereiten.

Wir bereiten unser Essen im Omnia Campingbackofen zu

Wenn wir etwas Bestimmtes kochen möchten

Manchmal darf es auch etwas mehr sein als ein schnelles Essen. Kartoffelschnitz ond Spätzla, auch als Geißburger Marsch bekannt, ist ein Beispiel dafür. Für solche Gerichte planen wir die Zutaten bewusst ein und nehmen uns die Zeit für die Zubereitung.

Wir finden, dass sich das auch beim Camping lohnt. Es muss nicht jeden Tag schnell gehen. Wenn wir länger an einem Platz stehen und Lust auf ein bestimmtes Essen haben, kochen wir auch gerne etwas, das mehr Vorbereitung braucht.

Wir bereiten Zutaten für unser Essen beim Camping vor

Reste clever weiterverwenden

Beim Kochen bleibt manchmal etwas übrig. Das wird bei uns nicht einfach weggeworfen, sondern später noch gegessen. Am Embalse de Calanda haben wir Reste aus dem Omnia für ein Picknick genutzt. Am Río Bergantes gab es aufgewärmte Reste vom Mittagessen.

Gerade im Wohnmobil ist das praktisch: Wir müssen nicht für jede Mahlzeit neu kochen und brauchen weniger Geschirr. Außerdem können wir vorhandene Lebensmittel aufbrauchen, bevor wir wieder einkaufen.

Unser Tipp: Beim Kochen ruhig etwas mehr machen, wenn sich das Gericht gut aufwärmen lässt oder am nächsten Tag kalt schmeckt. Das spart Arbeit und macht die nächste Mahlzeit einfacher.

Selbst kochen oder essen gehen?

Natürlich muss es nicht immer die eigene Campingküche sein. In Spanien waren wir auch auswärts essen. Wir wechseln gerne ab. Mal kochen wir selbst, mal probieren wir etwas vor Ort und manchmal machen wir es uns einfach.

Thunfischknödel mit Kürbis-Ragout aus dem Omnia

Herzhafte Brezelknödel mit Thunfisch auf cremigem Kürbis-Ragout Manchmal muss man beim Kochen...

Käse-Lauch-Lasagne aus dem Omnia – der Klassiker als Auflauf

Die virale Käse-Lauch-Suppe mal nicht als Suppe, sondern als cremige Lasagne Die Käse-Lauch-Suppe...

Unsere Reise in Etappen

1. Durch die Pyrenäen nach Erro – Spanien empfängt uns mit Nebel

Berglandschaft, kurvige Straßen und ein erster Stopp in Navarra.
Nach unserer Zeit an der französischen Atlantikküste ging es für uns weiter Richtung Spanien. Die Route führte uns in die Pyrenäen und in die Region Navarra. Statt weiter Küste und Meer warteten jetzt Berge, enge Straßen und eine Landschaft, die sich bei unserem Besuch allerdings oft im Nebel versteckte.
RegionNavarra, Nordspanien
LandschaftPyrenäen und grüne Täler
Unser StoppRaum Erro
Landschaft in Navarra in Spanien Die Pyrenäen im Norden Spaniens Nebel zieht durch die Pyrenäen

Unterwegs zwischen Bergen und Wolken

Die Pyrenäen bilden die natürliche Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Je nach Strecke wechseln sich bewaldete Hänge, offene Täler und kleine Orte ab. Die Gegend ist besonders für Wanderungen und ihre Berglandschaft bekannt. Bei gutem Wetter gibt es unterwegs immer wieder schöne Ausblicke – bei uns war die Sicht an diesem Tag allerdings deutlich eingeschränkt.

Unser erster Stopp in Spanien

Wir fuhren durch die Region und hatten eigentlich gehofft, die Landschaft besser sehen zu können. Der Nebel machte uns aber einen Strich durch die Rechnung, sodass wir umdrehten und die Route anpassten. Roncesvalles ließen wir diesmal aus. Schließlich wollten wir nicht einfach nur Strecke machen, sondern auch etwas von der Umgebung haben. Unser Stopp lag schließlich im Raum Erro, wo wir den Tag ausklingen ließen.

Mit MUKi auf der Straße durch die Pyrenäen Unser Stopp in der Umgebung von Erro
Gut zu wissen:
In den Pyrenäen kann sich das Wetter schnell ändern. Gerade in den Bergen lohnt es sich, bei Nebel die Strecke flexibel anzupassen und für die Fahrt genügend Zeit einzuplanen.

2. Yesa-Stausee – Wasser und Weite in Navarra

Ein großer Stausee zwischen Bergen, trockenen Hängen und kleinen Orten.
Der Yesa-Stausee liegt im Südosten Navarras nahe der Grenze zu Aragón. Er staut den Río Aragón und ist ein markanter Landschaftspunkt auf der Strecke durch Nordspanien. Je nach Wasserstand zeigt sich der See mit breiten Wasserflächen oder ausgedehnten Uferbereichen.
RegionNavarra / Aragón
GewässerEmbalse de Yesa
Geeignet fürAussichten und Natur
Blick auf den Yesa-Stausee Uferlandschaft am Embalse de Yesa Berge rund um den Yesa-Stausee

Ein Stausee mit wechselndem Gesicht

Der Wasserstand des Yesa-Stausees kann je nach Jahreszeit und Niederschlägen deutlich schwanken. Dadurch verändert sich auch das Landschaftsbild. An manchen Stellen liegen breite Uferflächen frei, während der See bei höherem Wasserstand weit in die umliegenden Täler reicht.

Was lässt sich hier unternehmen?

Die Umgebung eignet sich für Fotostopps, kurze Spaziergänge und Ausblicke auf das Wasser. Je nach zugänglichem Bereich sind auch Aktivitäten am See möglich. Dabei sollten die örtlichen Regeln, mögliche Sperrungen und die aktuelle Wasserlage beachtet werden.

Wir haben es hier ruhig angehen lassen, den Ausblick auf den Yesa-Stausee genossen und in aller Ruhe gekocht. Manchmal braucht es gar kein großes Ausflugsprogramm. Die Landschaft und der Blick aufs Wasser bieten eine schöne Kulisse, um einfach mal abzuschalten und die Zeit am Stellplatz zu genießen.

Uferbereich am Yesa-Stausee Panoramablick über den Stausee in Spanien
Gut zu wissen:
Nicht jede freie Uferfläche ist automatisch ein erlaubter Übernachtungsplatz. Vor dem Abstellen des Wohnmobils auf Beschilderung und lokale Regelungen achten und Zufahrten bei niedrigem Wasserstand vorsichtig beurteilen.

3. Bardenas Reales - Wüstenfeeling in Spanien

Staubige Pisten, bizarre Felsformationen und Weite, soweit das Auge reicht.
Die Bardenas Reales in Navarra sehen ganz anders aus als viele andere Landschaften Spaniens. Statt grüner Wälder erwarten einen hier trockene Ebenen, helle Felsen und durch Wind und Wetter geformte Hügel. Für uns stand fest, diese ungewöhnliche Landschaft wollten wir mit MUKi erkunden, möglichst abseits der volleren Strecken.
RegionNavarra
LandschaftHalbwüste und Felsformationen
HighlightBalcón de Pilatos
Castildetierra in den Bardenas Reales Schotterpiste durch die trockene Landschaft MUKi unterwegs auf einer Schotterpiste in den Bardenas Reales

Zwischen Touristenrunde und Schotterpiste

Der erste Anlauf scheiterte zunächst an einer gesperrten Zufahrt. Auf der offiziellen touristischen Runde war einiges los. Castildetierra, eine der bekanntesten Felsformationen des Naturparks, haben wir uns trotzdem angesehen. Der markante, durch Erosion geformte Felsen ist ein typisches Fotomotiv der Bardenas Reales.

Unser Weg zum Balcón de Pilatos

Richtig gut gefiel es uns, als wir auf eine etwa 24 Kilometer lange Schotterstrecke durch die weite Landschaft abbogen. Unser Ziel war der Balcón de Pilatos beziehungsweise die Gegend am Rincón del Bú. Hier konnten wir die offene, fast unwirklich wirkende Landschaft und die weiten Ausblicke genießen. Genau solche Ecken suchen wir mit MUKi: weniger Trubel, mehr Landschaft und das Gefühl, unterwegs wirklich etwas entdecken zu können.

Weitblick vom Balcón de Pilatos Weite Hochebene und Felslandschaft in den Bardenas Reales
Gut zu wissen:
Die Bardenas Reales sind ein geschütztes Naturgebiet. Informiert euch vor der Fahrt über aktuelle Zufahrten, erlaubte Strecken und mögliche Sperrungen. Auf den Schotterpisten langsam fahren, Staub und Unebenheiten einkalkulieren und nur die freigegebenen Wege nutzen.

4. Tudela – Ein Stadtbummel am Ebro

Flussufer, spanisches Stadtleben und ein entspannter Abend mit Wein.
Nach der weiten, trockenen Landschaft der Bardenas Reales ging es für uns weiter nach Tudela. Die Stadt liegt in Navarra am Ebro und war für uns eine gute Gelegenheit, wieder ein bisschen Stadtluft zu schnuppern. Statt großem Besichtigungsprogramm standen ein Spaziergang, ein paar Einkäufe und ein gemütlicher Abend mit MUKi auf dem Plan.
RegionNavarra
FlussEbro
Unser ProgrammStadtbummel und Abendessen
Ghttps://muki4x4-love-travel.de/wp-content/uploads/20260918_171921-scaled.jpgassen und Gebäude in der Altstadt von Tudela Der Ebro bei Tudela Blick auf die Stadt Tudela in Navarra

Tudela und der Ebro

Tudela gehört zu den wichtigen Städten Navarras und liegt direkt am Ebro, einem der großen Flüsse Spaniens. Die Stadt hat eine historische Altstadt mit engen Gassen, Plätzen und älteren Gebäuden. Durch die Lage am Fluss und die landwirtschaftlich geprägte Umgebung ist Tudela außerdem ein guter Ausgangspunkt, um die Region rund um den Ebro kennenzulernen.

Unser Stadtbummel und ein entspannter Abend

Wir haben uns die Stadt zu Fuß angeschaut und sind anschließend noch einkaufen gegangen, damit für das Abendessen alles an Bord war. Dazu ein bisschen Wein und ein gemütlicher Abend bei MUKi – manchmal braucht es gar nicht mehr. Nach den vielen Landschaftseindrücken der letzten Tage war das genau die richtige Mischung aus unterwegs sein und einfach mal die Füße hochlegen.

Unterwegs beim Stadtbummel durch Tudela https://muki4x4-love-travel.de/wp-content/uploads/20260918_180723-1-scaled.jpgGemütlicher Abend mit Einkäufen und Wein bei MUKi
Gut zu wissen:
Tudela eignet sich gut für einen Zwischenstopp, wenn ihr die Gegend am Ebro erkundet. Für einen Stadtbummel plant ihr am besten etwas Zeit zum Schlendern ein. Prüft bei der Anfahrt mit dem Wohnmobil vorab, welche Parkmöglichkeiten für Größe und Gewicht eures Fahrzeugs geeignet sind.

5. Artajo bei Fontellas – Ein Abstecher zu den Oliven

Olivenhaine, regionales Öl und ein kleiner Einblick in die Welt der Olivenölherstellung.
Nach unseren Stopps am Ebro wollten wir uns die Gegend rund um Fontellas anschauen. Unser Ziel war Artajo, ein Betrieb, der mit Oliven und Olivenöl zu tun hat. Wir meldeten uns vor Ort über einen QR-Code an und hofften auf eine Verkostung. Die war allerdings bereits ausgebucht, ganz ohne Olivenöl wollten wir trotzdem nicht wieder fahren.
RegionNavarra, bei Fontellas
ThemaOliven und Olivenöl
Unser MitbringselOlivenöl aus dem Shop
Olivenhaine bei Artajo in der Nähe von Fontellas Olivenbäume auf dem Gelände von Artajo Shop mit Olivenöl bei Artajo

Olivenhaine und regionales Olivenöl

Olivenbäume gehören in vielen Teilen Spaniens zum Landschaftsbild. Aus ihren Früchten wird Olivenöl gewonnen, das in der spanischen Küche eine wichtige Rolle spielt. Ein Besuch bei einem entsprechenden Betrieb bietet die Möglichkeit, mehr über die Produkte und ihre Herkunft zu erfahren – je nachdem, welche Führungen oder Verkostungen gerade angeboten werden.

Unsere Verkostung fiel aus

Wir scannten den QR-Code zur Anmeldung, mussten aber feststellen, dass für die Verkostung keine Plätze mehr frei waren. Also schauten wir uns um und kauften im Shop Olivenöl für unsere Reiseküche. Die Olivenhaine selbst waren ebenfalls einen Blick wert. Auch wenn der Besuch anders lief als geplant, hatten wir am Ende etwas im Gepäck, das uns bei den nächsten Kochrunden mit MUKi begleiten wird.

Blick über das Gelände und die Olivenhaine von Artajo Unser gekauftes Olivenöl für die Reiseküche
Gut zu wissen:
Wenn ihr eine Verkostung oder Führung machen möchtet, informiert euch vorher über Termine und Verfügbarkeit. Bei beliebten Angeboten kann eine Reservierung nötig sein. Öffnungszeiten und Besuchsmöglichkeiten bitte aktuell beim Betrieb prüfen.

6. Alagón – Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen am Ebro

Nicht jeder erste Stellplatzversuch ist ein Treffer – manchmal lohnt sich ein zweiter Blick.
Wir waren weiter entlang des Ebro unterwegs und steuerten zunächst einen Platz bei Alagón an. Der sagte uns allerdings nicht wirklich zu. Also schauten wir uns noch etwas um und fanden schließlich eine ruhigere Stelle am Fluss, an der wir den Abend verbringen konnten.
RegionAragón, bei Alagón
GewässerEbro
Unser HighlightRuhe und Grillabend
Der Ebro in der Gegend von Alagón Ruhiger Platz am Ebro in der Nähe von Alagón MUKi am ausgewählten Platz am Fluss

Unterwegs am längsten Fluss Spaniens

Der Ebro prägt große Teile Nordostspaniens. Entlang seines Laufs wechseln sich Städte, landwirtschaftlich genutzte Flächen und ruhigere Flussabschnitte ab. Nicht jeder Abschnitt ist automatisch ein geeigneter Übernachtungsplatz – Zugänglichkeit, örtliche Regeln und die Beschaffenheit des Untergrunds sollte man immer im Blick behalten.

Platz gewechselt, Grill angeschmissen

Der erste angefahrene Platz war für uns nicht das Richtige. Statt uns damit abzufinden, suchten wir weiter und fanden eine ruhigere Stelle am Ebro. Dort konnten wir grillen und den Abend entspannt genießen. Genau das mögen wir am Reisen mit MUKi: Wenn ein Platz nicht passt, bleiben wir flexibel und schauen, was sich in der Umgebung noch finden lässt.

Grillen am Abend bei MUKi Abendstimmung am Ebro
Gut zu wissen:
Nicht jeder Uferbereich ist automatisch zum Übernachten oder Grillen freigegeben. Achtet auf Beschilderung, lokale Vorschriften, mögliche Hochwassergefahr und einen sicheren Untergrund. Offenes Feuer ist nur dort sinnvoll und erlaubt, wo es ausdrücklich gestattet ist.

7. Zaragoza - Die Basilica del Pilar und ein Abend in El Tubo

Große Sehenswürdigkeiten, lebendige Gassen und etwas Leckeres zum Abschluss.
Nach den ruhigeren Plätzen am Ebro stand mit Zaragoza eine größere Stadt auf unserer Route. Wir schauten uns die berühmte Basilica del Pilar an, schlenderten durch das Viertel El Tubo und ließen uns einfach treiben. Für den Abend fanden wir eine Brauerei und anschließend noch Pizza, ein Stadtbesuch ganz nach unserem Geschmack.
RegionAragón
FlussEbro
HighlightsBasilica del Pilar und El Tubo
Basilica del Pilar in Zaragoza Blick auf den Ebro und Zaragoza Straßen und historische Gebäude in Zaragoza

Die Basilica del Pilar am Ebro

Zaragoza ist die Hauptstadt der spanischen Region Aragón und liegt beiderseits des Ebro. Zu den bekanntesten Bauwerken gehört die Basilica del Pilar mit ihren markanten Türmen und Kuppeln. Sie prägt das Stadtbild und ist einer der wichtigsten Anziehungspunkte der Stadt. Rund um den Fluss und die Altstadt gibt es viel zu entdecken, auch wenn man nur für einen Tag hier ist.

Durch El Tubo und weiter zum Abendessen

Wir schauten uns die Basilica an und machten anschließend einen Abstecher in El Tubo. Das Viertel ist bekannt für seine engen Gassen und die vielen Bars und Lokale. Wir kehrten in einer Brauerei ein und gönnten uns später noch Pizza. Ein schöner Kontrast zu den ruhigen Naturplätzen der letzten Tage, denn auf unserer Reise darf es zwischendurch auch mal Stadtleben sein.

Unterwegs in den Gassen von El Tubo Unser Abend in Zaragoza mit Brauerei und Pizza
Gut zu wissen:
Für die Innenstadt empfiehlt es sich, vorab einen geeigneten Parkplatz für das eigene Wohnmobil zu suchen und die Weiterfahrt zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu planen. In El Tubo sind viele Gassen schmal und für größere Fahrzeuge ungeeignet.

8. Caspe und Mar de Aragón – Zwei Tage Pause am See

Wasser, Weite und einmal nicht jeden Tag weiterfahren.
Nach den vielen Eindrücken und Ortswechseln legten wir bei Caspe eine Pause ein. Am Mar de Aragón konnten wir zwei Tage bleiben und einfach die Umgebung genießen.
RegionAragón, bei Caspe
GewässerMar de Aragón
Unser AufenthaltZwei Tage Pause
Blick über das Mar de Aragón bei Caspe Unser Platz in der Gegend von Caspe MUKi in der Nähe des Wassers am Mar de Aragón

Ein großer Stausee in Aragón

Das Mar de Aragón ist ein großer Stausee am Fluss Ebro in der Provinz Zaragoza. Die Uferlandschaft ist weitläufig und bietet je nach Abschnitt Ausblicke auf Wasser, Hügel und offene Landschaft. Die Gegend ist unter anderem für Freizeitaktivitäten am Wasser bekannt. Welche Aktivitäten möglich sind, hängt vom jeweiligen Uferabschnitt und den örtlichen Regeln ab.

Einfach mal zwei Tage bleiben

Wir hatten uns einen Platz am See gesucht und blieben gleich zwei Tage. Nach den vielen Eindrücken der letzten Stationen tat es gut, nicht gleich wieder weiterzumüssen. Wir konnten die Umgebung auf uns wirken lassen und unseren eigenen Rhythmus finden. Genau dafür haben wir uns die Zeit genommen.

Das Ufer des Mar de Aragón Ruhige Stimmung am See bei Caspe
Gut zu wissen:
Rund um einen Stausee können Zufahrten und Uferbereiche unterschiedlich beschaffen sein. Prüft vor dem Anfahren, ob die Zufahrt für euer Fahrzeug geeignet ist und ob Übernachten, Baden oder andere Aktivitäten am ausgewählten Platz erlaubt sind.

9. Mas de las Matas - Eine Abkühlung im Fluss

Natur statt Schwimmbad. Wir genießen das Wasser direkt in der Landschaft.
Weiter ging es für uns in die Gegend von Mas de las Matas. Hier stand keine große Besichtigung auf dem Programm. Wir nutzten die Gelegenheit, im Fluss baden zu gehen und uns abzukühlen. Gerade bei warmem Wetter sind solche kleinen Naturstopps für uns oft die schönsten Pausen auf der Strecke.
RegionAragón, Provinz Teruel
ErlebnisBaden im Fluss
Unser HighlightAbkühlung in der Natur
Flusslandschaft bei Mas de las Matas Wasser am Badeplatz in der Umgebung von Mas de las Matas Uferbereich am Fluss in Aragón

Flusslandschaften in Aragón

Die Provinz Teruel ist geprägt von kleinen Orten, Tälern und Flussläufen. Je nach Abschnitt findet man felsige Ufer, flachere Stellen oder schattige Bereiche. Solche Plätze können eine schöne Alternative zu belebten Badeanlagen sein. Allerdings sind nicht alle Flussabschnitte offiziell als Badestellen ausgewiesen.

Unsere Pause im Wasser

Bei Mas de las Matas haben wir uns eine Abkühlung im Fluss gegönnt. Wasser, Natur und ein bisschen Zeit draußen, solche Erlebnisse bleiben bei uns oft besonders hängen, auch wenn keine berühmte Sehenswürdigkeit auf dem Programm steht.

Unsere Abkühlung im Fluss bei Mas de las Matas Landschaft rund um den Fluss in Aragón
Gut zu wissen:
Vor dem Baden in Flüssen auf Strömung, Wasserstand, Tiefe und mögliche Gefahren achten. Nur dort baden, wo es erlaubt und sicher ist. Nach Regen kann sich die Strömung auch dann verändern, wenn das Wasser am Ufer zunächst ruhig aussieht.

10. Foz-Calanda - Ein improvisierter Stopp am Stausee

Unterwegs in Aragón und flexibel bleiben, wenn der Tag anders läuft als geplant.
Unsere Route führte uns weiter in die Gegend von Foz-Calanda und zum Embalse de Calanda. Hier machten wir einen eher improvisierten Stopp. Wir hatten keinen großen Besichtigungsplan, sondern suchten einen passenden Platz für die Nacht und ließen die Umgebung auf uns wirken.
RegionAragón, Provinz Teruel
GewässerEmbalse de Calanda
Unser StoppSpontan und unkompliziert
Landschaft am Stausee von Calanda Unser improvisierter Stopp in der Gegend von Foz-Calanda MUKi an unserem Platz in der Umgebung des Stausees

Der Stausee in der Landschaft von Teruel

Der Embalse de Calanda liegt in der Provinz Teruel in Aragón. Wie viele Stauseen der Region ist er Teil der Wasserwirtschaft und prägt zugleich die Umgebung mit seinen offenen Uferbereichen und den Hügeln im Hintergrund. Die Landschaft wirkt je nach Wasserstand und Jahreszeit ganz unterschiedlich.

Ein Platz für die Nacht

Wir machten es uns an unserem improvisierten Platz so gut es ging gemütlich. Nicht jeder Stopp muss ein Highlight mit großem Programm sein. Manchmal geht es einfach darum, einen passenden Platz zu finden, den Tag ausklingen zu lassen und am nächsten Morgen wieder weiterzufahren. Bei solchen spontanen Stopps prüfen wir natürlich, ob das Stehen vor Ort erlaubt ist und die Zufahrt mit MUKi funktioniert.

Unser Platz in der Gegend des Embalse de Calanda Abendstimmung in der Landschaft bei Calanda
Gut zu wissen:
An Stauseen sind nicht alle Uferflächen zum Übernachten freigegeben. Achtet auf örtliche Schilder und Sperrungen und vermeidet weiche, steile oder nicht tragfähige Zufahrten. Bei Unsicherheit lieber einen ausgewiesenen Stell- oder Campingplatz wählen.

11. Río Bergantes - Erfrischung im Fluss und eine Sackgasse auf der Route

Klares Wasser, Fische im Fluss und eine Abkürzung, die keine war.
Bei Zorita del Maestrazgo zog es uns an den Río Bergantes. Wir gingen im Fluss baden und konnten dabei sogar Fische und Krebse beobachten. Bei der Weiterfahrt wollten wir eine Abkürzung durch ein Flussbett nehmen. Schnell wurde klar, dass die Strecke für uns nicht passierbar war – also drehten wir um und suchten uns einen anderen Weg.
RegionCastellón, Valencia
GewässerRío Bergantes
Unser ErlebnisBaden und Natur
Der Río Bergantes bei Zorita del Maestrazgo Badebereich am Río Bergantes Fische im Wasser des Río Bergantes

Der Río Bergantes und seine Flusslandschaft

Der Río Bergantes fließt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend im Übergang zwischen Aragón und der Region Valencia. Je nach Wasserstand zeigt sich der Fluss mit flacheren Wasserbereichen, Steinen und natürlichen Uferabschnitten. Gerade solche Flüsse machen einen Stopp in der Natur besonders reizvoll – vorausgesetzt, man achtet auf die Bedingungen vor Ort.

Ab ins Wasserund dann wieder zurück

Wir nutzten den Fluss für eine Abkühlung und entdeckten im Wasser sogar Fische. Später wollten wir auf einer vermeintlichen Abkürzung durch ein Flussbett weiterfahren. Daraus wurde nichts. Die Strecke war nicht passierbar, also hieß es umdrehen. Mit MUKi probieren wir zwar gerne alternative Wege aus, aber wenn es nicht sicher weitergeht, ist Schluss. Lieber ein paar Kilometer mehr fahren als sich festsetzen.

Wasser und Steine im Río Bergantes Flussbett auf unserer geplanten Abkürzung
Gut zu wissen:
Flussbetten können lose Steine, weichen Untergrund und unerwartete Stufen haben. Eine Strecke, die auf der Karte wie eine Abkürzung aussieht, ist nicht automatisch befahrbar. Vor allem nach Regen oder bei unklarer Wassertiefe nicht in ein Flussbett einfahren.

12. Ebro-Delta -Reisfelder, Flamingos und ein Wiedersehen

Weite Felder, viele Vögel und ein schöner Zufall auf unserer Reise.
Im Ebro-Delta veränderte sich die Landschaft erneut. Statt trockener Hügel und felsiger Flussufer sahen wir riesige Reisfelder und Feuchtgebiete. Wir machten einen Spaziergang, um Vögel zu beobachten, und entdeckten dabei jede Menge Tiere, darunter auch Flamingos. Außerdem trafen wir unsere virtuellen Freunde, die wir schon länger von Instagram kannten. Gemeinsam fuhren wir anschließend zu einem Campingplatz, den wir vorher ausgesucht hatten.
RegionKatalonien, Provinz Tarragona
LandschaftReisfelder und Feuchtgebiete
HighlightsVogelbeobachtung und Wiedersehen
Weite Reisfelder im Ebro-Delta Flamingos im Ebro-Delta Vögel in den Feuchtgebieten des Ebro-Deltas

Ein besonderes Naturgebiet an der Mittelmeerküste

Das Ebro-Delta liegt an der Mittelmeerküste Kataloniens und wird vom Fluss Ebro geprägt. Große Flächen werden für den Reisanbau genutzt. Daneben gibt es Lagunen, Feuchtgebiete und Küstenbereiche, die vielen Vogelarten Lebensraum bieten. Das Delta ist deshalb ein bekanntes Ziel für Naturfreunde und zur Vogelbeobachtung.

Vogelbeobachtung und ein Treffen

Wir liefen zu einem geeigneten Beobachtungsbereich und entdeckten zahlreiche Vögel. Besonders schön war es, auch Flamingos zu sehen. Fast genauso überraschend war das Treffen mit unseren Instagram-Freunden. Aus dem virtuellen Kontakt wurde ein echtes Treffen. Wir fuhren gemeinsam zu dem Campingplatz, den wir uns bereits ausgesucht hatten, so kann es unterwegs laufen.

Unser Spaziergang durch die Landschaft des Ebro-Deltas Wiedersehen mit Geli und Markus im Ebro-Delta
Gut zu wissen:
Für Vogelbeobachtungen lohnt es sich, Fernglas oder Kamera mitzunehmen und auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben. Im Schutzgebiet sollten Tiere nicht gestört und Brut- sowie Rückzugsbereiche respektiert werden. Die Landschaft verändert sich je nach Jahreszeit und Wasserstand.

13. Peñíscola - Pool, Altstadt und ein Abend am Meer

Ein Campingplatz mit Swim-up-Bar, ein Ausflug in die historische Altstadt und ein gemeinsamer Abend.
Nach unserem Treffen mit Geli und Markus im Ebro-Delta ging es gemeinsam weiter nach Peñíscola. Auf dem Campingplatz angekommen, packten wir MUKi erst einmal richtig aus, Markise, Stühle und Deko durften raus. Danach ging es direkt in den Pool und wir stießen an der Swim-up-Bar auf unsere gemeinsame Zeit an. Später stand ein Ausflug in die Altstadt auf dem Programm.
RegionValencia, Provinz Castellón
OrtPeñíscola an der Mittelmeerküste
HighlightsPool, Altstadt und Castillo
Historische Altstadt von Peñíscola Castillo del Papa Luna über der Altstadt Meerblick bei Peñíscola

Peñíscola zwischen Meer und Geschichte

Peñíscola liegt auf einer felsigen Landzunge an der Mittelmeerküste. Die historische Altstadt wird vom Castillo del Papa Luna überragt, das weithin sichtbar über dem Meer liegt. Enge Gassen, helle Häuser, kleine Geschäfte und Ausblicke auf die Küste machen den Ort zu einem beliebten Ausflugsziel. Auch die Strandpromenade gehört zum Stadtbild.

Gemeinsam unterwegs - vom Pool bis in die Altstadt

Auf dem Campingplatz machten wir es uns gemütlich und genossen erst einmal Pool und Swim-up-Bar. Für den Besuch der Altstadt nahmen wir ein Taxi. Wir spazierten an der Strandpromenade entlang und durch die schmalen Gassen hinauf zum Castillo del Papa Luna und zum Leuchtturm. Das Restaurant mit Panoramablick wurde uns vom Campingplatzpersonal empfohlen ein guter Tipp für unser gemeinsames Abendessen. Zurück bei MUKi ließen wir den Tag noch mit einem Absacker ausklingen.

Pool und Swim-up-Bar auf unserem Campingplatz Abendessen mit Panoramablick in Peñíscola
Gut zu wissen:
Die Altstadt von Peñíscola hat enge, teilweise steile Gassen. Bequeme Schuhe sind sinnvoll. Wenn ihr mit einem größeren Wohnmobil unterwegs seid, plant das Parken außerhalb der engen Altstadt und nutzt für den Besuch gegebenenfalls ein Taxi oder andere geeignete Verkehrsmittel. Öffnungszeiten für Burg und Leuchtturm bitte vorab prüfen.

14. Alcossebre - Vom ersten Stellplatz zum perfekten Strandplatz

Erst waren wir uns nicht sicher, ob der Platz der richtige ist. Dann fanden wir in Alcossebre genau das, was wir gesucht hatten: einen Platz direkt am Strand.
Nach unserem Aufenthalt in Peñíscola ging es für uns weiter in Richtung Alcossebre und Alcalà de Xivert. Zunächst steuerten wir einen möglichen Übernachtungsplatz in der Nähe eines Motocross-Geländes an. Doch dort fühlten wir uns nicht richtig wohl. Also blieben wir nicht lange und suchten weiter. Die Suche hat sich gelohnt: In Alcossebre fanden wir schließlich unseren perfekten Platz – direkt am Strand.
RegionValencia, Provinz Castellón
Unterwegs zwischenAlcalà de Xivert und Alcossebre
Unser HighlightEin perfekter Platz direkt am Strand
Küstenlandschaft in der Gegend von Alcossebre Unterwegs auf der Straße bei Alcossebre Der erste von uns angefahrene mögliche Übernachtungsplatz

Unterwegs an der Küste von Castellón

Alcossebre liegt an der Mittelmeerküste der Provinz Castellón. Hier gibt es verschiedene Strände, kleine Buchten und Küstenabschnitte, die zum Verweilen einladen. Alcalà de Xivert liegt etwas weiter im Hinterland. Wir waren in dieser Gegend auf der Suche nach einem passenden Platz für die nächste Nacht und wie so oft beim Reisen mit MUKi zeigte sich, nicht immer ist der erste angefahrene Platz auch der richtige.

Der erste Platz war es nicht, aber wir wurden fündig

Unser erster Versuch führte uns zu einem Platz in der Nähe eines Motocross-Geländes. Wir schauten uns die Situation vor Ort an, hatten aber kein gutes Gefühl dabei. Für uns war damit klar, wir fahren lieber weiter, als uns an einem Platz einzurichten, an dem wir uns nicht wohlfühlen.

Und tatsächlich hat sich die weitere Suche gelohnt. In Alcossebre fanden wir einen Platz, der für uns einfach perfekt war, direkt am Strand.

Eindrücke von unserem ersten angefahrenen Platz Abendstimmung an unserem später gefundenen Platz in Alcossebre
Unser Tipp:
Wenn uns ein Stellplatz nicht zusagt, fahren wir lieber weiter. Hinweise in Apps wie Park4Night sind hilfreich, sollten aber immer mit der Beschilderung und der Situation vor Ort abgeglichen werden. Manchmal wartet nur ein paar Kilometer weiter genau der Platz, an dem man gerne bleiben möchte.

Unser Fazit zu Etappe 2: Spanien ist so viel mehr als Costa Blanca

Wenn wir an Spanien gedacht haben, kamen uns bisher vor allem Strand, Sonne, Alicante und die Costa Blanca in den Sinn. Dass uns im Landesinneren so viele unterschiedliche Landschaften, riesige Stauseen, kleine Flüsse und wunderschöne Plätze mitten in der Natur erwarten würden, hatten wir ehrlich gesagt nicht auf dem Schirm.

Gerade die Strecke immer am Ebro entlang hat uns überrascht. Mal war die Landschaft trocken und weit, fast wie in einer anderen Welt, dann standen wir wieder an einem See, haben uns in einem Fluss abgekühlt oder einfach die Ruhe am Wasser genossen. Die Bardenas Reales waren dabei noch einmal eine ganz eigene Nummer. Mit dieser Landschaft hätten wir Spanien vorher definitiv nicht verbunden.

Was uns besonders gefällt: Wir müssen nicht jeden Tag eine Sehenswürdigkeit ansteuern. Oft reicht uns ein schöner Platz, an dem wir mit MUKi stehen, die Umgebung erkunden und einfach bleiben können, solange es uns gefällt. Gerade im Landesinneren haben wir solche ruhigen Ecken entdeckt, an denen wir teilweise ganz für uns waren. Genau diese Art zu reisen macht unser Sabbatical für uns aus.

Natürlich hat auch die Küste ihren Platz. Nach den vielen Naturerlebnissen war die Zeit in Peñíscola eine schöne Abwechslung, und in Alcossebre haben wir nach einem ersten Platz, an dem wir uns nicht wohlgefühlt haben, schließlich unseren perfekten Platz direkt am Strand gefunden.

Unser Fazit: Spanien hat uns auf dieser Etappe gezeigt, wie viel mehr es zu entdecken gibt als die bekannten Küstenorte. Wir haben Landschaften gesehen, mit denen wir überhaupt nicht gerechnet hatten, und Plätze gefunden, an denen wir am liebsten noch länger geblieben wären. Für uns steht fest: Spanien ist eben nicht nur Alicante und Costa Blanca – und wir sind froh, dass wir uns auf den Weg ins Landesinnere gemacht haben.

Reisekosten Etappe 2 – Spanien

Unsere zweite Etappe im Sabbatical führte uns knapp zwei Wochen durch Spanien. Von Erro und den Pyrenäen ging es über den Yesa-Stausee, die Bardenas Reales und Zaragoza immer wieder entlang des Ebro bis zum Ebro-Delta. Anschließend fuhren wir über Peñíscola weiter nach Alcossebre an die Mittelmeerküste.

Unsere Reise fand vom 16.09.2026 bis 29.09.2026 statt.

Insgesamt legten wir mit MUKi 950 Kilometer zurück. Die Strecke kam durch unsere Route von den Pyrenäen über Navarra und Aragón bis zum Ebro-Delta und anschließend weiter an die Mittelmeerküste zustande. Dazu kamen kleinere Abstecher und Fahrten vor Ort.

Für Diesel haben wir insgesamt 191 € ausgegeben. Die Dieselpreise lagen in Spanien bei unseren Tankstopps zwischen 1,77 und 1,98 €/Liter. Mautgebühren sind auf dieser Etappe nicht angefallen.

Hier zeigen wir euch, was uns diese Etappe tatsächlich gekostet hat. Die Übersicht umfasst unsere Ausgaben für zwei Personen und MUKi.

Fahrkosten

  • Tanken: 191 €
  • Maut: 0 €
  • AdBlue: 6 €

Stellplätze & Übernachten

  • Stellplätze: 0 €
  • Campingplatz: 47 €
  • Sonstige Übernachtungen: 0 €

Essen & Trinken

  • Lebensmittel: 129 €
  • Restaurants: 82 €
  • Bars: 25 €

Ver- & Entsorgung

  • Frischwasser: 0 €
  • Grauwasser: 0 €
  • Toilettenentsorgung: 0 €

Alltag unterwegs

  • Wäsche waschen: 11 €
  • Duschen: 0 €
  • Sonstiges: 0 €

Freizeit & Aktivitäten

  • Eintritte: 0 €
  • Sehenswürdigkeiten: 0 €
  • Sonstige Aktivitäten: 0 €

Ein Wort zu unseren Lebensmittelkosten

Mit 129 € für Lebensmittel in knapp zwei Wochen liegen unsere Ausgaben auf den ersten Blick ziemlich niedrig. Das liegt allerdings nicht nur daran, dass wir beim Einkaufen sparsam waren. Wir hatten noch Vorräte von zu Hause dabei und außerdem waren von unseren Einkäufen in Frankreich noch einige Lebensmittel übrig, die wir in Spanien aufgebraucht haben.

Wir mussten also nicht alles neu einkaufen. Deshalb sind die 129 € nicht unbedingt mit den Lebensmittelkosten einer Reise vergleichbar, bei der man komplett mit leeren Vorratsschränken startet. Für unsere nächste Etappe kann das schon wieder ganz anders aussehen.

950 Kilometer und 191 € für Diesel

Auf unserer Spanien-Etappe haben wir mit MUKi insgesamt 950 Kilometer zurückgelegt. Unsere Route führte uns von Erro über den Yesa-Stausee, die Bardenas Reales und Zaragoza entlang des Ebro bis zum Ebro-Delta und danach weiter über Peñíscola nach Alcossebre. Kleinere Abstecher und Fahrten vor Ort gehören ebenfalls zu dieser Strecke.

Für Diesel haben wir insgesamt 191 € bezahlt. Die Preise lagen bei unseren Tankstopps zwischen 1,77 und 1,98 €/Liter. Mautgebühren sind nicht angefallen. Dazu kamen noch 6 € für AdBlue.

Selbst kochen und trotzdem mal essen gehen

Wir kochen unterwegs gerne selbst und nutzen dafür unsere Campingküche in und vor MUKi. Trotzdem haben wir auf dieser Etappe 82 € in Restaurants und 25 € in Bars ausgegeben. Gerade wenn wir einen Ort erkunden oder einfach einmal eine Pause machen möchten, gehört das für uns auch dazu.

Ver- & Entsorgung – dank Helipott ohne Zusatzkosten

Für Frischwasser haben wir auf dieser Etappe nichts bezahlt. Wir konnten unseren Wassertank einmal kostenlos bei einem Olivenhändler und ein weiteres Mal auf dem Campingplatz auffüllen.

Seit wir unseren Helipott, eine Trockentrenntoilette, nutzen, fallen für uns keine Kosten für eine klassische Toilettenentsorgung an.

Auch für Grauwasser und weitere Entsorgungsleistungen sind auf dieser Etappe keine Kosten angefallen. Insgesamt konnten wir damit bei der Ver- und Entsorgung wieder Geld sparen.

Übernachten: meistens kostenlos, einmal Campingplatz

Wir stehen gerne ruhig und naturnah und nutzen deshalb häufig kostenlose Stellplätze. Auf dieser Etappe haben wir 47 € für einen Campingplatz ausgegeben. Dort konnten wir uns eine kleine Pause gönnen und die Zeit an der Küste genießen.

Freizeit & Sehenswürdigkeiten

Bei Eintritten und Sehenswürdigkeiten stehen 0 €. Wir haben auf dieser Etappe viele Landschaften, Orte und Naturplätze entdeckt, ohne dafür Eintritt bezahlen zu müssen. Von den Bardenas Reales über die Ufer des Ebro bis hin zu unseren Stopps am Mittelmeer gab es jede Menge zu sehen, auch ohne kostenpflichtige Aktivitäten.

Was sonst noch angefallen ist

Fürs Wäschewaschen haben wir 11 € ausgegeben. Für Duschen und sonstige Ausgaben in dieser Kategorie sind keine zusätzlichen Kosten angefallen.

Gesamtkosten: 491 €

Das entspricht durchschnittlich 35,07 € pro Tag für zwei Personen und MUKi bei 14 Tagen Reisezeit.

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